Archive for category Worte

Hegels Logik

“Hegel konnte einfach zu wenig Logik.” (Ernst Tugendhat)

, ,

No Comments

Über “Poststrukturalismus”, Gegenwart und Religion

Stichworte bei mo.
Z.B.:

»Unsere inneren Sinne drohen abzusterben« – unsere inneren Sinne sind überhaupt erst durch Säkularisierung erwacht.

No Comments

Simple Fragen

Von Bruce Aune ist ein Paper über Herbert Feigl und die Entwicklung der Analytischen Philosophie an der Universität von Minnesota online: Feigl & the development of analytic philosophy at the University of Minnesota.
Herbert Feigl hat folgende einfache Fragen als wichtiges Werkzeug einer konstruktiven Argumentation hervorgehoben:

‘The philosophical tradition he represented centered
its chief inquiries, he said, around two humble questions, “What do you mean?” and “How do you know?”‘

Weitere Dokumente, in denen Feigls berühmte Fragen erwähnt werden, findet man hier.

Der Journalist John Sawatsky plädiert in der American Journalism Review dafür, auch im Journalismus und anderen Bereichen möglichst einfache Fragen zu stellen:

The best questions, argues Sawatsky, are like clean windows. “A clean window gives a perfect view. When we ask a question, we want to get a window into the source. When you put values in your questions, it’s like putting dirt on the window. It obscures the view of the lake beyond. People shouldn’t notice the question in an interview, just like they shouldn’t notice the window. They should be looking at the lake.”

und

“Colorless questions usually provide colorful answers.”

Mehr Empfehlungen für guten Journalismus findet man bei Signal vs. Noise

No Comments

Worte I

“Das Ziel des Lebens ist Freiheit vom Wahn.”
Antisthenes (ca. 445-365 v.Chr.)

Tags:

,

No Comments

Foucault über biographische Mächte

The history which bears and determines us has the form of a war rather than that of a language, relations of power not relations of meaning.

– Michel Foucault

Gefunden bei Caterina.

,

1 Comment

A propos Naturalismus

“Im Gegensatz zu dem, was die Positivisten für möglich hielten, ist ontologische Sparsamkeit nicht durch eine im Lehnstuhl gepflogene “Sprachanalyse” erreichbar, sondern – wenn überhaupt – nur in der Alltagspraxis.”

(R. Rorty, Physikalismus ohne Reduktionsimus, Reclam 1993, S. 53)

Allerdings legen die von Rorty gebrauchten Beispiele selbst den Einwand nahe, dass die Praxis, die z.B. die religiöse Terminologie obsolet gemacht hat, sich doch ganz erheblich den “Lehnstuhlanalysen” eines Gallilei, Newton, Hume und Voltaire verdankt. Andererseits erhält man in Zeiten wie diesen, wo es wieder schicker wird, intellektuelles Opium zu predigen, den Eindruck, dass die fünfhundertjährige Alltagspraxis einer wissenschaftlich aufgeklärten Sprache auch ein Ende haben könnte, angetrieben wohl weniger von sprachtheoretischen Lehnstuhlanalysen als von politischen Strategien.

, , ,

No Comments