Archive for category Sprache
Stephen Frys Sprache (animiert)
Posted by Björn in Kulturphilosophie, Kunst, Literatur, Sprache on 2010/10/25
Vor ca. zwei Jahren hat Stephen Fry auf seiner Webseite einen wunderbaren Podcast über Sprache veröffentlicht. Matthew Rogers hat aus einem Ausschnitt daraus eine kinetische Typografie gemacht, die es vielleicht gerade dem Nicht-Muttersprachler noch einfacher macht, dem ohnehin schon klaren Vortrag Frys zu folgen. Der Inhalt ist inspirierend: es ist ein Aufruf zum genussvollen, schöpferischen Umgang mit Sprache.
Stephen Fry Kinetic Typography – Language from Matthew Rogers on Vimeo.
Literatur, Kultur, Politik, Internet
Posted by Björn in Buecher, EBooks, Geschichte, Internet, Kulturphilosophie, Literatur, Medien, Philosophiegeschichte, Politik, Sprache on 2010/10/24
Drei Artikel:
Die Provinz, die Schweden ist: Schwedische Kommentatoren sind mit der Verleihung des Nobelpreises für Literatur an Mario Vargas Llosa nicht einverstanden – weil er auf der falschen politischen Seite stehe. Johan Norberg wundert sich über seine Kollegen: disqualifiziert sich ein Schriftsteller, weil er einen Liberalismus in der Tradition von John Locke und Adam Smith befürwortet? Weil er sich vom Kommunismus abgewendet hat, weil er entsetzt ist über das Leid, das sozialistische Machthaber verursacht haben? “He moved on not because he was no longer able to sympathise with the poor and oppressed, but because he still did when others began to identify more with the revolutionaries than with the people in whose name they made the revolution. He saw that Castro persecuted homosexuals and imprisoned dissenters. While other socialists kept quiet and thought that the dream justified the means, Vargas Llosa began to ask himself the difficult questions about why his ideals looked more like prison camps than socialist utopias when realised.”
James Buchan rezensiert beim Guardian Peter Watsons Buch “The German Genius”
Braucht Poesie Papier? Gefährdet die Veränderung der Medien den Reichtum und die Vielfalt künstlerischen Schaffens? Schrumpft der Kontext und veräbdert dadurch die Sprache, wie Don DeLillo meint?
Schlechte Argumente
Posted by Björn in Argumentation, Buecher, Logik, Medien, Rationalität, Sprache on 2008/10/02
Julian Baggini hat seine Abhandlungen über bekannte, aber falsche Argumentationsformen, die er zum Teil schon in der Serie “Bad Moves” bei Butterflies and Wheels veröffentlicht hatte, jetzt in einem Buch herausgegeben: The duck that won the lottery – and 99 other bad arguments.
In diesem Zusammenhang kann man noch einmal auf das ausgezeichnete Buch von Hubert Schleichert hinweisen – Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren.
Podcast über Nietzsche zu Kunst und Wahrheit
Posted by Björn in Antike, Geschichte, Kulturphilosophie, Kunst, Musik, Sprache on 2008/08/18
Nietzsche hat bei der Untersuchung von Kunst und Wahrheit unter anderem die dionysischen und appollonischen Elemente unterschieden. Aaron Ridley spricht bei Philosophy Bites darüber.
Amerikanischer Akzent
Posted by Björn in Sprache, Verschiedenes on 2008/07/22
Es ist gar nicht so leicht, einen glaubwürdigen amerikanischen Akzent zu sprechen – einmal abgesehen davon, dass es in den USA in den verschiedenen Regionen (New England, Südstaaten, Texas, Kalifornien …) unterschiedliche Akzente gibt. Aber normalerweise verfügen wir über ein Klischee, wie ein Amerikaner klingt und glauben, wir könnten dies leicht nachahmen.
Auf der Website der BBC findet man einen Beitrag inklusive Video darüber, was man beachten muss, um wie ein Amerikaner zu klingen: “How not to do an American accent“.
[via Crooked Timber]
Stil in der Philosophie
Posted by Björn in Quellen, Sprache, Verschiedenes on 2008/07/14
Brian Leiter sammelt Vorschläge zur Beantwortung der Frage, welche Philosophen man Studenten empfehlen sollte, wenn man ihnen guten Stil zeigen will. John McDowell, Martin Heidegger, Jacques Derrida (und ich würde Hegel hinzufügen) sollte man stilistisch nicht zum Vorbild nehmen.
Aus den Kommentaren kann ich vielen Vorschlägen für guten Stil zustimmen: Hilary Putnam, Bertrand Russell, Karl Popper, David Hume, Peter Singer, vielleicht auch Descartes. Aus dem gegenwärtigen deutschsprachigen Raum fallen mir auf Anhieb Günther Patzig und Hans Albert ein. Welche Vorschläge haben Sie?
Symbolische Wegweisersysteme
Posted by Björn in Kulturphilosophie, Kunst, Leute, Logischer Positivismus, Sprache, Sprachphilosophie, Verschiedenes on 2008/03/21
Da mich Otto Neuraths Isotype-System fasziniert, haben die symbolischen Wegweisersysteme von Lance Wyman meine Aufmerksamkeit geweckt. Bei Webesteem erklärt Wyman seine Arbeiten.
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Donald Davidsons No-Language-Argument
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Sprache, Sprachphilosophie on 2008/02/11
In seinem Aufsatz “A nice derangement of epitaphs” hat Donald Davidson seine berühmte These formuliert, dass es so etwas wie Sprache nicht gibt. Anhand zahlreicher Beispiele versucht er zu belegen, dass es nicht so ist, dass Sprache aus einem Satz vordefinierter Bedeutungen und Regeln besteht, die man nur erlernen und anschließend korrekt anwenden muss. Versprecher, Malapropismen oder absichtliche spontane Neuschöpfungen zeigen, dass wir keine starren Konventionen in der Kommunikation benutzen.
Eine kurze deutschsprachige Skizze von Davidsons Auffassung hat Christian Pentzold in “LEO – Lingua et Opinio” veröffentlicht.
Die von Kirk Ludwig herausgegebene Aufsatzsammlung “Donald Davidson” (Cambridge, 2003) befasst sich ausführlicher mit den Beiträgen Davidsons zu verschiedenen Bereichen der Philosophie. Darin untersucht u.a. Samuel Wheeler die Bedeutung des No-Language-Argumentes für die Literatur. Eine ausführliche Rezension dieses Bandes hat Anthony Dardis in den Notre Dame Philosophical Reviews veröffentlicht.
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David Papineau über John Searle
Posted by Björn in Buecher, Leute, Philosophie des Geistes, Sprache on 2008/01/18
Für das Times Literary Supplement hat David Papineau einen lesenswerten und gut lesbaren Artikel, “Power and consciousness on the Clapham omnibus“, über die Entwicklung der Philosophie John Searles vom ersten Aufsatz in Mind 1958 bis zu seinem jüngsten Buch “Freedom and Neurobiology” geschrieben.
“During the course of his intellectual lifetime, philosophy has become a dry and technical business. Most philosophers today write only for other philosophers about issues that can accurately be termed scholastic. Against this background, Searle is a beacon of accessible expertise, a throwback to a time when philosophy was part of public debate. His work is devoted to some of the most fundamental questions in philosophy, yet he never gets bogged down in the kind of esoteric disputation that forgets why the issues matter in the first place.“
Numminen sings Wittgenstein
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Humor, Leute, Links, Logik, Sprache, Vermischtes Banales, Worte on 2007/11/15
M. A. Numminen singt einen bekannten Satz aus Wittgensteins Tractatus: Das Satiremagazin Titanic hat das Video mit dieser Darbietung als Piloten von Titanic-TV auf Youtube platziert.
[Via Gerd Brunzema]
Hier ist noch ein weiteres interessantes, diesmal dokumentarisches Video über Wittgenstein auf Youtube: Wittgenstein in Norway.
P.S.: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Reflexionen Billy Connollys den von Wittgenstein aufgestellten Standards genügen:
[via vowe]
Was kennzeichnet Analytische Philosophie?
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Sprache on 2007/10/26
Welches ist der richtige Stil in Analytischer Philosophie? Was sind die Kriterien für Analytische Philosophie? Gibt es noch Analytische Philosophie nach Rortys Kritik?
Einen weiteren Beitrag zu dieser Diskussion findet man bei Brian Leiter im Anschluss an eine Kritik des Stils von John McDowell – die ich auch deshalb interessant finde, weil mir während meines Studiums McDowells Texte dunkel und unerfreulich verkompliziert vorkamen.
Ein neues Buch über Wittgenstein und Russel
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Buecher, Geschichte, Leute, Logik, Sprache on 2007/09/28
Die Philobar berichtet, dass Gregory Landini ein Buch über die Auffassungen von Russell und Wittgenstein geschrieben hat: ‘Wittgenstein’s Apprenticeship with Russell‘ (Cambridge : Cambridge UP, 2007). Landini revidiert die übliche Sichtweise und versucht anhand der bislang unveröffentlichten Manuskripte von Russell zu zeigen, dass Russell und Wittgenstein als Verbündete an einem Forschungsprogramm arbeitete, dass logische Analyse und Rekonstruktion ins Zentrum der philosophischen Tätigkeit stellt.
Ein Auszug aus dem Buch ist hier verfügbar.