Archive for category Logik

Digitale Tools für Philosophen

In der Philobar gibt es ein paar Hinweise auf digitale Tools fürs Philosophieren, die bei Gelegenheit ergänzt werden sollen.
Dort ist auch der Link zu Argunet zu finden – ein freies Tool zur “kollaborativen Argumentrekonstruktion und -visualisierung.” Erinnert ein bisschen an Mindmapping, ist aber speziell auf die Rekonstruktion von komplexen Argumenten zugeschnitten.

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“Ayer on Logical Positivism” bei YouTube

Bryan Magee hat 1977 und dann noch einmal 1987 für die BBC eine Interview-Serie zur Philosophie gemacht. Daraus ist das Buch “Talking Philosophy: Dialogues with Fifteen Leading Philosophers” entstanden. Ein Großteil der Gespräche ist legendär und von hervorragender Qualität: “Peter Singer on Hegel, Putnam on Philosophy of Science, Dworkin on Justice, Bernard Williams on Descartes, AJ Ayer on Logical Positivism, Burnyeat on Plato …” (Link)

Das Gespräch mit Alfred Jules Ayer über den Logischen Positivismus gibt es in vier Teilen bei YouTube:
Section 1:

Section 2

Section 3

Section 4

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Können Philosophen witzig sein?

“Everybody loves my baby, but my baby don’t love nobody but me”. From this, it logically follows that “I am my baby”.

Warum das witzig ist, erklärt Jonathan Wolff in seiner monatlichen Kolumne bei EducationGuardian.

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Numminen sings Wittgenstein

M. A. Numminen singt einen bekannten Satz aus Wittgensteins Tractatus: Das Satiremagazin Titanic hat das Video mit dieser Darbietung als Piloten von Titanic-TV auf Youtube platziert.

[Via Gerd Brunzema]

Hier ist noch ein weiteres interessantes, diesmal dokumentarisches Video über Wittgenstein auf Youtube: Wittgenstein in Norway.

P.S.: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Reflexionen Billy Connollys den von Wittgenstein aufgestellten Standards genügen:

[via vowe]

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Ein neues Buch über Wittgenstein und Russel

Die Philobar berichtet, dass Gregory Landini ein Buch über die Auffassungen von Russell und Wittgenstein geschrieben hat: ‘Wittgenstein’s Apprenticeship with Russell‘ (Cambridge : Cambridge UP, 2007). Landini revidiert die übliche Sichtweise und versucht anhand der bislang unveröffentlichten Manuskripte von Russell zu zeigen, dass Russell und Wittgenstein als Verbündete an einem Forschungsprogramm arbeitete, dass logische Analyse und Rekonstruktion ins Zentrum der philosophischen Tätigkeit stellt.
Ein Auszug aus dem Buch ist hier verfügbar.

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Günther Patzig hatte 80. Geburtstag

Am 28. September ist Günther Patzig, dem ich die freundliche Korrektur zahlreicher meiner studentischen philosophischen Irrtümer verdanke, 80 Jahre alt geworden. Patzig war von 1960 bis 1963 in Hamburg und von 1963 bis zu seiner Emeritierung 1991 in Göttingen Professor für Philosophie. Sein besonderes Interesse gilt der Philosophie der Antike, der Logikgeschichte, Wissenschaftstheorie und Ethik.
In seinen Seminaren zu Aristoteles Metaphysik, Hume oder Platon habe ich eine Klarheit, argumentative Sorgfalt und Fairness sowie eine rationale Zuversicht kennengelernt, die auch für seine Schriften kennzeichnend sind.
Zu seinen bekanntesten Schriften zählen “Ethik ohne Metaphysik“, “Aristoteles ‘ Metaphysik Z’. Text, Übersetzung und Kommentar” (zusammen mit Michael Frede) sowie das Reclam-Aufsatzbändchen “Tatsachen, Normen, Sätze”. Außerdem hat Patzig unter anderem Arbeiten von Gottlob Frege herausgegeben (“Funktion, Begriff, Bedeutung” und “Logische Untersuchungen“, siehe auch seine Autorenseite bei Vandenhoeck & Ruprecht). Seine “Gesammelten Schriften” sind im Wallstein-Verlag erschienen.

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Hegels Logik

“Hegel konnte einfach zu wenig Logik.” (Ernst Tugendhat)

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Preise für Føllesdal und Dworkin

Ronald Dworkin erhält den Bielefelder Wissenschaftspreis 2006.
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Die Laudatio wird Jürgen Habermas am 15. Dezember in der Bielefelder Stadthalle halten. “Mit Ronald Dworkin wird einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen der Gegenwart geehrt”, heißt es in der Begründung der Jury. Bekannte Bücher von Dworkin sind “Taking Rights Seriously” von 1977 (deutsch: “Bürgerrechte ernst genommen”, 1984), “Law’s Empire” von 1986 oder “Freedom’s Law” von 1996. (Bericht bei Information Philosophie)

Der norwegische Philosoph Dagfinn Føllesdal erhält den diesjährigen Preis für Analytische Philosophie der “Lauener Stiftung” in Bern.

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Bekannt ist Føllesdal durch seine Arbeiten in der Sprachphilosophie, Logik, Handlungstheorie, Wissenschaftstheorie und Ethik. Auf deutsch erhältlich ist von ihm beispielsweise “Rationale Argumentation. Ein Grundkurs in Argumentations- und Wissenschaftstheorie” (1988). Er ist Herausgeber des fünfbändigen Werkes “The Philosophy of W.V. Quine” und derzeit Clarence Irving Lewis Professor of Philosophy der Stanford University.

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Logische Argumentationstricks durchschauen

Ein alter Internettext von 1996 macht immer noch die Runde und wurde auch in Teilen ins Deutsche übersetzt (und ergänzt): Stephen Downe’s Guide to the Logical Fallacies (dies ist eigentlich der Mirror, aber der Originallink funktioniert nicht mehr). Der Flötenfuchs hat das als Handbuch gegen logische Argumentationsfehler [via] eingedeutscht (allerdings noch unvollständig). Darin finden sich die bekannten logischen Kniffe wie “Falsches Dilemma”, “Slippery Slope”, “Stil statt Substanz”, “Apell an die Autoriät”, “Schwache Generalisierung” etc.

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Philosophielinks

Ronald Dworkins Analysen und Rezensionen bei der New York Review of Books finden sich online hier.

Freges ‘Die Grundlagen der Arithmetik’ als pdf, via Stanford Encyclopedia of Philosophy

Das erste Kapitel aus Samuel Fleischacker: ‘On Adam Smith’s Wealth of Nations – A Philosophical Companion’

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