Bei The Nation ist ein Interview mit Martha Nussbaum über ihr neues Buch “From Disgust to Humanity: Sexual Orientation and Constitutional Law” erschienen. Darin geht es darum, dass Aversionen gegen Fremdartiges nicht als moralische Rechtfertigung politischer Regelungen taugen.
“I don’t think any emotion should be trusted on its own without being constantly in dialogue with moral principles. At every point, whether it’s anger or fear or any emotion–even compassion, which can, of course, lead you to favor your family against other people–you should always be asking, Is this consistent with the idea of a society of people who are free and equal?“.
Vor diesem Hintergrund seien Argumente gegen homosexuelle Ehen nicht haltbar, weil inkonsistent. “We don’t think that heterosexuals who are flaky, silly or awful, Britney Spears marrying on a whim and then divorcing almost immediately, we don’t think that that taints the institution of heterosexual marriage.“.
Nussbaum plädiert für eine Politik der Menschlichkeit, die auf der Fähigkeit beruht, andere Personen als uns ähnlich wahrzunehmen und sie zu respektieren. Unterschiedliche sexuelle Orientierungen rechtfertigen keine unterschiedliche Behandlung vor dem Gesetz. John Stuart Mill hat besonders sorgfältig die Frage gesellschaftlicher Regulierung privaten Verhaltens untersucht – daran möchte Nussbaum anknüpfen und hofft, dass seine Einsichten sich in diesen Fragen weiter verbreiten.
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Bei The Nation ist ein Interview mit Martha Nussbaum über ihr neues Buch "From Disgust to Humanity: Sexual Orientation and Constitutional Law" erschienen. Darin geht es darum, dass Aversionen gegen Fremdartiges nicht als moralische Rechtfertigung politischer Regelungen taugen.
"I don't think any emotion should be trusted on its own without being constantly in dialogue with moral principles. At every point, whether it's anger or fear or any emotion--even compassion, which can, of course, lead you to favor your family against other people--you should always be asking, Is this consistent with the idea of a society of people who are free and equal?".
Vor diesem Hintergrund seien Argumente gegen homosexuelle Ehen nicht haltbar, weil inkonsistent. "We don't think that heterosexuals who are flaky, silly or awful, Britney Spears marrying on a whim and then divorcing almost immediately, we don't think that that taints the institution of heterosexual marriage.".
Nussbaum plädiert für eine Politik der Mensc Bei Vandenhoeck & Ruprecht ist eine Aufsatzsammlung mit dem Titel “Von der Neuroethik zum Neurorecht?
” erschienen, herausgegeben von Stephan Schleim, Tade Matthias Spranger und Henrik Walter. Er befasst sich mit den philosophischen, psychologischen und rechtswissenschaftlichen Fragen, die der Fortschritt der modernen Neurowissenschaften aufwirft. Wie sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zu verstehen, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die genannten Disziplinen? Das Buch enthält elf Beiträge, unter anderem von Dieter Birnbacher, Stephan Schleim, Henrik Walter und Klaus Günther.
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Bei Vandenhoeck & Ruprecht ist eine Aufsatzsammlung mit dem Titel "Von der Neuroethik zum Neurorecht?" erschienen, herausgegeben von Stephan Schleim, Tade Matthias Spranger und Henrik Walter. Er befasst sich mit den philosophischen, psychologischen und rechtswissenschaftlichen Fragen, die der Fortschritt der modernen Neurowissenschaften aufwirft. Wie sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung zu verstehen, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die genannten Disziplinen? Das Buch enthält elf Beiträge, unter anderem von Dieter Birnbacher, Stephan Schleim, Henrik Walter und Klaus Günther.
.. Ein Video eines im November 2009 in Moskau gehaltenen Vortrages von Jürgen Habermas mit dem Titel “Religion, Law and Politics – On Political Justice in a Multicultural World Society” ist hier zu sehen. (Das Weblog Political Theory verlinkte es unter dem Titel “The Internal Relationship Between Human Dignity and Human Rights”. Von dort auch der Link zu einem Video einer Diskussion von Habermas mit russischen Kollegen).
Die Beiträge zur jüngsten Ausgabe der Hume Studies, Volume 34, Number 1, April 2008 sind als HTML- und als PDF-Version kostenlos erhältlich. Darin u.a.:
- Politeness, Paris and the Treatise
- Reason in Hume’s Passions
- A Conversation between Annette Baier and Anik Waldow about Hume’s Account of Sympathy
- The Miseries of Life: Hume and the Problem of Evil
Ein Video eines im November 2009 in Moskau gehaltenen Vortrages von Jürgen Habermas mit dem Titel "Religion, Law and Politics – On Political Justice in a Multicultural World Society" ist hier zu sehen. (Das Weblog Political Theory verlinkte es unter dem Titel "The Internal Relationship Between Human Dignity and Human Rights". Von dort auch der Link zu einem Video einer Diskussion von Habermas mit russischen Kollegen).
Die Beiträge zur jüngsten Ausgabe der Hume Studies, Volume 34, Number 1, April 2008 sind als HTML- und als PDF-Version kostenlos erhältlich. Darin u.a.:
- Politeness, Paris and the Treatise
- Reason in Hume's Passions
- A Conversation between Annette Baier and Anik Waldow about Hume's Account of Sympathy
- The Miseries of Life: Hume and the Problem of Evil Francis Fukuyama beschreibt, dass das Problem des mangelnden Rechtsschutzes für einfache Bürger in China nicht unbedingt durch die Zentralregierung entsteht, sondern (auch) durch ihre Schwäche, lokale Autoritäten in ihre Schranken zu weisen. “It both lacks the capacity to do this and depends on local governments and the private sector to produce jobs and revenue. The Chinese Communist Party understands that it is riding a tiger.” Historisch sei diese Situation nicht unbekannt: ob in Frankreich vor der Revolution von 1789, in den Südstaaten der USA vor dem Bürgerkrieg, oder den mittel- und osteuropäischen Aristokratien des Mittelalters und der frühen Neuzeit – wenn die lokalen Mächte sich dem Einfluss der Zentralgewalt entziehen, kann dies dazu führen, dass Bürger ihre grundlegenden, minimalen Rechte nicht in Anspruch nehmen können. “State weakness can hurt the cause of liberty.“
Francis Fukuyama beschreibt, dass das Problem des mangelnden Rechtsschutzes für einfache Bürger in China nicht unbedingt durch die Zentralregierung entsteht, sondern (auch) durch ihre Schwäche, lokale Autoritäten in ihre Schranken zu weisen. "It both lacks the capacity to do this and depends on local governments and the private sector to produce jobs and revenue. The Chinese Communist Party understands that it is riding a tiger." Historisch sei diese Situation nicht unbekannt: ob in Frankreich vor der Revolution von 1789, in den Südstaaten der USA vor dem Bürgerkrieg, oder den mittel- und osteuropäischen Aristokratien des Mittelalters und der frühen Neuzeit - wenn die lokalen Mächte sich dem Einfluss der Zentralgewalt entziehen, kann dies dazu führen, dass Bürger ihre grundlegenden, minimalen Rechte nicht in Anspruch nehmen können. "State weakness can hurt the cause of liberty." Arthur Ripstein hat im letzten Jahr bei CUP eine Aufsatzsammlung zu Ronald Dworkin herausgegeben, die Joseph R. Reisert in der Law and Politics Book Review ausführlich rezensiert:
“Although his works, individually, are models of clarity, Dworkin has written so much, and contributed to so many different debates in practical philosophy, that it can be difficult to appreciate the full scope and range of his intellectual achievements. Arthur Ripstein’s collection of essays, RONALD DWORKIN, aims to help readers meet that challenge.“
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Die Beiträge zu den verschiedenen Facetten von Dworkins Interessen stammen von Arthur Ripstein, Scott Shapiro, David Dyzenhuis, Benjamin Zipursky und James Fleming sowie Sanford Levinson.
Arthur Ripstein hat im letzten Jahr bei CUP eine Aufsatzsammlung zu Ronald Dworkin herausgegeben, die Joseph R. Reisert in der Law and Politics Book Review ausführlich rezensiert:
"Although his works, individually, are models of clarity, Dworkin has written so much, and contributed to so many different debates in practical philosophy, that it can be difficult to appreciate the full scope and range of his intellectual achievements. Arthur Ripstein’s collection of essays, RONALD DWORKIN, aims to help readers meet that challenge.".
Die Beiträge zu den verschiedenen Facetten von Dworkins Interessen stammen von Arthur Ripstein, Scott Shapiro, David Dyzenhuis, Benjamin Zipursky und James Fleming sowie Sanford Levinson.