Posts Tagged Ethik

Utilitarismus (nicht nur) für Anfänger

Bei Brian Leiter gibt es in den Kommentaren verschiedene Vorschläge, was sich zur Einführung in die Kritik des Utilitarismus eignet (und wenn es gute Kritik ist, eignet es sich auch zur Einführung in die kritisierte Position selbst). Es sind einige gute Vorschläge dabei, u.a. der Eintrag in der Stanford Encyclopedia of Philosophy zum Konsequenzialismus.

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Konferenz zur Buddhistischen Ethik

Am 6. und 7. Oktober 2011 findet an der Columbia University in New York City eine Konferenz zur Buddhistischen Ethik statt: “Contemporary Perspectives on Buddhist Ethics“. Keynote Speaker sind Karl H. Potter, Damien Keown und Walter Sinnott-Armstrong. Weitere Teilnehmer sind u.a. Barry Schwartz und Jan Westerhoff.

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Charles Leslie Stevenson

In der Stanford Encyclopedia of Philosophy ist ein Beitrag über Charles Leslie Stevenson, geschrieben von Daniel R. Boisvert, neu erschienen. Der Artikel gibt einen guten Überblick über Stevensons Philosophie, der in den 1940er-Jahren eine wegweisende Beschreibung des Emotivismus in der Moralphilosophie geliefert hat. Seither haben Debatten um Kognitivismus und Non-Kognitivismus in der Ethik immer wieder Stevensons Thesen aufgegriffen. Neuere Positionen dazu finden sich beispielsweise im Expressivismus von Alan Gibbard und Simon Blackburn.

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Podcast mit Allen Buchanan über Enhancement

Der neueste Podcast von Nigel Warburton auf Philosophy Bites ist mit Allen Buchanan über Enhancement. Was ist von neuen Technologien zur Verbesserung unserer biologischen Konstitution zu halten?

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Die Analytische Philosophie verhilft der Philosophie zu Fortschritten

Brian Leiter zitiert eine interessante Passage von Jeff McMahan, in der dieser konstatiert, dass die Philosophie, und speziell die Ethik, in den letzten Jahren gute Fortschritte gemacht hat. Es kommt heute nicht mehr darauf an, ein persönliches philosophisches System zu verteidigen und die interessanten Fragen dadrunter abzuhandeln. Stattdessen würden einzelne Fragestellungen sehr detailliert behandelt und in einem kollektiven Unternehmen (der Diskussion) viel gründlicher beantwortet als dies eine einzelne Person je leisten könnte:

Unlike many other disciplines in the humanities and social sciences, which in recent years were seduced by bad French philosophy into a lot of silly “post-modern” theorizing that exposed them to derision and reduced them to irrelevance, analytic philosophy is flourishing. … philosophy has become more of a collective endeavour than it was in the past … When the results of the individual efforts are combined, we may achieve a collective product that exceeds in depth, intricacy, and sophistication what any individual could have produced by working on the larger problem in isolation.” (Jeff McMahan, zitiert bei Brian Leiter)

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Literaturlisten für Neuroökonomie und Neuroethik

Bei Brainethics gibt es eine Literaturliste zum Thema “Neuroeconomics”, die für einen Kurs zusammengestellt wurde. Die meisten Titel darin sind glücklicherweise im Internet zugänglich.
Bereits seit 2006 führt Brainethics eine Leseliste zur Neuroethik, die sehr umfangreich ist, allerdings keine Links enthält.

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Kann man durch Sex mit Robotern betrügen?

Betrügt man seinen Partner, wenn man Sex mit einem Roboter hat? Dieses Video ist ein gutes Beispiel dafür, was Philosophie kann (und was dieser Witz von Elliott Sober treffend auf den Punkt bringt) – Gedankenexperimente:

Watch more Asylum videos on AOL Video

[via Wide Scope]

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Rezension von Ruses “Darwinism and its Discontents”

Tim Lewins (Department of History and Philosophy of Science, University of Cambridge) rezensiert bei TPM Online Michael Ruses Buch “Darwinism and its Discontents”. In Ruses Buch geht es nicht hauptsächlich um die folkloristische Debatte um “Intelligent Design”:

…the book has a far broader scope. Ruse takes on a variety of different thinkers, from a variety of different periods, all of whom have challenged Darwinism in some way or another.

Ruse untersucht eine Reihe von wissenschaftlichen Beiträgen, die der natürlichen Selektion keine oder eine geringere Rolle in der Biologie einräumen. Auch die Relevanz von Darwins Theorie für die Philosophie wird überprüft. Dabei vertritt er eine mittlere Position, die davon ausgeht, dass sich die Philosophie mit Darwins Prinzipien auseinandersetzen muss, aber beispielsweise eine starke Formulierung der Evolutionären Ethik, die an den naturalistischen Fehlschluss erinnert, unhaltbar ist. Ruse setzt dem seine eigene “Darwinsche Ethik” entgegen. Tim Lewins gibt allerdings zu bedenken, ob es Ruse gelingt, einen Darwinismus zu skizzieren, dem auch andere Darwinisten zustimmen würden. Jedenfalls ist Ruse bemüht zu zeigen, dass es sich um eine richtige Darstellung von Darwins Ideen handelt – und diese Bemühungen machen das Buch so reichhaltig einerseits, aber auch schwer zu überschauen für Leser, die mit der Materie weniger vertraut sind.
In jedem Fall, so schließt Lewins seine Rezension, vermittelt das Buch einen guten Eindruck von den historischen, philosophischen und wissenschaftlichen Kontroversen, die um das Evolutionäre Denken entstanden sind.

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Nussbaum über Ethik in einer globalisierten Welt

Von Martha Nussbaum ist ein neuer Aufsatz mit dem Titel “The Capabilities Approach and Ethical Cosmopolitanism” online (beim Yale Law Journal)

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Dieter Birnbacher im Interview

Von Dieter Birnbacher, der zuletzt bei de Gruyter die “Analytische Einführung in die Ethik” und “Natürlichkeit” veröffentlicht hat, ist ein TV-Interview in 3sat-Kulturzeit online (in der Spalte neben dem Artikel in der Rubrik “Web-TV”), das am 7.11.2005 zum Thema Sterben und Selbsttötung ausgestrahlt wurde.

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