Posts Tagged Willensfreiheit

Rezension zu Robert Kanes “Ethics and the Quest for Wisdom”

Alexa Forrester rezensiert in den “Notre Dame Philosophical Reviews” Robert Kanes neues Buch “Ethics and the Quest for Wisdom”. Kane stellt eine neuartige vollständige ethische Theorie vor, die er “Moral Sphere Theory” nennt und unter anderem mit dem Kantianismus, Konsequenzialismus und Kontraktualismus kontrastiert.

Robert Kane ist einer der bekanntesten Philosophen der Willensfreiheit.

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Im Netz gelesen

1. Deutsche Wirtschafts- und Bildungspolitik aus amerikanischer Sicht: The German Example

2. Twitter-Searchtools

3. Debunking people’s belief in free will takes the intention out of their movements

4. Über die NSDAP-Mitgliedschaft bundesrepublikanischer Größen von denen jüngst Malte Herwig berichtete.

5. Mit Pop statt Theorie für die Wiederbelebung von Marx – natürlich mit Zizek: Der Philosoph als Standup-Comedian und Dauerperformer

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Prinzipielle Möglichkeiten, Willensfreiheit zu leugnen

Kevin Timpe beschreibt zwei prinzipielle Möglichkeiten abzustreiten, dass Willensfreiheit exisitiert: die kontingente und die kategorische. Ich habe die Vermutung, dass Gerhard Roths Strategie (die mich nicht überzeugt) damit noch nicht ganz erfasst ist. (Da ich gerade in meiner Frühstsückspause hier schreibe, fehlt mir die Zeit, dass durchzudenken.)

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Willensfreiht in der Antike

Bob Doyle hat auf seiner Webseite The Information Philosopher einen Überblick über Willensfreiheit in der Antike veröffentlicht, und diesen Text ebenfalls im Blog Garden of Forking Paths gepostet:

It tries to answer questions like who was the first determinist?, the first libertarian?, the first compatibilist?, and the first agent-causalist? And who first discovered the traditional “free will problem?”

Candidates for the first thinkers to form these views include Democritus (460-370), Aristotle (384-322), Epicurus (341-270), the Stoic Chrysippus (280-207), and the skeptic Carneades (214-129).

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Überzeugungen zur Willensfreiheit und psychologische Konsequenzen

“New experiments show that disbelief in free will decreases helping behaviours and increases aggression” … and cheating behavior.

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TED: Dan Gilbert über synthetisches versus natürliches Glück

“Freedom is the friend of natural happiness, but freedom is the enemy of synthetic happiness.” Ein engagierter Vortrag des Psychologen Dan Gilbert (Harvard) auf der TED-Konferenz 2006: Why are we happy? Why aren’t we happy?
Zum Ansehen des Videos (21 Minuten) auf einen der Playerbuttons klicken, oder auf den Link oben.

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Kamenin über freien Willen und Searle

Kamenin diskutiert das Interview mit John R. Searle, das ich neulich erwähnt habe. Wie immer habe ich zu wenig Zeit, um zu kommentieren – aber mir gefällt, dass es endlich mehr davon in der Blogosphäre gibt.

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Searle über freien Willen und Determinismus

Im Interview mit der FAZ erläutert John R. Searle, warum er den Kompatibilismus – die Vereinbarkeit von freiem Willen und Determinismus – für falsch hält.

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Neurologie der Meditation

Wolf Singer schreibt in der FAZ über Merkmale der Meditation aus Sicht der Gehirnforschung. Dabei schildert er zunächst die Bedeutung der Synchronisation für alle Arten von geistigen Aktivitäten: “Die Repräsentation liegt also nicht an einem bestimmten Ort im Gehirn, sondern organisiert sich als verteilter Aktivitätszustand – als Aktivitätswolke, die sich durch Synchronizität ausweist.” Die Aufgabe des Gehirns ist es, Lösungen zu finden. “Eine nicht ganz abwegige Hypothese ist, dass sich Lösungen dadurch auszeichnen, dass hinreichend viele Neuronen in hinreichend weit verteilten Regionen hinreichend lange synchron aktiv sind. … Mein Verdacht ist, dass der zentralnervöse Zustand, den Meditierende herbeiführen, dem Zustand des Habens einer Lösung entspricht. Und das tut gut. Gleichzeitig werden die Inhalte, die im Bewusstsein aufscheinen, als passend empfunden.” Anschließend versucht Singer, mögliche positive Effekte der Meditation zu beschreiben und zu erklären.
Wolf Singer ist einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Kritik am Begriff der Willensfreiheit bekannt geworden (hier ein Interview zu Habermas Einwänden gegen Singers Position). In der philosophischen Diskussion (bspw. E. Tugendhat, P. Bieri) wird diese Kritik aber oft als Fehldeutung des Freiheitsbegriffes bewertet.

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Beckermann: Gerhard Roth ist ein Cartesianer

Ende der Willensfreiheit? Hirnforscher wie Gerhard Roth, die in den letzten Jahren mit ihrer Behauptung populär wurden, Willensfreiheit sei nur eine Illusion, hängen einem cartesianischen Weltbild an. Dies schrieb Ansgar Beckermann 2002 in der Frankfurter Rundschau – der Text ist als PDF-Datei bei Sammelpunkt verfügbar.

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Peter Bieri im Gespräch auf 3sat

Aus dem Jahr 2002 stammt ein Gespräch des Philosophen Peter Bieri mit dem TV-Magazin “Kulturzeit” auf 3sat. Es geht dabei um sein Buch “Das Handwerk der Freiheit”. Das Gespräch kann als RealVideo auf der Webseite von Kulturzeit abgerufen werden (den kleinen Link “Das Gespräch mit Peter Bieri” unter der Coverabbildung anklicken).

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Tugendhat: Freiheit und Determinismus

In der Philosophischen Audiothek ist ein Vortrag von Ernst Tugendhat vom 8.1.2006 an der Uni Wien über Freiheit und Determinismus online.

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