Posts Tagged Daniel Dennett

Daniel Dennett erhält Erasmus-Preis

Daniel C. Dennett erhält den diesjährigen Erasmus-Preis für seine Beiträge zur Verdeutlichung der “kulturellen Bedeutung der Naturwissenschaften”.

Dennett habe die wichtigen kulturellen Fragen unserer Zeit aufgegriffen – von Religion und Darwinismus bis zu Bewusstsein und Künstlicher Intelligenz. Mit wissenschaftlichem Optimismus demonstriere Dennett die Wichtigkeit von Wissen, kritischem Denken und intellektueller Offenheit.

Der Preis ist mit 150.000 Euro dotiert und wird im Herbst 2012 überreicht werden. Zu den früheren Preisträgern zählen Karl Jaspers, Vaclav Havel und Sigmar Polke.

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Michael Ruse kritisiert Alvin Plantingas neues Buch

Michael Ruse äußert sich im Chronicle of Higher Education zu Alvin Plantingas neuem Buch über Religion und Theismus. Plantinga, der in früheren Auseinandersetzungen mit Ruse behauptet hatte, kein Befürworter des Intelligent Design zu sein, akzeptiert diese Auffassung nun doch in seinem Buch, so Ruse. Außerdem kritisert Ruse, dass Plantinga und andere Vertreter religiöser Auffassungen immer wieder die Thesen ihrer Gegner verzerren, auf Einwände keine Antwort liefern und Abweichler drangsalieren: “because of their unsophisticated versions of these beliefs, they simply are not prepared to engage in mature, responsible scholarship. And they bully those who are.

Plantingas Buch erhält viel Aufmerksamkeit, wie jüngst erst in der New York Times.

Vor zwei Jahren hatte Plantinga mit Daniel Dennett in Chicago diskutiert – ein offenkundig einseitig-parteilicher Bericht hatte in den Philosophieblogs die Runde gemacht. Darin heißt es, Dennett sei nicht auf die Argumente Plantingas eingegangen und habe eher eine spöttische Haltung an den Tag gelegt. Kommentare zu diesem Bericht (hier und hier) legen aber nahe, dass es Plantinga war, der Dennetts Einwand nicht zur Kenntnis nahm.

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Hacker-Kritik an Neurowissenschaftlern

Der für seine Studien zu Wittgenstein bekannte und in Oxford lehrende Philosoph Peter Hacker wird im Philosopher’s Magazine porträtiert. Darin geht es um Hackers Kritik an philosophischen Einlassungen von Neurowissenschaftlern, die meistens Unsinn seien – worin er mit vielen anderen Philosophen (wie beispielsweise Peter Bieri und Ernst Tugendhat) übereinstimmt. Außerdem betrachtet Hacker die Philosophie nicht als kognitive Wissenschaft in dem Sinn wie es die Naturwissenschaften seien, die gesichertes Wissen anstreben. Philosophie befasse sich dem gegenüber mit dem Verständnis unserer Wissens: “philosophy is not a quest for knowledge about the world, but rather a quest for understanding the conceptual scheme in terms of which we conceive of the knowledge we achieve about the world.

Ein Interview zu Hackers Kritik an den Neurowissenschaften ist auf deutsch auch bei Gehirn & Geist online nachzulesen.
Auf deutsch ist zuletzt bei Suhrkamp “Neurowissenschaft und Philosophie: Gehirn, Geist und Sprache” erschienen: eine Auseindersetzung um die philosophischen Grundlagen der Neurowissenschaften zwischen Maxwell Bennett, Peter Hacker, John Searle und Daniel Dennett.

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Erinnerungen an Richard Rorty

Slate hat Philosophen und Intellektuelle nach ihren Erinnerungen zu Richard Rorty gefragt. In einem Beitrag von Stephen Metcalf finden sich die Antworten von Simon Blackburn, Martha Nussbaum, Brian Eno, Daniel C. Dennett und anderen.

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Daniel Dennett diskutiert über Glaube und Wahrheit

Daniel Dennett und der Theologe Alister McGrath diskutieren über Wahrheit, Objektivität, Gewissensfreiheit und Glauben.

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Theologiekritik

Daniel Dennett antwortet auf H. Allen Orrs Kritik an Richard Dawkins’ Buch “The God Delusion”, worauf wiederum Orr antwort (New York Review of Books).

Das beste Buch, das ich bisher zu diesem Thema gelesen habe, ist John Leslie Mackies “Das Wunder des Theismus”. Zur philosophischen Einführung ist Norbert Hoersters “Die Frage nach Gott” zu empfehlen oder David Humes Klassiker “Dialoge über natürliche Religion”. Eine methodologische Kritik findet man in Hans Alberts “Das Elend der Theologie”

Nachtrag: Dennett antwortet auf Orrs Replik.

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Dennetts neues Buch über Religion

Daniel C. Dennett hat zu Beginn des Jahres sein neues Buch “Breaking the Spell: Religion as a Natural Phenomenon” veröffentlicht. Seine Intention ist es u.a., religiösen Lesern seine skeptische Argumentation nahezubringen. Wie die negativen Kritiken zeigen, scheint das nicht so leicht zu gelingen (L. Wieseltier – NYT; Freeman Dyson – NYRB; John Cornwell – TimesOnline). Andere Kritiker sehen das positiver (Kim Sterelny – American Scientist, Michael Shermer – Sceptic).
Eine Übersicht aller Kritiken gibt es bei Complete Review.

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