Cicero
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“Weit öfter bestimmen Abneigung oder Zuneigung oder Parteilichkeit oder Erbitterung oder Schmerz oder Freude oder Hoffnung oder Furcht oder Täuschung oder überhaupt eine Leidenschaft den Wahrspruch der Leute als der Beweis oder eine Rechtsregel oder die Gesetze.” (Cicero, De orat. 2, 42, 178)
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“Ciceronianus es, non Christianus” (Hieronymus) [Du bist Anhänger Ciceros, kein Christ.]
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“ein weder zum philosophischen Denken noch auch nur zum philosophischen Wissen gelangter, schnell und dreist arbeitender Literat” (Theodor Mommsen, Römische Geschichte, Bd. 5, 12. Kapitel)
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Für den Kirchenvater Hieronymus war Cicero ein heidnischer Alptraum, für den Historiker Theodor Mommsen war er ein philosophischer Stümper und ein Opportunist. Das Urteil über Cicero fällt in jüngster Zeit wieder differenzierter und freundlicher aus (z.B. bei Woldemar Görler, Martha Nussbaum und Günter Patzig).
Einen recht guten Überblick über Cicero liefern der deutsche und der englische Wikipedia-Eintrag.
Einen weiteren ausführlichen Eintrag findet man in der Internet Encyclopedia of Philosophy.
Plutarch hat eine Biografie über Cicero geschrieben, die in englischer Übersetzung beim Classics Archive des MIT oder auf einer privaten Homepage an der Universität Chicago zu finden ist.
Zahlreiche Texte Ciceros sind im Internet verfügbar, natürlich besonders zahlreich in Latein, aber auch in Englisch, und leider etwas weniger umfangreich in Deutsch.
Eine Auflistung gibt es bei OpenLibrary.
Lateinische Texte listet auch die Latin Library auf.
Einige ältere deutsche Übersetzungen findet man bei Gutenberg-DE und bei Zeno.
Wikisource führt Links zu älteren deutschen Texten auf.
Informationen sowie einige Texte und Übersetzungen finden sich bei Gottwein.
Zu erwähnen sind auch die historischen Romane von Robert Harris über Cicero: Aus der geplanten Trilogie sind bislang die ersten beiden Bände – “Imperium” und “Titan” (engl. “Lustrum”) – erschienen und in die Bestsellerlisten gelangt. Der dritte Band ist für Ende 2011 angekündigt.
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