Archive for category Soziologie

Konferenz der Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie

Die neugegründete Gesellschaft für Wissenschaftsphilosophie (Gründungsmitglieder u.a. Andreas Bartels, Carsten Held, Holger Lyre, Meinard Kuhlmann, Gregor Schiemann) wird vom 11. bis 13. März 2012 ihre erste internationale Konferenz, die zugleich Kick-Off-Meeting ist, in Hannover veranstalten.

Thema der Konferenz ist “How Much Philosophy in the Philosophy of Science?” Es geht um die Frage, wie weit sich die Wissenschaftstheorie den methodologischen Standards der Einzelwissenschaften angenähert und dabei möglicherweise von der philosophischen Tradition entfernt hat, und wie dies zu bewerten ist. Gibt es zwischen Philosophie der Physik, Philosophie der Biologie, Philosophie der Sozialwissenschaften etc. etwas Verbindendes? Und zeigen die jüngsten Debatten um Begriffe wie Kausaliät, Mechanismen und Komplexität, dass es einheitliche Hintergrundorientierungen in diesen zunächst disparaten Bereichen gibt?

Keynote-Speaker der Konferenz sind Peter Godfrey-Smith, Stephan Hartmann, James Ladyman, Sandra Mitchell, Chrysostomos Mantzavinos, Margaret Morrison und Wolfgang Spohn.

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Diedrich Diederichsen über Glück

Im kürzlich erschienenen interdisziplinären Handbuch “Glück”, herausgegeben von Dieter Thomä, Christoph Henning und Olivia Mitscherlich-Schönherr, schreibt der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen über “Figuren des Glücks in der frühen Pop-Musik“.

Es geht unter anderem um verfehltes Glück, falsches Glück, Glücklosigkeit, Glück unter Bedingungen der Entfremdung / Ausbeutung, Jefferson Airplane, Hippie-Musik, Beatles, Punk und die Kinks.

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Marshall McLuhan über das globale Dorf

Marshall McLuhan hat schon in den 1960ern behauptet, dass die Welt mit den elektronischen Medien zum globalen Dorf wird, und viele kommunikationssoziologischen Implikationen daraus benannt. Bei seinen Erläuterungen in dem folgenden Video habe ich aber auch den Eindruck, dass er einige Seifenblasen produziert, mit denen wir uns auch in der Internetdebatte herumschlagen.

[via Open Culture]

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Lost generation

Ein Meme, das man schon vor 40 Jahren gehört hat, und immer noch aktuell ist.

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Hot or not?

Eine Studie hat sich der wichtigen Frage angenommen, wie sexy die Professoren und Professorinnen 36 verschiedener akademischer Disziplinen sind. Ich lese Folgendes aus den Ergebnissen:

1. Akademiker sind NICHT sexy.
2. Sprachkompetenz macht (relativ) attraktiv.
3. Philosophen erringen einen respektablen 9. Platz (von 36) – da muss es in den hinteren 26 Disziplinen (Psychologie, Sport, Ökonomie, Mathematik …) aber finster aussehen.

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Kostenlose amerikanische Bücher online

Bei eScholarship Editions sind 2000 Buchtitel aus verschiedenen Disziplinen online. 500 davon sind frei für die Öffentlichkeit zugänglich, beispielsweise aus der Philosophie, Psychologie, Psychiatrie oder Soziologie.

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Anthropologie – soziokulturell oder evolutionär?

Innerhalb der Anthropologie gibt es einen fundamentalen Graben zwischen soziokulturellen und evolutionären Erklärungsansätzen. Oft ist die Auseinandersetzung unversöhnlich, eine Integration ist in der Regel nicht in Sicht. Hannah Fearn fragt in Times Higher Education, ob eine Überwindung des Streits möglich ist: The great divide

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Interview mit Hans Albert über Rational Choice

Aus dem The Popper Newsletter (4) 1/2 (offenbar aus dem Jahr 1992) ist ein Interview mit Hans Albert über Rational Choice im Web verfügbar, das Fred Eidlin geführt und übersetzt hat: “Hans Albert on Rational Choice Theory“.

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Die Glücksungleichheit nimmt ab

In den USA ist das durchschnittliche Gesamtniveau, auf dem die Leute ihr Glücksempfinden ansiedeln, seit den 1970ern ungefähr gleich geblieben, während die Varianz, die Ungleichheit des Glücksniveaus, seitdem stark gesunken ist. Mehr dazu hier und hier, und hier die vollständige Studie (PDF). Möglicherweise liegt das daran, dass für zahlreiche soziale Gruppen (Schwarze, Homosexuelle, Frauen, Familien …) seit den 70ern rechtliche und ökonomische Verbesserungen kontinuierlich stattgefunden haben. [via]

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Was spricht für (gegen) Unterschiede zwischen den Geschlechtern?

There is no biological evidence that suggests that women should stay home and raise babies. Nor is there proof that men and women are indistinguishable, and with the same opportunities will value the same things and behave the same way” schreibt Susan Pinker, Autorin des Buches “The Sexual Paradox: Troubled Boys, Gifted Girls and the Real Difference Between the Sexes”, das von Viv Groskop beim New Statesman rezensiert wird.

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Hat ökonomische Ungleichheit ihre Wurzeln in Erziehung und Bildung?

America’s inequality problem — and I mean the stagnation at the lower end, not the hedge funds guys at the top — does indeed seem to stem from dysfunctional families and bad education” [Marginal Revolution]

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Neues Soziologie-Blog

Martin Booker schreibt seit Dezember letzten Jahres das Weblog “homo sociologicus – Besser Leben mit Soziologie“. Unter anderem hat er bisher ein Video über Max Webers Amerikabesuch ausgegraben. Als Teilsoziologe werde ich da wohl mal öfter vorbeischauen.
Herzlich Willkommen jedenfalls! :-)

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