Da man ja selten dazu kommt, im eigenen Blog ohne Login zu kommentieren, habe ich nicht gemerkt, dass wohl schon seit Wochen die Kommentarfunktion defekt war. Nun ist das wieder in Ordnung gebracht. Danke an Fabe für den Hinweis.
Category Archives: Bloggen
Weblogs von Philosophen
Brian Leiter zählt weitere Weblogs von Philosophen auf:
David Chalmers
Colin McGinn
Tim Crane
In dieser bereits erwähnten Liste finden sich zahlreiche weitere Philosophenweblogs.
Aristoteles, E-Mails, Second Life und Freundschaft
Tim Madigan glaubt, dass E-Mail ganz im Sinne von Aristoteles hilft, Freundschaften zu pflegen.
Ich behaupte meinen Freunden gegenüber, dass dies auch für SMS, Weblogs und ganz besonders sogar für Second Life gilt. Normalerweise glaubt mir aber niemand Letzteres, obwohl die meisten von ihnen ohne Telefon und SMS in der Freundschaft nicht auskommen.
Flickr bedauert die bedauerliche Filtermaßnahme, kann bedauerlicherweise aber nichts machen
New announcement from Flickr Staff
Die wissen ja, dass die Leute ungehalten sind. Offenbar sind denen durch “irgendetwas” die Hände gebunden. Und das in einer substanziellen Frage. Das interne Flickr-Team mag einem vielleicht leid tun, Flickr als solches lässt diese Sache aber als ziemlich unlässig erscheinen.
Witzig außerdem – Zooomr hat die von Yahoo abgelehnte Antizensurregelung angenommen: “today Kristopher and I decided that we would formally adopt the anti censorship proposal that Yahoo rejected pretty much word for word.
Weblog
Weblog: das; eine Internetseite, der in gewissen zeitlichen Abständen Beiträge hinzugefügt werden, wobei in der Regel – was am Praktischsten erscheint – die neuesten Beiträge auf der Startseite erscheinen und die älteren in chronologischer Reihe dahinter folgen. Am häufigsten dürfte zu diesem Zweck eine Software zum Einsatz kommen, die es besonders leicht macht, Beiträge zu erstellen, zu verändern und zu löschen. Teilweise bestehen kuriose Kollektivvorstellungen derjenigen, die Weblogs schreiben oder lesen, dazu, inwieweit diese technischen Möglichkeiten – schreiben, ändern, löschen – legitim sind. Weblogs unterliegen dem Spannungsfeld zwischen privater Äußerung und öffentlichem Diskurs. Sie stellen eine neue technische Schnittstelle zwischen ursprünglich anonymer, intimer Privatheit und den sozialen Mechanismen der Öffentlichkeit dar. Daher eignen sie sich auch für Kommunikationszwecke, die auf eine größere Öffentlichkeitswirksamkeit zielen. Diese Wirksamkeit ist durch die Grenzenlosigkeit des Internets neuartig im Vergleich zu herkömmlichen Publikationsformen.
Sind Philosophieblogs möglich?
Ophelia Benson über Philosophieblogs
“… from the philosophy angle, it’s not impossible to imagine Epictetus, Seneca or Montaigne, for instance, messing around with a blog.”
Web 2.0 und weitergehende Fragen
Ein beeindruckend gemachtes Video von Michael Wesch, Assistant Professor of Cultural Anthropology an der Kansas State University über die Entwicklung der Funktionen des Internet bis zum Web 2.0 mit der Botschaft, dass die Verlinkung nicht mehr nur Text sondern Personen umfasst und damit Fragen zu Identität, Ethik, Urheberrechten usw. aufwirft.
[via Volker]
Psychologieblog vorgestellt
Habe heute bei Robert das Psychologieblog von Katja entdeckt, deren Absicht es ist, “psychologisches Wissen verständlich und unterhaltsam zu vermitteln“. Was ich bei ihr gelesen habe, gefällt mir sehr gut, und deshalb von hier aus ein freundlicher Gruß an die Kollegin über die Fachgrenzen hinweg! :-)
Außerdem hat sie einen Sticker im Blog, den ich mir hier auch noch in die Sidebar pappen werde:

The future of blogging
“To influence the influencers, you need to take both a local and a global view of the conversation” [via Felix Schwenzel]
Siehe auch Gaping void.
Ohne weiteren Kommentar.
Bloggen = Jazz bzw. Jam-Session
Der Vergleich mit einer “Jam-Session” stammt offenbar von Hubert Burda (2003 oder 2004). Peter Praschl hat das dann mal auf der Blogtalk-Konferenz 2004 angeführt. Matt Mullenweg zieht jetzt (als Zitat?) den Vergleich zum Jazz (dazu gibt es auch ein Video von seinem Blogtalk-Reloaded-Beitrag)
Abschied von der Emergenz und der Intelligenz der Masse
Wikipedia-Gründer Jim Wales reagiert auf Jaron Laniers Vorwurf des “Digitalen Maoismus“, in dem er die Emergenz der Qualität von “sozialen” Informationsressourcen wie Wikipedia bestreitet und die Indivudalität der verschiedenen Beiträger betont: “Wir Wikipedianer sind Individuen“.
Begriffe wie “Emergenz” und “Schwarmintelligenz” sind meiner Meinung nach immer verdächtig, so lange man den Nachweis schuldig bleibt, dass die solcherart etikettierten Phänomene sich wirklich nicht mehr aus den Handlungen oder Verhaltensweisen der beteiligten Individuen erklären lassen. Sie sind fast immer Ausdruck einer theoretischen Schwärmerei, nicht einer angemessenen Beschreibung der Wirklichkeit.
Zufall?
Was will mir diese regelmäßig wiederkehrende Suchanfrage aus verschiedenen Netzen sagen?