Verursachen radikale pädagogische Reformen die schwedische Schulmisere?

Das schwedische Schulsystem ist in den PISA-Studien in den letzten Jahren dramatisch abgerutscht. Was ist der Grund? Privatschulen und freie Schulwahl werden oft als Verursacher genannt.

Tino Sanandaji hat in der konservativen National Review eine andere Meinung: “Sweden Has an Education Crisis, But It Wasn’t Caused by School Choice“. Die radikalen pädagogischen Reformen weg vom klassischen Unterricht hätten ungünstige Auswirkungen (siehe unteres Drittel des Artikels). Das “Rousseauian experiment in pedagogic method” habe zu einem Kollaps der Disziplin und der nicht-kognitiven Fähigkeiten der Schüler geführt, der auch von der PISA-Studie angesprochen wird. Auch die Lerndaten wie beispielsweise das Lerntempo zeigten einen massiven Rückgang.

Zwar gibt es in Schweden viele frei wählbare private Schulen, diese seien in der Pädagogik aber an die staatlichen Vorgaben gebunden. Daher gäbe es gerade keinen freien Markt in der Pädagogik, an dem man ablesen könne, welche Pädagogik bessere und welche schlechtere Ergebnisse zeitige.

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In Deutschland plädieren gerade zwei Philosophen für eine Reform des Schulwesens: Julian Nida-Rümelin und Richard David Precht haben je einen eigenen Vorschlag in Buchform vorgelegt, die Bildung in Deutschland zu reformieren.

Wunschdenken – Funktionieren MOOCs nicht?

Mark Guzdial, Professor an der Georgia Tech, schreibt in seinem Computing Education Blog:

Our data about MOOCs says that they’re not working. So, belief in MOOCs is “ineffable.” It’s about having warm feelings for technology and the hopes for its role in education.

Und in den Kommentaren erläutert er, dass es keine datenbasierten Belege für die Effektivität von MOOCs gäbe.

Plädoyer für Humanities

Rachel Maddow, in den USA bekannt als Fernsehmoderatorin und Aktivistin, hebt in einem Vortrag an der Stanford University die Bedeutung der Humanities hervor, wie die News Seite von Stanford berichtet. Sowohl beruflich als auch politisch sei es entscheidend, Argumente gut zu formulieren. Und das würden eben Disziplinen wie Philosophie oder Sprachwissenschaften vermitteln. Neben guten Ingenieuren, Ärzten, Wissenschaftlern etc. bräuchte die Gesellschaft auch gute Schriftsteller, Journalisten, Künstler …

Texte zur Philosophie der Bildung – Rezension von „Was den Menschen eigentlich zum Menschen macht …“

Hans-Ulrich Lessing und Volker Steenblock haben im Verlag Karl Alber eine Sammlung klassischer Texte zur Philosophie der Bildung mit dem Titel „Was den Menschen eigentlich zum Menschen macht …“ (Link zur Verlagsseite) herausgebracht. Die Textsammlung ist aus Lehrveranstaltungen an der Ruhr-Universität Bochum hervorgegangen und liegt 2013 bereits in 2. Auflage vor. Sie enthält Auszüge aus klassischen Bildungstexten von Platon über Pico und Comenius, Schiller, Humboldt und Herder bis zu Adorno, Gadamer und Bieri.

Den Schwerpunkt haben die Herausgeber auf das Bildungsideal der Deutschen Klassik gelegt, weil sie diese Tradition für besonders relevant halten, insbesondere in Auseinandersetzung mit der heutigen Situation in der Bildungspolitik, die von Ökonomisierungsgesichtspunkten gerade auch in der Definition der Aufgabe von Bildung geprägt ist. (Dazu haben sich in jüngster Zeit auch Philosophen wie Martha Nussbaum, Julian Nida-Rümelin oder Reinhard Brandt geäußert.) In der Tat sind demgegenüber solche Bildungskonzeptionen ein notwendiger und höchstaktueller Beitrag zur Verständigung über Bildungsaufgaben, die a) die Ausbildung der individuellen Persönlichkeit zur Bewältigung einer komplexen Zivilisation und b) die kulturellen Grundlagen einer demokratischen und kritischen Zivilgesellschaft in den Blick nehmen.

Die Auswahl dieser Klassiker ist also durchaus aktuell. Vollständigkeit würde den Rahmen jeder handlichen Textsammlung sprengen – auch wenn hier beispielsweise Beiträge von Mill, Dewey, Russell, oder Martha Nussbaum das Spektrum gut ergänzen würden. So haben Lessing und Steenblock einen handhabbaren Textband mit einem klaren Fokus und einer fundierten Auswahl vorgelegt.

An der zentralen Bedeutung von Schiller und Humboldt für die Bildungsphilosophie besteht kein Zweifel, zumal sie auch in der angelsächsischen Philosophie zu diesem Thema ihre Spuren hinterlassen haben (Humboldt z.B. in Mills „On Liberty“, Schiller bspw. über Moritz Schlick, einem der Begründer der Analytischen Philosophie).

Ein für mich noch blinder Fleck war die Auffassung Droysens, der eine auch heute noch informative Theorie der historisch geprägten individuellen Entwicklung der Persönlichkeit vorträgt, die er aber mit einer nicht ganz unproblematischen, an Hegel angelehnten Geschichtsphilosophie verbindet. Ein weltgeschichtlicher Bildungsbegriff läuft Gefahr, Imperative des “Systems” oder des “Ganzen” – und dazu gehören eben auch die heutigen angeblichen „Sachzwänge“ – über das Individuum zu stellen. Es ist ja nicht a priori ausgemacht, wer befugt ist, die relevanten Imperative oder Sachzwänge auf die Agenda zu heben und andere dafür zu streichen, und zudem – so stellt Droysen gleich zu Beginn des ausgewählten Textes fest, darf das Individuum nicht „Opfer der Mittel“ werden.

Dazu passt dann gut Nietzsches Klage – wenn auch auf das wilhelminische Gymnasium bezogen – über das uninspirierte Pauken der Klassiker sowie von Mathematik und Naturwissenschaften. Es gehe eben nur um eine “Abrichtung”, um das hastige “Fertig”-werden für den Beruf und den Staat – was Nietzsche “unanständig” findet, weshalb er an den Schulen und Universitäten auch nur “gelehrte Rüpel” als Lehrer ausmacht – von Ausnahmen abgesehen. Was ihm demgegenüber fehlt, das ist mit und in den Bildungsinhalten auch zu leben, sie als ein Vermögen zu erwerben, so dass man von einem “wirklichen Können” sprechen kann.

Dass diese Mängel nicht geringer geworden sind, und wie relevant das heute schon kaum noch vernehmbare Bewusstsein der Notwendigkeit von auf die Person bezogener, also humanistischer Bildung ist, stellen zum Schluss der Sammlung Texte von Adorno, Jörg Ruhloff und Peter Bieri dar.

Die Textsammlung “Was den Menschen eigentlich zum Menschen macht …” ist als Übersicht klassischer Positionen zur Bildungsphilosophie, für Einführungsseminare und zum Nachschlagen einiger der zentralen Textstellen von Platon, Schiller, Humboldt oder Bieri sehr gut geeignet. Eine Literaturliste enthält weitere Hinweise zur Lektüre – so z.B. auf den Sammelband von Cahn, “Philosophy of Education”, der klassische Texte aus angloamerikanischer Perspektive enthält.

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E-Learning wirft massive Probleme auf

Michael Sandel hat in den letzten Jahren einige Vorträge und Kurse gehalten, die mit großem Erfolg im Internet als Videos frei zugänglich gemacht wurden (siehe diesen älteren Philoblog-Artikel).

Nun hat ein Kurs von Sandel, der als MOOC an Universitäten angeboten werden soll, zu massiver Kritik geführt, die die problematischen Aspekte des e-Learnings beleuchtet.

Das militaristisch anmutende Akronym MOOC steht für Massive Open Online Course. Das sind meist auf Video aufgzeichnete Vorlesungen, die online bereitgestellt werden. Das MIT und die Harvard University haben jeweils 30 Millionen Dollar in die Gründung der MOOC-Plattform edX gesteckt. Dort wird auch die Online-Vorlesung von Sandel vertrieben.

Das Philosophy Department der San Jose State University hat nun einen offenen Brief an Michael Sandel geschrieben, in dem die Professoren darlegen, warum sie das Ansinnen, dieses Online-Material in ihre Ausbildungstruktur aufzunehmen, ablehnen. Der Brief ist im Chronicle of Higher Education nachzulesen.

Es gäbe keine pädagogische Lücke, die das edX-Angebot schließen würde, argumentieren sie. Solche Online-Kurse stellten eine Einbuße an Qualität der Bildung und einen Fall von sozialer Ungerechtigkeit dar. Man bewundere zwar Sandels Fähigkeit, engagiert vor großem Publikum vorzutragen, aber das sei eher ein Beleg dafür, wie gut und wichtig es sei, dass ein Lehrer direkt mit den Studierenden interagiere, als dass Studierende Videos eines anderen Lehrers ansähen, in dem dieser mit seinen Studenten kommuniziere.

Dieser Brief hat in englischsprachigen Philosophieblogs viel Rückhalt gefunden. So weit ich sehe, schließen sich die meisten der Kommentatoren der Kritik an. Es wird bemängelt, dass MOOCs Konsequenzen hätten, die den Zielen der Bildung widersprächen. Außerdem sieht man diesen Fall in einem größeren Zusammenhang, in dem Aufgaben der Bildung immer mehr Unternehmen überantwortet werden. Deren industrielle Interessen prägten dann die Bildung.

Michael Sandel hat auf den Brief seiner Kollegen geantwortet. Er stimmt zu, dass der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden von herausragender Bedeutung sei, insbesondere in den Geisteswissenschaften. Von den Modalitäten zwischen edX und der San Jose State University wisse er kaum etwas. “My goal is simply to make an educational resource freely available–a resource that faculty colleagues should be free to use in whole or in part, or not at all, as they see fit.” Dass der massive Einsatz von Online-Kursen Institute an staatlichen Universitäten schädigen könne, sei eine legitime Besorgnis. Das Letzte, was er wolle, sei, dass die Kurse dazu verwendet würden, die Position seiner Kollegen zu untergraben.

Dieser Fall ist auch deshalb besonders interessant, weil Sandel a) ein engagierter Kritiker des Vordringens der Marktwerte in alle Lebensbereiche ist, und er sich b) gerade deshalb viel davon erhofft, dass moralische Probleme wieder demokratisch in der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Einen Bericht dazu von Alva Noe gibt es auch bei NPR. Diskussionen finden sich beispielsweise hier und hier im New-APPS-Blog.

Hier der berühmte “Justice”-Kurs von Sandel in Harvard:

Sandels TEDTalk aus dem Jahr 2010 findet man hier. Und hier ein Ausschnitt aus einer globalen Videokonferenz mit Sandel und Zuhöreren aus Tokyo, Shanghai und Harvard.

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Die negativen Konsequenzen von Bildungsgutscheinen

Im vorletzten Beitrag zu Albert O. Hirschmann wurde seine Arbeit zu Exit-Optionen in der Bildung erwähnt. Seit Milton Friedman in den 50er-Jahren die Idee der school vouchers, der Bildungsgutscheine, formuliert hat, wird diese Praxis mit marktökonomischen Begründungen zunehmend eingeführt und ist insbesondere in den USA bekannt.

Hirschmann hat die Nachteile dieses Systems frühzeitig beschrieben. Eine negative Konsequenz von Bildungsgutscheinen zeigt sich aktuell in den US-Staaten, in denen der Kreationismus auf den Unterrichtsplan gehievt und die Evolutionstheorie verdrängt werden soll. In Louisiana profitieren mindestens 19 Schulen vom voucher system, in denen dem Monster von Lech Ness Realität zugesprochen, der Evolutionstheorie abgesprochen wird. Dies hat ein 19-jähriger Aktivist gegen die Verbannung von wissenschaftlichen Schulbüchern bei der Überprüfung von Schulprogrammen festgestellt.

Ignoranz

Ignoranz ist ein großes Problem für die Menschheit – nicht nur theoretisch, sondern auch moralisch. Philosophie als sokratisches Unternehmen ist die Auseinandersetzung mit dieser Herausforderung. Wie alle ethischen Probleme bleibt die Ignoranz eine ständige Herausforderung, die nicht irgendwann einmal überwunden wäre.

Es ist nicht immer leicht, das Problem zu identifizieren, weil es psychologische Schutzmechanismen gibt, sich gegen die Kritik der Ignoranz zu immunisieren. Entsprechend stellte Bertrand Russell fest: “The trouble with the world is that the stupid are cocksure and the intelligent are full of doubt.” Die philosophische Haltung ist daher eine, die eine gewisse Bescheidenheit und Offenheit praktiziert. Ignoranz ist unvermeidlich, Arroganz dagegen schon. Oder wie Alfred North Whitehead sagte: “Not ignorance, but ignorance of ignorance, is the death of knowledge.

Schon vor Russell formulierte der amerikanische Schriftsteller Josh Billings: “The trouble with people is not that they don’t know but that they know so much that ain’t so.” Er scheint das sokratische Problem verstanden zu haben, denn von ihm sind auch die Worte überliefert: “Wisdom don’t consist in knowing more that is new, but in knowing less that is false.

Aber das muss man erst einmal wissen. Warum das nicht immer der Fall ist, zeigt uns auch die Psychologie. Im Jahr 2000 erhielten Justin Kruger und David Dunning den Ig-Nobel-Prize für die Entdeckung des nach ihnen benannten Dunning-Kruger-Effekts: eine kognitive Verzerrung, “nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen” (Wikipedia). Oder, wie David Dunning sagt: “Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist.” Und deshalb kommt es eben auf eine Haltung an, die respektvoll und offen ist. Es ist sowohl aus theoretischer als auch aus psychologischer Sicht besser, eine ethische Einstellung zu eigenem Wissen und Argumenten zu haben.

Teenager experimentieren mit Philosophie – Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber

Eine witzige Aktion hat sich Philosophy News ausgedacht: “If you don’t talk to your kids about philosophy, who will?” Angelehnt an die typischen pädagogischen Ratschläge, Kinder zu bestimmten (und gefährlichen) Themen aufzuklären, weist man hier auf die Gefahren des Denkens und der Logik hin (was derzeit in den USA wohl auch glatt als ernsthaftes Anliegen der die öffentliche Debatte beherrschenden religiösen Fundamentalisten durchginge).

Also, sprechen Sie mit Ihren Kindern, falls Sie Bücher von Kant oder Aristoteles bei ihnen finden!

Computer und Internet als elektronisches Fegefeuer

Noam Chomsky hat im März soziale Medien als “extremely rapid, very shallow communication” bezeichnet, die menschliche Beziehungen erodiere und sie “more superficial, shallow, evanescent” mache. In einem weiteren Interview hat er diese Einschätzung bekräftigt. In digitalen sozialen Medien hat Chomskys Auffassung jüngst durch eine Kritik von Nathan Jurgenson bei Salon Aufmerksamkeit erhalten. Der Twitter-User @wrongwatch hat das folgendermaßen kommentiert:

“Chompksy isn’t wrong about twitter being shallow, evanescent, whatever that means. But I can’t remember why”

David Gelernter, der in seinem Buch “Mirror Worlds” von 1991 viele Entwicklungen des Internet sowie das Cloud-Computing vorweggenommen hat, plädiert in der FAZ dafür, dass Kinder jünger als 14 kein Handy und kein “iSpielzeug” haben sollten, weil sie sonst im elektronischen Fegefeuer landeten.

Die New York Times berichtet, dass im Silicon Valley Mitarbeiter von Firmen wie eBay, Google, Apple, Yahoo und Hewlett-Packard ihre Kinder auf die Waldorf-Schule schicken würden, in deren Klassenzimmer keine Computer erlaubt seien.

Axel Kossel beschreibt im Editorial der c’t, wie ihn seine Apps im Griff haben.

Für eine Kultur respektvoller Debatten – Martha Nussbaum

Martha Nussbaums Buch “Not for Profit” über die Relevanz der Geisteswissenschaften wird in Großbritannien und den USA viel diskutiert. Völlig zu Recht weist sie darauf hin, dass es sich um ein weltweites Problem handelt.

Ende letzten Jahres wurde im Blog “In Socrates’ Wake” in mehreren Beiträgen über “Not for Profit” diskutiert, und am 8. November 2010 antwortete Martha Nussbaum auf die Diskussion. Sie wies auf einige positive Aspekte des amerikanischen Systems hin, die es in dieser Form in Deutschland nicht oder nur ansatzweise gibt.
Außerdem diskutiert sie die Verantwortung der Geisteswissenschaft – und dieser Teil scheint mir in Manchem übertragbar auf die Situation in Deutschland, aber auch von ganz eigener Wichtigkeit zu sein.
Sie hält in den akademischen Disziplinen einen Respekt für ernsthafte Argumente ebenso für erforderlich wie das Ideal, dass widerstreitende Positionen mit Respekt und verständnisvoll untersucht werden müssen. Beides vermisst sie insbesondere in den Literaturwissenschaften (“literature departments”). Sie diskutiert dann einige amerikanische Besonderheiten, und streicht dann noch einmal die Bedeutung des “respektvollen Argumentierens” für die demokratische Kultur heraus.

Sowohl, was ihre Einschätzung dieser Wichtigkeit, als auch was die typischen Symptome des Ignorierens dieses Werts angeht, stimme ich ihr zu. Hiesige Debatten, etwa in der Politik oder im Internet, lassen in ganz erstaunlichem Maß die Fähigkeit und Bereitschaft vermissen, Themen sachgerecht darzustellen und alternative Positionen angemessenen zu diskutieren. Stattdessen werden die eher üblichen, ohnehin schon unverzeihlichen rhetorischen Fouls nicht selten von mehr oder weniger verschleierten ad-hominem-Attacken gekrönt.

Tatsächlich haben die Geisteswissenschaften die Aufgabe, den Studierenden die Fähigkeit zu intellektuellem Respekt beizubringen, und tatsächlich ist es erforderlich, diese Fähigkeit möglichst weit zu verbreiten. Destruktive Machtkämpfe in Debatten sind psychologisch und kulturell krank.
In Martha Nussbaums Worten: “I so often see opposing positions demonized and not engaged with seriously, and I think this is a grave failing of our culture.” Erforderlich ist “a way of putting forward one’s own position (by persuasive argument) that is not insulting but deeply respectful.

Die Kümmerform von Bildung heute

Bei den Philosophischen Schnipseln gibt es einen interessanten Beitrag zum Bildungs(un)wesen in Deutschland heute mit einem Video, in dem Julian Nida-Rümelin sich dafür ausspricht, wieder an das humanistische Bildungsideal anzuknüpfen, in dem Menschen befähigt werden, eigene Urteile zu entwickeln und die ganze Persönlichkeit zu entfalten.