“There is grandeur in this view of life, with its several powers, having been originally breathed into a few forms or into one; and that, whilst this planet has gone cycling on according to the fixed law of gravity, from so simple a beginning endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.” (Charles Darwin)
Das CultureLab des New Scientists ruft auf, dieses Darwin-Zitat in einem neuen Kunstwerk wiederzugeben – Musik, Gedicht, Malerei, Video, Prosa … Es gibt keine Beschränkungen: “The sky’s the limit”.
Der Wettbewerb geht bis zum 21. Dezember. Die besten Beiträge werden bei CultureLab vorgestellt und fünf Gewinner erhalten eine Sonderausgabe von Darwins “Origins”.
Der Zürcher Gestalter Stefan Huber hat im Auftrag des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) exklusiv eine Schrifttype entwickelt. “Diese Schrift wird künftig für alle WZB-Medien eingesetzt: für die ‘Mitteilungen’, die Visitenkarten, das Briefpapier, die Website – und für das Logo“, teilt das Zentrum mit. Die Ankündigung und den Zeichensatz in verschiedenen Varianten kann man in dieser PDF-Datei sehen. Mir gefällt die Schrift sehr gut. Joachim Güntner bespricht in der NZZ Online die neue Schrifttype “Dahrendorf” versierter als ich. Sein Fazit: “schöne Schrift, grosses Lob.“
Anti-Anti-Anti-Anti- … ich weiß nicht, wie viele Negationen man dafür verwenden müsste, aber jedenfalls ist es ganz undialektisch amüsant, dass Brian Joseph Davis versucht hat, Theodor Adornos “Minima Moralia” als Punk-EP zu vertonen:
“It’s just a bad idea … Greil Marcus … made a glib aside about Marxist theorist Theodore Adorno and his exhiled-in-1940s-America memoir, Minima Moralia. With its bleaker-than-black humour and dismantling of modern life, Marcus said it would have made an excellent punk album. Why not take this pop wish and make it come true?“
David Pearson hat die Cover dieser und dieser großartigen Taschenbuchreihe bei Penguin Books gestaltet – und wie man sich denken kann folglich auch dieser deutschen. (Das habe ich vor 2 Jahren dazu geschrieben.)
July 11, 2008 | Filed Under Kunst, Ökonomie | Comments Off
Marginal revolution: “The dead shark cost $12 million to buy but, of course, it didn’t cost nearly that much to make. So the production process isn’t eating up too many societal resources or causing too much damage to the environment. For the most part, it’s money passing back and forth from one set of hands to another, like a game — and, yes, the game is fun for those who have the money to play it. Don’t laugh, but we do in fact need some means of determining which of the rich people are the cool ones, and the art market surely serves that end.“
Cara Bareer experimentiert mit der Verformung von Büchern. “My photographs are primarily a documentation of a physical evolution.” Es entstehen Objekte in vielfältigen Formen.
August 22, 2006 | Filed Under Kunst, Musik | Comments Off
“Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.” – Friedrich Nietzsche
Vielleicht zu Recht hat Rüdiger Safranski in seiner Nietzsche-Biografie Erläuterungen über das Verhältnis des Philosophen zur Musik an den Anfang gesetzt.
Violas Thema sind die menschlichen Gefühle. In verschiedenen Konstellationen, aus verschiedenen Perspektiven. In ihren basalen Ausdrucksformen. Seine Filme zeigen Bewegungen, Gesichtsausdrücke, Körperhaltungen – oft stark verlangsamt. Erstaunlicherweise wird die Dynamik dadurch verstärkt, fast schon greifbar. Die Struktur, die Geschichte und die Komposition ist konzentriert auf das Wesentliche. Dadurch sind seine Werke zweifellos Klassiker. Auch weil er Bilder, Gesten, Posen der Kunstgeschichte zitiert. Er greift die überlieferte Symbolik auf, macht sie lebendig. Violas Filme sind die Fortsetzung der großen Malerei. Und gleichzeitig in ihrer Komposition von eigenständiger Klassizität. Emergence. Foto: Kira Perov