Als wenn ich nicht schon genug Tabs geöffnet hätte!
Über ein Foto auf Twitpic bin ich auf die Philosophin Carrie Jenkins gestoßen – und bei ihr gibt es so viel im Internet zu sehen, dass ich hier erst einmal nur ein paar Links abladen kann:
Ihr Youtube-Kanal, auf dem es beispielsweise einen Song über Willard Van Orman Quine und einen übers A priori gibt. Wirklich feine Musik.
Die Webseite der 21st Century Monads, eine Band von Philosophen mit Songtiteln wie “My paper was rejected again” oder “We can’t stop doing metaphysics”
March 13, 2010 | Filed Under Musik, Technik | Comments Off
Jonas Friedemann Heuer hat als Studienprojekt an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ein Instrument zur Visualisierung von Musik – am Klavier gespielt – entwickelt. Es heißt Clavilux2000 und wurde mit vvvv programmiert. Jede gespielte Note entspricht einem Streifen in der Visualisierung, wobei die Länge des Streifens die Geschwindigkeit und seine Breite die Länge der Note anzeigt. Da die Streifen in der Visualisierung nicht verschwinden, mit der Zeit also akkumulieren, ergibt sich ein interessanter visueller Eindruck des gespielten Stückes. Das Video zeigt diesen fantastischen Effekt.
Anti-Anti-Anti-Anti- … ich weiß nicht, wie viele Negationen man dafür verwenden müsste, aber jedenfalls ist es ganz undialektisch amüsant, dass Brian Joseph Davis versucht hat, Theodor Adornos “Minima Moralia” als Punk-EP zu vertonen:
“It’s just a bad idea … Greil Marcus … made a glib aside about Marxist theorist Theodore Adorno and his exhiled-in-1940s-America memoir, Minima Moralia. With its bleaker-than-black humour and dismantling of modern life, Marcus said it would have made an excellent punk album. Why not take this pop wish and make it come true?“
October 17, 2008 | Filed Under Musik | Comments Off
Charlie Huenemann hat eine Vorlesung über Beethoven und Philosophie gehalten. Seine Gedanken dazu (Schopenhauer, Nietzsche und den deutschen Idealismus) skizziert er in seinem Blog.
Digitale Wasserzeichen in Musikdateien sind nichts Neues. Das Fraunhofer-Institut bewirbt sie schon länger, weshalb ich vor über einem Jahr schon einmal darüber geschrieben habe.
Nun macht Apple also einen neuen Schritt [via EDV], weg vom umständlichen DRM, hin zum verborgenen Merkmal, dass den Kunden eindeutig identifziert. Die Probleme – und zwar auch die jenseits der immer in den Vordergrund gestellten Piraterie – sind damit also nicht vom Tisch. Der Kunde kann nicht uneingeschränkt über das gekaufte Gut verfügen, er kann es bspw. nicht veräußern, wie er es mit Tonträgern konnte. Oder mal auf eine private Party mitnehmen – was, wenn er das gute Stück vergisst, wieder mitzunehmen, oder per USB-Stick auf den Laptop mit der Mixsoftware geladen hat. Wie soll er es da wieder runterbekommen? Etc. pp – so normal und zahlreich, wie die Alltagssituationen sind, in denen wir Musik hören, ohne Verbrechen zu begehen, so zahlreich sind die Probleme von gekaufter Musik mit Benutzermerkmalen in Form von Wasserzeichen.
Nachtrag:
Wie ich heute lese (Electronic Frontier Foundation, via Franztoo) bezeichnet man die von Apple in die Musikdateien eingebrachten Kundendaten nicht als Wasserzeichen. Die Problematik bleibt die gleiche.
August 22, 2006 | Filed Under Kunst, Musik | Comments Off
“Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.” – Friedrich Nietzsche
Vielleicht zu Recht hat Rüdiger Safranski in seiner Nietzsche-Biografie Erläuterungen über das Verhältnis des Philosophen zur Musik an den Anfang gesetzt.