Archive for category David Hume

Wilhelm Vossenkuhl über Derek Parfits “On What Matters”: “Ein Werk der Superlative”

Wilhelm Vossenkuhl rezensiert in der NZZ Derek Parfits voluminöses neues Buch “On What Matters“. (Weitere Hinweise zu dem Buch hier.)

Vossenkuhl gibt einen guten Überblick von Parfits Argumentation. Mit seiner Einheitstheorie der Moral, die das “richtig zusammengefügte und von Fehlern bereinigte Alte” der Konzeptionen von Kant, Scanlon und Sidgwick enthalte, tritt er gegen “internalistische” Moraltheorien an, die sich auf Hume berufen und “auf die Kraft von Motiven, Wünschen und Willensakten” setzen. Seiner wertbasierten Theorie fällt auch die mikroökonomische Theorie des Begehrens zum Opfer.

Da man mit Parfits Theorie Schritt für Schritt zu konkreten Zielen moralischen Handelns – wie dem Verzicht von Reichen auf einige Luxusgüter oder die Bewahrung des Planeten – kommt, “ist «On What Matters» trotz den erwähnten Defiziten ein Werk der Superlative, das die geduldige Lektüre lohnt“.

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War Hume ein Utilitarist?

Hume “concludes that we tend to feel a sentiment of approbation for actions or traits of character that are “useful or agreeable to ourselves or others.” This formula, which he repeats many times, has led some commentators to conclude that Hume is a utilitarian, but I think that is a mistake. Hume does not say that we ought to approve of what is useful or agreeable to ourselves or others. He simply observes that we do, and if someone [such as Kant, for example] were to argue that we ought not to base our moral approbation on these considerations, Hume would, I think, reply that in fact we do, and short of changing human nature, there is nothing we can do about altering our natural tendencies.”

(Robert Paul Wolff, The Philosophy of Hume – Part Thirteen, Sept. 14, 2011)

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Zum 300. Geburtstag – Die BBC über David Hume

Die BBC hat mit ein wenig Inszenierungsaufwand eine Doku über David Hume gesendet, von der ein Teil in diesem Video zu sehen ist:

[via]

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Barry Stroud über David Hume

Anlässlich des 300. Geburtstages von David Hume hat Barry Stroud einen kurzen Artikel über ihn bei TPM veröffentlicht.

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David Humes 300. Geburtstag – 3. Teil

Aus den zahlreichen Postings zu Humes 300. Geburtstag möchte ich noch Folgendes hervorheben:

Wie David Hume unglücklich in Mme. de Boufflers verliebt war und ihr dennoch lebenslang ein freundlicher Berater blieb.

Bei Crooked Timber nimmt Cosma Shalizi die Aufstände in Nordafrika zum Anlass, bei Hume nachzusehen.

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Noch mehr Hume zu seinem Geburtstag

Bei Philosophy Bites gibt es einen Podcast mit Paul Russell über Humes Traktat. Es geht um die Frage, wie Humes Skeptizismus und sein Bestreben, sich positiv über die menschliche Natur zu äußern, verstanden werden können.
Ein weiterer Podcast (Direktlink zur MP3) mit dem Oxforder Hume-Spezialisten Peter Millican behandelt den Stellenwert von Humes Philosophie.

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Blackburn anlässlich David Humes 300. Geburtstag

Im OUP-Blog schreibt Simon Blackburn über David Hume – ein gutes, kurzes Resümee nach 300 Jahren:”Only recently has Hume’s naturalism become the gold standard for everyone at the cutting edge of contemporary investigation, whether in philosophy, psychology, evolutionary psychology, anthropology, or neurophysiology.

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Demolition Dave

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Anlässlich des 300. Geburtstages von David Hume (am 26. April) titelt die aktuelle Ausgabe von “Philosophy Now” mit “Demolition Dave“, mit interessanten Artikeln zu Themen wie zum Beispiel David Hume at 300, sein Image als Le Bon David oder Mr Nice Guy und Hume und Rousseau.

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300 Jahre David Hume

Am 26. April jährt sich der 300. Geburtstag von David Hume. Zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere in Edinburgh, werden aus diesem Anlass angeboten.
So zelebriert die Universität Edinburgh “Hume’s Birthday Party”, und am 18. Juli wird Amartya Sen einen Vortrag halten, der auch den Auftakt zur Konferenz der International Hume Society bildet.

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Neue Einträge in der Stanford Encyclopedia of Philosophy

In der Stanford Encyclopedia of Philosophy tut sich so viel, dass man allein hier genug Lesestoff für lange Herbstabende findet. Unter anderem zu folgenden Personen und Themen gibt es neue (oder revidierte) Artikel, die ich besonders interessant finde:

Jean Jacques Rousseau (neu)

Carl Hempel (neu)

Charlie Dunbar Broad (neu)

Hume’s Moral Philosophy (revidiert)

Leukipp (revidiert)

Demokrit (revidiert)

Aristoteles’ Psychologie (revidiert)

Aufklärung (neu)

Simone de Beauvoir (revidiert)

Otto Neurath (neu)

Folk Psychology als Theorie (revidiert)

Philosophie der Psychiatrie (neu)

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Linksammlung 2009-01-27

Ein Video eines im November 2009 in Moskau gehaltenen Vortrages von Jürgen Habermas mit dem Titel “Religion, Law and Politics – On Political Justice in a Multicultural World Society” ist hier zu sehen. (Das Weblog Political Theory verlinkte es unter dem Titel “The Internal Relationship Between Human Dignity and Human Rights”. Von dort auch der Link zu einem Video einer Diskussion von Habermas mit russischen Kollegen).

Die Beiträge zur jüngsten Ausgabe der Hume Studies, Volume 34, Number 1, April 2008 sind als HTML- und als PDF-Version kostenlos erhältlich. Darin u.a.:
- Politeness, Paris and the Treatise
- Reason in Hume’s Passions
- A Conversation between Annette Baier and Anik Waldow about Hume’s Account of Sympathy
- The Miseries of Life: Hume and the Problem of Evil

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Deja vu – Simon Blackburn über Hume, Atheismus und Religion

In der Times Higher Education schreibt Simon Blackburn aus Anlass der aktuellen Debatten um Religion, Glaube und Atheismus über David Humes “Dialoge über natürliche Religion” (Divine irony). Die gegenwärtige wortreiche Diskussion sei ärgerlich, allein schon, weil der informierte Zeitgenosse weiß, dass das alles schon mal dagewesen sei – ein Deja vu: “But it is not just that old tunes are being replayed, but that they are being replayed badly.

Die “Dialoge über natürliche Religion” von David Hume sind die klassische Abhandlung über die vorliegenden Positionen. Hume sei zu subtil, um sich selbst als Atheisten zu bezeichnen. Was man von ihm lernen könne sei die skeptische Ironie. Der Olympische Überblick über die ins Spiel gebrachten Argumente und Positionen sei für diejenigen, die sich auf spezielle Autoritäten berufen, schwer auszuhalten.

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