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	<title>Das Philoblog &#187; Internet</title>
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	<description>Artikel, Links, Nachrichten zur Philosophie</description>
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		<title>On the internet</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte Ã¼ber das Internet in Deutschland ist unbef [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte Ã¼ber das Internet in Deutschland ist unbefriedigend. Argumente anderer Autoren werden allzuoft leichtfertig abgetan, statt eine differenzierte Position dazu einzunehmen. Es hat den Anschein, als sei man stolz auf die eigenen polemischen FabulierkÃ¼nste und begnÃ¼ge sich dann damit. Pose statt Argument. Hype und Hysterie. Meiner Ansicht nach ist es fÃ¼r eine nÃ¼chtern-realistische AbwÃ¤gung angebracht, das <a href="http://philoblog.de/2010/03/12/fur-eine-entmythologisierung-des-internet/">Internet zu entmystifizieren</a>.</p>
<p><a href="http://idontgetiteither.com/?p=762">Cecilia Webber</a> hat diese Situation in diesem Webcomic &#8220;dialektisch&#8221; eingefangen:<br />
<a href="http://idontgetiteither.com/?p=762"><img src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_l3uona3lfE1qbmr5wo1_500.jpg" alt="1" /></a><br />
Aufgabe im Argumentationsseminar: &#8220;Nehmen Sie Stellung zu den Vor- und Nachteilen des Internet&#8221;.</p>
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		<title>USA 1994, Deutschland 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 06:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[
[von hier] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_l2t725HKdy1qbmr5wo1_400.jpg" alt="1" /><br />
[von <a href="http://www.boingboing.net/2010/05/21/the-strange-new-worl.html">hier</a>]</p>
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		<title>Aggregierte Charts vom Kindle</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paul Lamere hatte im MÃ¤rz Whispersync, das in Amazons  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paul Lamere hatte im MÃ¤rz Whispersync, das in Amazons Kindle eingebaut ist, mit Audioscrobler verglichen (<a href="http://philoblog.de/2010/04/07/realistische-lesecharts-mit-amazons-kindle/">hier berichtet</a>) und sich gewÃ¼nscht:<br />
&#8220;<em><a href="http://musicmachinery.com/2010/03/26/spying-on-how-we-read/">I hope Amazon aggregates their Whispersync data and give us some Last.fm-style charts about how people are reading.</a></em>&#8221;</p>
<p>Amazon hat nun tatsÃ¤chlich einen ersten Schritt in diese Richtung getan, und listet nun die <a href="http://kindle.amazon.com/popular_highlights/books">Highlight-Charts auf</a>.</p>
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		<title>Gegen ein relativistisches Argument in der Google-China-AffÃ¤re</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/04/21/gegen-ein-relativistisches-argument-in-der-google-china-affare/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Folien zu seinem re:publica-10-Vortrag "Das Inte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Folien zu seinem re:publica-10-Vortrag &#8220;<a href="http://www.slideshare.net/dings/das-internet-ist-dezentral-und-andere-gefhrliche-mythen">Das Internet ist dezentral. Und andere gefÃ¤hrliche Mythen</a>&#8221; (zu finden auch bei <a href="http://carta.info/25906/slides-zu-das-internet-ist-dezentral-und-andere-gefaehrliche-mythen/">Carta</a>) schreibt Sebastian Deterding:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Umgekehrt wecken Googles AktivitÃ¤ten in China ein ganz anderes Unbehagen: Faktisch versucht hier ein US-amerikanisches Unternehmen einer souverÃ¤nen Nation (China) technisch Werte und Normen vorzuschreiben.</em>&#8221; </p></blockquote>
<p>Auch wenn man diese Behauptung im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung Google vs. China hier und da schon vernommen hat, so ist sie einfach Unsinn. Das eigentliche moralische Argument Ã¼bergeh ich mal, weil schon auf der sachlichen Ebene einiges an dieser Darstellung schief ist. Denn zunÃ¤chst einmal ist es Google unbenommen, sein GeschÃ¤ft so zu betreiben, wie Google es fÃ¼r richtig hÃ¤lt. Und vom sachlichen Verlauf her war es China, das Google vorschreiben wollte, wie dies zu geschehen hat.<br />
In Sebastians Bemerkungen zu den Folien, also seinen Argumenten, die sich ja den Gefahren einer Zentralisierung widmen, ist diese Behauptung nur schwer einzuordnen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sie aufgestellt wird. Weil es schick ist? Oder politisch korrekt? Zu sehen, wie verbreitet ein solcher Relativismus ist, weckt ebenfalls Unbehagen. Soll man vielleicht annehmen, bÃ¶se Monopole kommen zwangslÃ¤ufig aus den USA? Wie mÃ¼sste man sie bewerten, wenn sie aus China kommen? Diese Fragen sollen keine polemische Unterstellung einer Position sein, die Sebastian hÃ¤tte, aber sie folgen aus einer so unglÃ¼cklichen Behauptung, wie er sie aufgestellt hat.</p>
<p>Tim O&#8217;Reilly hat Ã¼brigens vor wenigen Tagen die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WqLB99dA48k">&#8220;Cloud&#8221; aus seiner Sicht dargestellt</a>, und formuliert gewissermaÃŸen optimistisch die Bedingungen, die wir erfÃ¼llen mÃ¼ssen, damit wir das Monopolszenario vermeiden kÃ¶nnen. Er kommt dabei zu einer ganz anderen EinschÃ¤tzung von Google, Microsoft und einigen anderen GrÃ¶ÃŸen, als ich das in deutschen BeitrÃ¤gen bisher gefunden habe.<br />
<object width="480" height="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WqLB99dA48k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/WqLB99dA48k&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="300"></embed></object></p>
<p><em>Update</em>: Und prompt belehrt mich Johnny Haeusler erfreulicherweise eines besseren: &#8220;<a href="http://www.spreeblick.com/2010/04/22/eine-enorme-menge-wir/">Zukunft gestaltet man, indem man sich bemÃ¼ht, die denkbar beste Version davon vorzubereiten.</a>&#8220;</p>
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		<title>Peter Singer Ã¼ber Internet-Freiheit</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Peter Singer]]></category>
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		<description><![CDATA[In seinem Artikel "The Unknown Promise of Internet Free [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/singer61/English">The Unknown Promise of Internet Freedom</a>&#8221; plÃ¤diert Peter Singer fÃ¼r ein freies Internet. Australien will Internetsperren einfÃ¼hren. Eine Leserumfrage des Sydney Morning Herald zeigte, dass 96 % sich dagegen aussprachen und nur 2 % dafÃ¼r. Die Umfrage hatte die grÃ¶ÃŸte Beteiligung aller bisherigen Umfragen der Zeitung, und das eindeutigste Ergebnis.<br />
Der Umbruch durch das Internet sei vergleichbar mit dem, den die Dampfmaschine hervorgebracht hat. Sie schaffe eine InformationsfÃ¼lle und Informationsfreiheit, die zuvor hÃ¶chstens denjenigen zugÃ¤nglich war, die auf eine groÃŸe Bibliothek zugreifen konnten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marshall McLuhan Ã¼ber das globale Dorf</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/04/16/marshall-mcluhan-uber-das-globale-dorf/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marshall McLuhan]]></category>

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		<description><![CDATA[Marshall McLuhan hat schon in den 1960ern behauptet, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marshall McLuhan hat schon in den 1960ern behauptet, dass die Welt mit den elektronischen Medien zum globalen Dorf wird, und viele kommunikationssoziologischen Implikationen daraus benannt. Bei seinen ErlÃ¤uterungen in dem folgenden Video habe ich aber auch den Eindruck, dass er einige Seifenblasen produziert, mit denen wir uns auch in der Internetdebatte herumschlagen.</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HeDnPP6ntic&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HeDnPP6ntic&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>[via <a href="http://www.openculture.com/2010/04/marshall_mcluhan_the_world_is_a_global_village_.html">Open Culture</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>IdentitÃ¤t als postdialektisches Paradigma des digitalen Kontexts</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/04/15/identitaet-als-postdialektisches-paradigma-des-digitalen-kontexts/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 07:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die digitale IdentitÃ¤t hat sich nicht nur aufgelÃ¶st,  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale IdentitÃ¤t hat sich nicht nur aufgelÃ¶st, das Konzept selbst ist ein Irrtum, wenn nicht bedeutungslos. Bei Derrida ist die kulturelle Narration ein Mittel, soziale Klasse zu lesen und aufzuheben. Das gilt um so mehr, insofern man den prÃ¤semantischen Diskursbegriff Ã¼ber Bord wirft. Rekonstruiert man das Subjekt unter Bedingungen der digitalen sozialen Vernetzung, so muss man zuvor die Illusionen der subkapitalistischen Kultur als atomare Figuren der Sublimation und der Abgrenzung semantisch nachschÃ¤rfen. Erst eine Neosublimation wird der Rolle des digitalen Subjekts als eines kreativen Nodes gerecht, das seine kontextualisierten Motive ihm Rahmen einer kollektiven Intelligenz aktualisiert. Es kann sie nach auÃŸen verlagern, ohne dies als konzeptionellen Verlust der Autorschaft seiner Narration zu erleben. Das &#8220;Ihr&#8221; und das &#8220;AuÃŸen&#8221; hat keine Grenzen mehr zum &#8220;Ich&#8221; und zum &#8220;Innen&#8221;, die Differenz entfaltet sich in digitalen Netzen als postliberales Universum der freigesetzten MÃ¶glichkeiten. Es entsteht eine Dynamik, in der Kommunikation unter ZwÃ¤ngen von Macht Ã¼berfÃ¼hrt wird in die raison d&#8217;etre des Diskurses und seiner Teilnehmer, in einen erweiterten, postmaterialistischen IdentitÃ¤tsbegriff. So lÃ¤sst sich das Paradigma von sozialdigitaler RealitÃ¤t heute auch jenseits der AbsurditÃ¤t Sartres denken, die &#8211; noch vor Baudrillard &#8211; der adÃ¤quate Ausdruck der Angst vor der Simulation war, deren zentrifugale Auswirkungen aber heute emanzipatorisch eingeholt und als distribuierte RealitÃ¤t sozusagen verflÃ¼ssigt werden. Das Signifikat ist damit selbst zum Ursprung des Immerneuen geworden. Sofern das digitale Subjekt dies &#8220;nach innen&#8221; holt, tritt es als <em>bewegter Beweger</em> in einen Diskurs mit dem AuÃŸen, aus dem sich die neuen Substrate einer IdentitÃ¤t und einer kollektiven, vielschichtigen Narration eines Ã¼berindividuellen Subjekts ausbilden, die entlang der Signalwege von Myriaden von Netzknoten je einmalige Instanziierungen darstellen, denen der IdentitÃ¤tsbegriff nicht mehr gerecht wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1984: Mit Apple zurÃ¼ck nach vorne?</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/04/05/1984-mit-apple-zurueck-nach-vorne/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 07:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
[via Boing Boing]

Das Video ist ein polemischer Re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-M2MolnyZJ4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-M2MolnyZJ4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object><br />
[via <a href="http://www.boingboing.net/2010/04/04/1984-ipad-edition.html">Boing Boing</a>]</p>
<p>Das Video ist ein polemischer Remix des <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8">Werbespots, den Apple 1984</a> zur EinfÃ¼hrung des Macintosh verÃ¶ffentlicht hat. Die Polemik zielt auf Apples geschlossenes (&#8220;vertically integrated&#8221;) System, in dem das Unternehmen eine monopolistische Entscheidunsgmacht Ã¼ber Inhalte hat. Cory Doctorow hat vor ein paar Tagen auf <a href="http://www.boingboing.net/2010/04/02/why-i-wont-buy-an-ipad-and-think-you-shouldnt-either.html">Boing Boing darÃ¼ber geschrieben</a>.</p>
<p>Beachtlich ist, wie es Apple gelingt, neue Technologien in der Massenwahrnehmung mit seiner Marke zu verbinden. Als der <strong>iPod</strong> angekÃ¼ndigt wurde, gab es auch MP3-Player anderer Hersteller, und einige waren sogar besser (wie beispielsweise wie die Festplattenplayer von Archos). In den Medien und der Ã¶ffentlichen Wahrnehmung wurde aber der iPod zum Synonym fÃ¼r mobile AbspielgerÃ¤te. Kurz darauf wurde der Begriff <strong>Podcast</strong> geprÃ¤gt, ein Neologismus mit Referenz an den iPod und den Begriff Broadcast. In den Weblogs hatten wir zuvor diskutiert, mit welchem Begriff man die Erstellung und Verbreitung von Audiodateien mit gesprochenen Inhalten durch individuelle Nutzer am besten bezeichnen kÃ¶nnte. Mir schwebte der Begriff &#8220;Audioblog&#8221; als am besten geeignet vor, aber &#8220;Podcast&#8221; mit seiner Referenz auf ein proprietÃ¤res kommerzielles Produkt setzte sich durch.<br />
Bei der AnkÃ¼ndigung des <strong>iPhone</strong> hatte ich in der Tat den Eindruck, dass Apple vorhandene Technologien in einem neuen, wegweisenden Produkt vereint hatte. Dieses Produkt ist heute fest in der Massenwahrnehmung verankert, so dass Verwirrung entsteht, wenn man ein Android-Handy zeigt und verneinen muss, dass es sich um iPhone handele. Die Verwirrung zeigt sich in der Reaktion, dass ein Android-Handy nicht &#8220;das richtige Ding&#8221; sein kÃ¶nne, wÃ¤hrend es auf der anderen Seite offensichtlich Apps und Netzwerke zur VerfÃ¼gung stellt.<br />
Beim <strong>iPad</strong> ist es wieder Ã¤hnlich wie beim iPod. Eigenschaften und Funktionen sind nicht neuartig und kÃ¶nnen auch von anderen Herstellern geliefert werden. Aber es hat den Anschein, dass Medien und Ã–ffentlichkeit geradezu einen einzigen Kristallisationspunkt brauchen und diesen willkÃ¼rlich herstellen, um Ã¼ber ein GerÃ¤t mit solchen Funktionen zu reden.</p>
<p>Dazu passend: <a href="http://geekandpoke.typepad.com/geekandpoke/2010/04/why-is-the-ipad-better-than-all-the-nonames.html">Geek and Poke &#8211; Why Is The iPad Better Than All The No-Names?</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>GÃ¼nther Anders &#8211; Diagnosen auch fÃ¼r das Internetzeitalter</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/04/04/gunther-anders-diagnosen-auch-fur-das-internetzeitalter/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 08:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Dass wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;<em>Dass wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachsen sind; dass wir mehr herstellen als vorstellen und verantworten kÃ¶nnen; und dass wir glauben, das, was wir kÃ¶nnen, auch zu dÃ¼rfen, nein: zu sollen, nein: zu mÃ¼ssen.</em>&#8221; (GÃ¼nther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen, Band 1, Vorwort zur 5. Auflage)</p></blockquote>
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		<title>Habermas Ã¼ber die Rolle der Intellektuellen im Internetzeitalter</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 13:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BjÃ¶rn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[JÃ¼rgen Habermas' Preisrede "Ein avantgardistischer SpÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JÃ¼rgen Habermas&#8217; Preisrede &#8220;<em>Ein avantgardistischer SpÃ¼rsinn fÃ¼r Relevanzen. Was den Intellektuellen auszeichnet</em>&#8221; (zur Verleihung des Kreisky-Preises 2005 an ihn) war schon 2006 im Internet zu lesen (<a href="http://derstandard.at/2372764">Teil1</a> und <a href="http://derstandard.at/2374069">Teil 2</a> beim Standard) und wurde in einigen Weblogs diskutiert. So wurde Habermas&#8217; Pessimismus bezÃ¼glich des Ã¶ffentlichen Diskurses im Internet kritisiert.<br />
In den letzten Tagen hat der Text im Netz wieder die Runde gemacht &#8211; ich nehme an, weil am Dienstag bei Transformations of the Public Sphere eine kondensierte Version des Textes, der 2009 in dem Band &#8220;<em>Europe: The Faltering Project</em>&#8221; (Polity Press, 2009) abgedruckt wurde, erschien: &#8220;<a href="http://publicsphere.ssrc.org/habermas-intellectuals-and-their-public/">An Avantgardistic Instinct for Relevances: Intellectuals and their Public</a>&#8220;. Das PDF der vollstÃ¤ndigen deutschen Version, die in der Essaysammlung &#8220;Ach, Europa&#8221; (2008) abgedruckt wurde, findet sich beim <a href="http://www.renner-institut.at/download/texte/habermas2006-03-09.pdf">Renner-Institut</a>. [via <a href="http://habermas-rawls.blogspot.com/2010/03/habermas-on-intellectuals-and-their.html">Political Theory - Habermas and Rawls</a>]</p>
<p>In seiner Preisrede stellt Habermas fest, dass die SphÃ¤re des Ã–ffentlichen informeller werde und die gewohnten Rollen darin verschwÃ¤mmen. Aufgrund der dezentralen, informellen Struktur des Ã–ffentlichen im Internet und dem Mangel eines gefilterten Pools an Nachrichten stÃ¼nden die BeitrÃ¤ge der Intellektuellen nicht mehr im Fokus. Diese Form der Ã–ffentlichkeit basiere mehr auf PopularitÃ¤t als auf guten Argumenten. Intellektuelle sollten es als Privileg betrachten, nicht um PopularitÃ¤t zu buhlen und stattdessen ein GespÃ¼r fÃ¼r relevante Themen haben.</p>
<p>&#8212;</p>
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