Bob Doyle hat auf seiner Webseite The Information Philosopher einen Überblick über Willensfreiheit in der Antike veröffentlicht, und diesen Text ebenfalls im Blog Garden of Forking Paths gepostet:
It tries to answer questions like who was the first determinist?, the first libertarian?, the first compatibilist?, and the first agent-causalist? And who first discovered the traditional “free will problem?”
Candidates for the first thinkers to form these views include Democritus (460-370), Aristotle (384-322), Epicurus (341-270), the Stoic Chrysippus (280-207), and the skeptic Carneades (214-129).
Zwei neue Podcasts bei Philosophy Bites:
Alain de Botton diskutiert mit Nigel Warburton über Philosophie inner- und außerhalb des akademischen Betriebes und über den erforderlichen literarischen Stil.
Miles Burnyeat erläutert Aristoteles’ Konzeption von Glück.
Tim Madigan glaubt, dass E-Mail ganz im Sinne von Aristoteles hilft, Freundschaften zu pflegen.
Ich behaupte meinen Freunden gegenüber, dass dies auch für SMS, Weblogs und ganz besonders sogar für Second Life gilt. Normalerweise glaubt mir aber niemand Letzteres, obwohl die meisten von ihnen ohne Telefon und SMS in der Freundschaft nicht auskommen.
Bei Vorbereitungsarbeiten zu einem Bau auf der Akropolis sind drei Büsten gefunden worden, darunter eine bemerkenswerte Darstellung von Aristoteles aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert, die anders als die 19 bisher bekannten Plastiken den Philosophen mit einer Hakennase zeigt – so wie es einige historische Berichte über den Philosophen auch berichtet hatten.
Am 28. September ist Günther Patzig, dem ich die freundliche Korrektur zahlreicher meiner studentischen philosophischen Irrtümer verdanke, 80 Jahre alt geworden. Patzig war von 1960 bis 1963 in Hamburg und von 1963 bis zu seiner Emeritierung 1991 in Göttingen Professor für Philosophie. Sein besonderes Interesse gilt der Philosophie der Antike, der Logikgeschichte, Wissenschaftstheorie und Ethik.
In seinen Seminaren zu Aristoteles Metaphysik, Hume oder Platon habe ich eine Klarheit, argumentative Sorgfalt und Fairness sowie eine rationale Zuversicht kennengelernt, die auch für seine Schriften kennzeichnend sind.
Zu seinen bekanntesten Schriften zählen “Ethik ohne Metaphysik“, “Aristoteles ‘ Metaphysik Z’. Text, Übersetzung und Kommentar” (zusammen mit Michael Frede) sowie das Reclam-Aufsatzbändchen “Tatsachen, Normen, Sätze”. Außerdem hat Patzig unter anderem Arbeiten von Gottlob Frege herausgegeben (“Funktion, Begriff, Bedeutung” und “Logische Untersuchungen“, siehe auch seine Autorenseite bei Vandenhoeck & Ruprecht). Seine “Gesammelten Schriften” sind im Wallstein-Verlag erschienen.