Archive for category Kunst

Was ist Ontologie von Kunstwerken

Der Blinde Hund feiert das Erscheinen eines Artikels in der Stanford Encyclopedia of Philosophy zur History of the Ontology of Art. Notfalls feiert er auch alleine, sagt er, fügt aber sehr interessante Erläuterungen dazu, was man sich unter Ontologie von Kunst vorstellen kann, hinzu. Lesenswert!

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Philographics – Infografiken zur Philosophie

Brainpickings – wo neulich schon auf die Isotype-Grafiken von Otto Neurath hingewiesen wurde, die ich hier auch schon ein paar mal im Programm hatte – hat jetzt einen Beitrag über die Philographics von Genis Carreras gebracht. Das sind Infografiken, die die Bedeutung philosophischer Konzepte durch prägnant reduzierte Symbole zu veranschaulichen suchen. Meiner Ansicht nach ist Carreras das oft eindrucksvoll gelungen.

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Stephen Frys Sprache (animiert)

Vor ca. zwei Jahren hat Stephen Fry auf seiner Webseite einen wunderbaren Podcast über Sprache veröffentlicht. Matthew Rogers hat aus einem Ausschnitt daraus eine kinetische Typografie gemacht, die es vielleicht gerade dem Nicht-Muttersprachler noch einfacher macht, dem ohnehin schon klaren Vortrag Frys zu folgen. Der Inhalt ist inspirierend: es ist ein Aufruf zum genussvollen, schöpferischen Umgang mit Sprache.

Stephen Fry Kinetic Typography – Language from Matthew Rogers on Vimeo.

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Stephan Wackwitz über Verehrung und Verkitschung von Walter Benjamin

Zum 70. Todestag von Walter Benjamin schreibt der Germanist und Schriftsteller Stephan Wackwitz bei WELT Online über Walter Benjamin und wie er in den letzten Jahrzehnten rezipiert wurde. Als Wissenschaftler sei Benjamin, abgesehen von seiner Dissertation über den frühromantischen Dichtungsbegriff, gescheitert, als Schriftsteller sei er genial. “Die einleuchtendste (und deprimierendste) Erklärung für den Siegeszug der poetischen Theorie Walter Benjamins jedoch ergibt sich aus der Beobachtung, dass seine Wiederentdeckung zusammenfiel mit dem Aufstieg einer akademischen Strömung, der es nicht mehr auf die Erfüllung tradierter wissenschaftlicher Standards ankam, sondern auf die Herstellung einer diffusen und wissenschaftlich nicht mehr zu kontrollierenden Bedeutsamkeit.

Heute seien die Geisteswissenschaften zwar bürokratisiert und trivialisiert, dafür würden in Katalogtexten und Essays Prunkzitate von Benjamin inflationär verwendet.
Benjamins literarischer Essay sei das glanzvolle Zentrum seines Werks, das ihn zu einer literarischen Größe mache. Dagegen müsse man “damit aufhören, aus seinen verzwickt geistvollen, aber fast durchgehend falschen Theorien den verschwiemelten Theoriequark anzurühren, als dessen Zutatenlieferant er immer noch herhalten muss.

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Blackburn rezensiert Collingwood-Biografie

Simon Blackburn rezensiert Fred Inglis’ Biografie “History Man: The Life of R.G. Collingwood”. Collingwood war ein brillianter Philosoph und Historiker, so Blackburn. Neben seinen bekannten historischen und philosophiegeschichtlichen Arbeiten sind seine philosophy of mind und seine philosophy of art bemerkenswert modern. Allerdings findet Collingwood in der heutigen Philosophie meist nur in Fußnoten Beachtung, was möglicherweise auch, so vermutet Blackburn, an seiner ostentativen Unbescheidenheit liegt (wie er im Vergleich zu Wittgenstein verdeutlicht).

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“There is grandeur in this view of life” – Ein Wettbewerb

“There is grandeur in this view of life, with its several powers, having been originally breathed into a few forms or into one; and that, whilst this planet has gone cycling on according to the fixed law of gravity, from so simple a beginning endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.” (Charles Darwin)

Das CultureLab des New Scientists ruft auf, dieses Darwin-Zitat in einem neuen Kunstwerk wiederzugeben – Musik, Gedicht, Malerei, Video, Prosa … Es gibt keine Beschränkungen: “The sky’s the limit”.

Der Wettbewerb geht bis zum 21. Dezember. Die besten Beiträge werden bei CultureLab vorgestellt und fünf Gewinner erhalten eine Sonderausgabe von Darwins “Origins”.

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Typografie: Eine Schrifttype zu Ehren Ralf Dahrendorfs

Der Zürcher Gestalter Stefan Huber hat im Auftrag des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) exklusiv eine Schrifttype entwickelt. “Diese Schrift wird künftig für alle WZB-Medien eingesetzt: für die ‘Mitteilungen’, die Visitenkarten, das Briefpapier, die Website – und für das Logo“, teilt das Zentrum mit. Die Ankündigung und den Zeichensatz in verschiedenen Varianten kann man in dieser PDF-Datei sehen. Mir gefällt die Schrift sehr gut. Joachim Güntner bespricht in der NZZ Online die neue Schrifttype “Dahrendorf” versierter als ich. Sein Fazit: “schöne Schrift, grosses Lob.

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“Minima Moralia” als Punk Album

Anti-Anti-Anti-Anti- … ich weiß nicht, wie viele Negationen man dafür verwenden müsste, aber jedenfalls ist es ganz undialektisch amüsant, dass Brian Joseph Davis versucht hat, Theodor Adornos “Minima Moralia” als Punk-EP zu vertonen:

It’s just a bad idea … Greil Marcus … made a glib aside about Marxist theorist Theodore Adorno and his exhiled-in-1940s-America memoir, Minima Moralia. With its bleaker-than-black humour and dismantling of modern life, Marcus said it would have made an excellent punk album. Why not take this pop wish and make it come true?

Zu finden ist diese EP als Download bei UbuWeb, das Cover dazu ist bei Rhizome abgebildet.

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Podcast über Nietzsche zu Kunst und Wahrheit

Nietzsche hat bei der Untersuchung von Kunst und Wahrheit unter anderem die dionysischen und appollonischen Elemente unterschieden. Aaron Ridley spricht bei Philosophy Bites darüber.

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Mechanisch reproduzierbare Kunst

David Pearson hat die Cover dieser und dieser großartigen Taschenbuchreihe bei Penguin Books gestaltet – und wie man sich denken kann folglich auch dieser deutschen. (Das habe ich vor 2 Jahren dazu geschrieben.)

Das Cover zu dem Klassiker von Walter Benjamin in dieser Reihe ist so schlicht wie eindrucksvoll:

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[via]

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Kunst: Ausgestopfter Hai für 12 Mio. Dollar

Marginal revolution: “The dead shark cost $12 million to buy but, of course, it didn’t cost nearly that much to make. So the production process isn’t eating up too many societal resources or causing too much damage to the environment. For the most part, it’s money passing back and forth from one set of hands to another, like a game — and, yes, the game is fun for those who have the money to play it. Don’t laugh, but we do in fact need some means of determining which of the rich people are the cool ones, and the art market surely serves that end.

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Symbolische Wegweisersysteme

Da mich Otto Neuraths Isotype-System fasziniert, haben die symbolischen Wegweisersysteme von Lance Wyman meine Aufmerksamkeit geweckt. Bei Webesteem erklärt Wyman seine Arbeiten.

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