Category: Medien

Die Strumpfhosen der 68er

July 4, 2010 | Filed Under Buecher, Humor, Medien, Verschiedenes | 4 Comments

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Die Welt aka teh internets bewegt ja dieser Tage die Frage, warum das Mannequin nur einen gelben Socken trägt. Der Werbefotograf scheint mir allerdings mit der Sockenlösung die unterschiedlichen Strumpfhosentypen kongenial ins Bild gesetzt zu haben. Verwirrender ist demgegenüber die Frage, was der Sockenträger da liest? Ein Buch der Edition Suhrkamp?

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Gatekeeper oder Filter?

June 24, 2010 | Filed Under Intern, Medien | Leave a Comment

Marcel Weiß: Online-Medien sind Filter, keine Gatekeeper

Immer wieder liest man, wie Blogs und andere Online-Medien als die “neuen Gatekeeper” bezeichnet werden. …

Michael Arrington hat mit dem erfolgreichen US-Techblog TechCrunch Macht. Aber die Macht unterscheidet sich massgeblich von z.B. der eines FAZ-Herausgebers bis vor wenigen Jahren.

Arrington kann Tech-Geschichten nach oben pushen, weil er sie auf TechCrunch einem breiten Publikum präsentieren kann. Er kann aber keine Geschichten verhindern, weil diese dann einfach von anderen Blogs aufgegriffen werden. Die Informanten suchen sich notfalls einen anderen Weg. Wenn die Geschichte in die Öffentlichkeit will, findet sie einen Weg. Heute einfacher als früher.

Er ist ein Filter, kein Gatekeeper.

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USA 1994, Deutschland 2009

May 22, 2010 | Filed Under Internet, Medien | Leave a Comment

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[von hier]

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Cinematischer Journalismus

April 29, 2010 | Filed Under Kulturphilosophie, Medien | Leave a Comment

Bei Marcus Bösch habe ich den Hinweis auf eine Debatte um eine neue journalistische Darstellungsweise gefunden: Cinematic Journalism. Was das genau ist, ist Gegenstand der Debatte, aber Marcus Bösch zitiert ein paar Kriterien: “no interviews, no voiceovers, no commentary, and no context.” Ausgangspunkt ist dieses Video von den Zerstörungen in Haiti nach dem Erdbeben:

Haiti Earthquake Aftermath Montage from Khalid Mohtaseb on Vimeo.

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Was man mit (gedruckten) Büchern alles machen kann

April 23, 2010 | Filed Under Buecher, Medien | 1 Comment

Die Schweizer Initiative zum Welttag des Buches strahlt einen TV Spot aus, der veranschaulicht, was man mit gedruckten Büchern machen kann. Und lesen kann man sie auch noch.

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Marshall McLuhan über das globale Dorf

April 16, 2010 | Filed Under Internet, Medien, Soziologie, Technik | Leave a Comment

Marshall McLuhan hat schon in den 1960ern behauptet, dass die Welt mit den elektronischen Medien zum globalen Dorf wird, und viele kommunikationssoziologischen Implikationen daraus benannt. Bei seinen Erläuterungen in dem folgenden Video habe ich aber auch den Eindruck, dass er einige Seifenblasen produziert, mit denen wir uns auch in der Internetdebatte herumschlagen.

[via Open Culture]

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Habermas über die Rolle der Intellektuellen im Internetzeitalter

April 1, 2010 | Filed Under Argumentation, Internet, Medien, Verschiedenes | Leave a Comment

Jürgen Habermas’ Preisrede “Ein avantgardistischer Spürsinn für Relevanzen. Was den Intellektuellen auszeichnet” (zur Verleihung des Kreisky-Preises 2005 an ihn) war schon 2006 im Internet zu lesen (Teil1 und Teil 2 beim Standard) und wurde in einigen Weblogs diskutiert. So wurde Habermas’ Pessimismus bezüglich des öffentlichen Diskurses im Internet kritisiert.
In den letzten Tagen hat der Text im Netz wieder die Runde gemacht – ich nehme an, weil am Dienstag bei Transformations of the Public Sphere eine kondensierte Version des Textes, der 2009 in dem Band “Europe: The Faltering Project” (Polity Press, 2009) abgedruckt wurde, erschien: “An Avantgardistic Instinct for Relevances: Intellectuals and their Public“. Das PDF der vollständigen deutschen Version, die in der Essaysammlung “Ach, Europa” (2008) abgedruckt wurde, findet sich beim Renner-Institut. [via Political Theory - Habermas and Rawls]

In seiner Preisrede stellt Habermas fest, dass die Sphäre des Öffentlichen informeller werde und die gewohnten Rollen darin verschwämmen. Aufgrund der dezentralen, informellen Struktur des Öffentlichen im Internet und dem Mangel eines gefilterten Pools an Nachrichten stünden die Beiträge der Intellektuellen nicht mehr im Fokus. Diese Form der Öffentlichkeit basiere mehr auf Popularität als auf guten Argumenten. Intellektuelle sollten es als Privileg betrachten, nicht um Popularität zu buhlen und stattdessen ein Gespür für relevante Themen haben.

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Enhanced eBooks: Neue Formen interaktiver E-Books

March 9, 2010 | Filed Under Buecher, Medien, Technik, Verschiedenes | Comments Off

Tim O’Reilly hat gerade auf der TOC 2010 die Verleger beruhigt, es sei für sie nicht das Wichtigste, “the coolest new enhanced ebooks” zu entwickeln (damit würden die Kreativen schon noch zu den Verlegern kommen). Aber Penguin stellt schon mal seine neuesten eBooks fürs iPad vor:

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Charlie Brookers Mediensatire

March 1, 2010 | Filed Under Humor, Medien, Verschiedenes | Comments Off

Psychologisch, ästhetisch oder politisch – letzten Endes hängt viel davon ab, sich die Realität passend zurechtzuschneiden, wie Charlie Brooker anhand der Medien schön gezeigt hat. Dessen Analyse der amerikanischen TV-News war ja schon klasse. Und sein Beitrag über die Methode, einen Nachrichtenclip zu machen wird ja gerade so legendär, dass es auch im selbstgefälligen, behäbigen Deutschland angekommen ist – wenn nicht in den klassischen Medien, dann eben im Internet bei Sixtus vs. Lobo.

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Bernard-Henry Lévy: Kant ist eine Erfindung

February 15, 2010 | Filed Under Leute, Medien, Philosophiegeschichte, Verschiedenes | Comments Off

Bernard-Henri Lévy ist offenbar einer Ente aufgesessen, auf die er sich ungeprüft in seinem neuesten Buch bezieht. Einen einigermaßen ausführlichen Artikel dazu findet man in der TimesOnline. Im Mittelpunkt der Affäre steht das Buch The Sex Life of Immanuel Kant von Jean-Baptiste Botul. Botul, so schreibt Bernard-Henry Lévy, habe ein für allemal erwiesen, dass Kant eine Fiktion sei. Das Pikante daran: Botul ist eine Erfindung eines französischen Journalisten – was Lévy selbst aus der Wikipedia hätte erfahren können.
Seitdem das bekannt wurde, verbreiten sich in Internet und Feuilleton Häme über Lévy, die meist nicht ohne Seitenhiebe auf seine Selbstinszenierung als eitler Medienstar auskommen.

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Copyright, Public Domain, Kreativität und Innovation

February 5, 2010 | Filed Under Internet, Kulturphilosophie, Links, Medien, Musik, Quellen, Rechte, Technik, Ökonomie | Comments Off

Das Center for the Study of the Public Domain veranstaltet eine Vorlesungsreihe zum Thema Geistiges Eigentum (Intellectual Property). Videoaufzeichnungen der Vorträge stehen auf der Webseite der Veranstaltungsreihe im RealMedia-Format zur Verfügung. Besonders interessant fand ich folgende Titel:

William F. Patry (Senior Copyright Counsel at Google, Inc.): Moral Panics and the Copyright Wars. A Reply to Jack Valenti
[Link zur Webseite]

- Joseph Stiglitz (Nobelpreis Ökonomie): “The Economic Foundations of Intellectual Property” [Direktlink zum Video]

- Lawrence Lessig: Architecting Innovation [Direktlink zum Video]

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Der teutsche Journalismus, Google und Sascha Lobo

August 4, 2009 | Filed Under Bloggen, Datenschutz, Internet, Medien, Privacy, Privatsphaere, Technik | Comments Off

Die Einstellung der Deutschen zum Internet gehen mir seit Jahren auf die Nerven. Ignorantes Gemecker und arrogantes Gejammer in einem Land, dass von sich selbst behauptet, die Speerspitze der Dichter und Denker zu repräsentieren. Stammtisch, beschränkte Horizonte, fehlende Kreativität, und Humorlosigkeit.
Feigenblattaktionismus, um die unerwünschten Phänomene einzudämmen (was ist eigentlich mit der Internetkriminalität großen Stils?), und eine schiefe Argumentation bezüglich Googles.
Bei der Süddeutschen gibt es zu Googles Macht und dem Wunsch deutscher Medienvertreter, Geld von Google zu bekommen, ein vierminütiges Videointerview mit Sascha Lobo, Michael Konken (DJV) und dem Berliner Datenschutzbeauftragten.

Article written by Björn
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