Gefunden bei Brian Leiter: In einer französischsprachigen Zeitschrift wurde ein Unsinnsartikel à la Sokal zu Alain Badiou veröffentlicht – hier ein Bericht darüber.
Passend dazu: Besser leben ohne Hegellektüre
Gefunden bei Brian Leiter: In einer französischsprachigen Zeitschrift wurde ein Unsinnsartikel à la Sokal zu Alain Badiou veröffentlicht – hier ein Bericht darüber.
Passend dazu: Besser leben ohne Hegellektüre
Das Trolley-Problem ist wohl eines der meist zitierten Gedankenexperimente in der philosophischen Ethik. Wer bereits müde ist, sich erneut damit zu beschäftigen, wird Ablenkung in einigen neuen, und wohl nicht immer ganz ernstgemeinten Varianten finden, wie z.B. diesem hier.
Über die Entwicklung im Fußball und ganz allgemein im Spocht haben wir ja schon geschimpft, da war Facebook noch gar nicht geboren. Mittlerweile ist uns nach so viel Frust längst alles egal und wir nehmen den Quatsch (s. z.B. hier) gar nicht mehr ernst. Und siehe da, dadurch erhält er einen ganz neuen Unterhaltungswert. Wie zum Beispiel das.
Odo Marquard ist am Samstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Es gibt bereits einige Nachrufe. Eine wohl von dpa vorbereitete Meldung findet sich in mehreren Medien, beispielsweise hier oder hier. Ausführlicher schreiben Jens Hacke in der SZ, der Gießener Anzeiger und Jürgen Kaube in der FAZ. Der Bayerische Rundfunk hat hier einen Sendemitschnitt.
Marquard empfahl, auf die Absolutheitsansprüche der Weltverbesserer und der Negativitätstheoretiker zu verzichten – ein Ratschlag, der aktueller kaum sein könnte. Und seine Diagnose von der Einsamkeit in unserer Zeit muss bei aller digitalen Kommunikation und sozialen Vernetzung wohl kaum revidiert werden. Marquard steht nicht zuletzt für einen Humor des Intellektuellen, der nicht krampfhaft und nicht böswillig ist. 1985 hielt er die Laudatio auf Loriot bei der Verleihung des Kasseler Literaturpreises für grotesken Humor.
Update: Weitere Nachrufe gibt es von Gregor Dotzauer im Tagesspiegel, Ludger Fittkau bei Deutschlandradio-Kultur, von Holger Noltze als Audio beim Deutschlandfunk, von Mladen Gladic bei der WELT, von Martin Meyer in der NZZ, und auch N24, der ORF, der Standard und das Giornale dell Umbria berichten
Das erklärt natürlich Einiges, wenn nicht Alles:
[via]
Die diskursiven Logik- und Sachlichkeitseruptionen, die die sozialen Netzwerke möglich machen, sind schon fester Bestandteil der Alltagskultur (was ja wohl jeder mitbekommen haben und täglich erleben dürfte). Man muss das natürlich ernst nehmen:
Kühe sind ja bekanntlich die intelligentesten Lebewesen des Universums. Oder auch nicht. Ist jetzt nicht so wichtig. Da am 14.3. wieder Pi-Tag ist, hat Farmer Klingenberg jedenfalls seine Kühe dabei gefilmt, wie sie das offizielle Zeichen für Pi choreographisch darstellen. Dieses Video werden sie am 14.3. also vermehrt auf dem Bildschirm haben.
A propos Abendland: Die Autokorrektur von Libre Office macht aus der Biblioteca Marciana eine Biblioteca Marihuana. Klassische Philologie und Philosophie als der Brennstoff der Zivilisation – wohl eher kein trending topic. Na dann, Prösterchen!
Bereits Erich Kästner sagte: “Sprecht schon morgens: ‘Gute Nacht.'” Und gerne machen wir ganz in diesem Sinne die Dinge gelassener, weil das mehr Lebensqualität verspricht. Ein globaler Trend, der die Menschen sympathischer macht – von Shanghai über Prenzlauer Berg bis San Francisco:
The cat changed her mind. pic.twitter.com/240q8DqAF7
— Gautam Trivedi (@Gotham3) February 2, 2015
Probleme, Probleme – das Internet macht nichts als Probleme. Ein solches benennt Hans Zippert, der Methusalem unter den Digital Natives, in der “Welt”.
Was fängt man an mit einem abgeschlossenen Philosophiestudium? Wie so oft in der Philosophie fängt die Darbietung des älteren Generationen noch bekannten Philosophieabsolventen in diesem Video zwar langweilig an, offenbart dann aber auf spektakuläre Weise die ganze Tiefe philosophierenden Tuns: