Umfrage: Das schlechteste Philosophiebuch aller Zeiten

Der blinde Hund hat aus wissenschaftlicher Neugierde eine Umfrage gestartet: was ist das schlechteste Philosophiebuch aller Zeiten? Das ist eine Frage, die Philosophen, Wissenschaftler und Publikum zu allen Zeiten mit großer Leidenschaft diskutiert haben. Da wir mit dem Internet nun endlich über ein Instrument verfügen, dem wir die Wahrheit entnehmen können, ist es naheliegend, auch diese Frage letztgültig zu beantworten.

Bis zum 26.4. werden noch Vorschläge gesammelt (Direktlink zur Umfrage). Danach kann bis zum 10.5. im Condorcet-Verfahren abgestimmt werden. Zu gewinnen gibt es kostenlose Luft zum Atmen (von diesem neuen Modetrend hat man ja erst kürzlich durch Bill Maher in seiner kurzen Einführung in die politische Philosphie erfahren) sowie Erkenntnisgewinn, mit dem man Finanzmanager, Kraftwerksplaner oder Taxifahrer werden kann.

Henry E. Allisons Kommentar zu Kants “Grundlegung”

In der “Notre Dame Philosophical Review” rezensiert Dieter Schönecker den Kommentar des amerikanischen Kantexperten Henry E. Allison zu Kants “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten”: “Kant’s Groundwork for the Metaphysics of Morals: A Commentary” (Oxford University Press).

Schönecker hat selbst, zusammen mit Allen Wood, einen “einführenden Kommentar” in deutscher Sprache zu Kants “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” verfasst, der innerhalb weniger Jahre bereits in der vierten Auflage erscheint, sowie die jüngste Ausgabe der “Grundlegung” im Meiner-Verlag besorgt.
Henry E. Allison hat 2005 den Kant-Preis erhalten.

Zu dessen neuem Kommentar meint Schönecker nun, dass Vieles, was Allison zu Kants “Grundlegung” sage, zweifelhaft sei, während es gleichzeitig der beste Kommentar sei, der jemals dazu geschrieben wurde. Er geht detailliert auf einige Details ein und schließt: “Allison’s commentary is a masterpiece.

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