“Kindness” und “Compassion” im Frühbuddhismus

Auf der Webseite des Oxford Centre for Buddhist Studies ist von Richard Gombrich ein Aufsatz mit dem Titel “Kindness and Compassion as means to Nirvana in Early Buddhism” als PDF erhältlich.

Richard Gombrich – übrigens der Sohn des Kunsthistorikers Ernst Gombrich und als Student Mitarbeiter Poppers bei der Edition von “Conjectures and Refutations” – ist ein Indologe und Buddhologe, der zahlreiche wichtige Bücher zum Buddhismus veröffentlicht oder herausgegeben hat. Der Aufsatz über Kindness and Compassion ist ein Vortrag vor der Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences. Er ist eine Darstellung der im Buddhismus zentralen Rolle der Konzepte “kindness” und “compassion”, und zwar in Form einer interessanten These zum Frühbuddhismus darüber, dass es in ihm nicht um Elimination der Gefühle, sondern um Erlösung durch vom Egoismus befreite Gefühle gehe. Dies verbindet Gombrich mit methodologischen Überlegungen zu interkulturellen Studien und Bemerkungen über westliche akademische Merkwürdigkeiten.