Über die Rechte von Frauen im Buddhismus

In der jüngsten Ausgabe des Journal of Buddhist Ethics hat Allison A. Goodwin einen ausführlichen Beitrag über die Stellung von Frauen in buddhistischen Lehren veröffentlicht: A Reexamination of Buddhist Teachings on Female Inferiority. (Direktlink zur PDF-Datei)

Frauen haben in vielen buddhistischen Lehren nur einen begrenzten Anspruch auf Teilhabe an buddhistischen Institutionen. Goodwin argumentiert, dass dies nicht mit dem Leidvermeidungsprinzip Buddhas in Einklang zu bringen ist, und diskutiert verschiedene Texte der buddhistischen Tradition, die diese Auffassung stützen. Zudem habe die empirische Forschung gezeigt, dass Diskriminierung negative psychologische Effekte für alle Beteiligten einer solchen Kultur habe. Folglich stehe diese soziale Praxis im Widerspruch zur buddhistischen Dharma-Lehre, die dazu auffordert, schädigendes Verhalten zu unterlassen.

Janet Radcliffe Richards – die skeptische Feministin

Janet Radcliffe Richards (Oxford) äußert sich skeptisch über einige Theorien, die sich als feministisch bezeichnen aber per se gar nichts mit Feminismus zu tun haben, wie beispielsweise “Feministische Epistemologie”. Wenn solche Theorien Konzepte wie Wahrheit und Vernunft über Bord werfen, seien sie Unsinn: “Much of what passes for “feminist” theory in certain academic circles is ‘unmitigated rubbish’.
Janet Radcliffe Richards hat unter anderem das Buch “The Sceptical Feminist” veröffentlicht.