Archive for category Bloggen

Aristoteles, E-Mails, Second Life und Freundschaft

Tim Madigan glaubt, dass E-Mail ganz im Sinne von Aristoteles hilft, Freundschaften zu pflegen.
Ich behaupte meinen Freunden gegenüber, dass dies auch für SMS, Weblogs und ganz besonders sogar für Second Life gilt. Normalerweise glaubt mir aber niemand Letzteres, obwohl die meisten von ihnen ohne Telefon und SMS in der Freundschaft nicht auskommen.

, ,

No Comments

Flickr bedauert die bedauerliche Filtermaßnahme, kann bedauerlicherweise aber nichts machen

New announcement from Flickr Staff

Die wissen ja, dass die Leute ungehalten sind. Offenbar sind denen durch “irgendetwas” die Hände gebunden. Und das in einer substanziellen Frage. Das interne Flickr-Team mag einem vielleicht leid tun, Flickr als solches lässt diese Sache aber als ziemlich unlässig erscheinen.

Witzig außerdem – Zooomr hat die von Yahoo abgelehnte Antizensurregelung angenommen: “today Kristopher and I decided that we would formally adopt the anti censorship proposal that Yahoo rejected pretty much word for word.

No Comments

Weblog

Weblog: das; eine Internetseite, der in gewissen zeitlichen Abständen Beiträge hinzugefügt werden, wobei in der Regel – was am Praktischsten erscheint – die neuesten Beiträge auf der Startseite erscheinen und die älteren in chronologischer Reihe dahinter folgen. Am häufigsten dürfte zu diesem Zweck eine Software zum Einsatz kommen, die es besonders leicht macht, Beiträge zu erstellen, zu verändern und zu löschen. Teilweise bestehen kuriose Kollektivvorstellungen derjenigen, die Weblogs schreiben oder lesen, dazu, inwieweit diese technischen Möglichkeiten – schreiben, ändern, löschen – legitim sind. Weblogs unterliegen dem Spannungsfeld zwischen privater Äußerung und öffentlichem Diskurs. Sie stellen eine neue technische Schnittstelle zwischen ursprünglich anonymer, intimer Privatheit und den sozialen Mechanismen der Öffentlichkeit dar. Daher eignen sie sich auch für Kommunikationszwecke, die auf eine größere Öffentlichkeitswirksamkeit zielen. Diese Wirksamkeit ist durch die Grenzenlosigkeit des Internets neuartig im Vergleich zu herkömmlichen Publikationsformen.

, ,

5 Comments

Sind Philosophieblogs möglich?

Ophelia Benson über Philosophieblogs

“… from the philosophy angle, it’s not impossible to imagine Epictetus, Seneca or Montaigne, for instance, messing around with a blog.”

, ,

No Comments

Web 2.0 und weitergehende Fragen

The Machine is Us/ing Us

Ein beeindruckend gemachtes Video von Michael Wesch, Assistant Professor of Cultural Anthropology an der Kansas State University über die Entwicklung der Funktionen des Internet bis zum Web 2.0 mit der Botschaft, dass die Verlinkung nicht mehr nur Text sondern Personen umfasst und damit Fragen zu Identität, Ethik, Urheberrechten usw. aufwirft.

[via Volker]

No Comments

Psychologieblog vorgestellt

Habe heute bei Robert das Psychologieblog von Katja entdeckt, deren Absicht es ist, “psychologisches Wissen verständlich und unterhaltsam zu vermitteln“. Was ich bei ihr gelesen habe, gefällt mir sehr gut, und deshalb von hier aus ein freundlicher Gruß an die Kollegin über die Fachgrenzen hinweg! :-)

Außerdem hat sie einen Sticker im Blog, den ich mir hier auch noch in die Sidebar pappen werde:

I am a hard bloggin' scientist. Read the Manifesto.

1 Comment

The future of blogging

To influence the influencers, you need to take both a local and a global view of the conversation” [via Felix Schwenzel]

Siehe auch Gaping void.

Ohne weiteren Kommentar.

No Comments

Bloggen = Jazz bzw. Jam-Session

Der Vergleich mit einer “Jam-Session” stammt offenbar von Hubert Burda (2003 oder 2004). Peter Praschl hat das dann mal auf der Blogtalk-Konferenz 2004 angeführt. Matt Mullenweg zieht jetzt (als Zitat?) den Vergleich zum Jazz (dazu gibt es auch ein Video von seinem Blogtalk-Reloaded-Beitrag)

No Comments

Abschied von der Emergenz und der Intelligenz der Masse

Wikipedia-Gründer Jim Wales reagiert auf Jaron Laniers Vorwurf des “Digitalen Maoismus“, in dem er die Emergenz der Qualität von “sozialen” Informationsressourcen wie Wikipedia bestreitet und die Indivudalität der verschiedenen Beiträger betont: “Wir Wikipedianer sind Individuen“.

Begriffe wie “Emergenz” und “Schwarmintelligenz” sind meiner Meinung nach immer verdächtig, so lange man den Nachweis schuldig bleibt, dass die solcherart etikettierten Phänomene sich wirklich nicht mehr aus den Handlungen oder Verhaltensweisen der beteiligten Individuen erklären lassen. Sie sind fast immer Ausdruck einer theoretischen Schwärmerei, nicht einer angemessenen Beschreibung der Wirklichkeit.

No Comments

Zufall?

Was will mir diese regelmäßig wiederkehrende Suchanfrage aus verschiedenen Netzen sagen?

No Comments

“Digitaler Maoismus” – naiver Online-Kollektivismus?

Jaron Lanier über The Hazards of the New Online Collectivism

The hive mind is for the most part stupid and boring. … History has shown us again and again that a hive mind is a cruel idiot when it runs on autopilot. Nasty hive mind outbursts have been flavored Maoist, Fascist, and religious, and these are only a small sampling.

[via Metafilter]

Nachtrag: Ich war wohl etwas spät dran. Hier ist der Text bereits übersetzt, und es gibt auch schon eine längere Diskussion dazu.

No Comments

Der erste Bremer Webmontag

Gestern fand der erste Bremer Webmontag in den Räumen des Design Zentrums im Wilhelm-Wagenfeld-Haus statt.


Verkabelte Portraits
Verkabelte Portraits
Hosted on Zooomr

Mit ca. 70 Leuten war es bei den kurzen Vorträgen zu Mr. Wong (von Christian Clawien), über Microformats (von Dennis Blöte) und über Ruby on Rails (von Carsten Bormann) brechend voll (und noch wärmer als die Sommerhitze draußen), aber die Atmosphäre war entspannt. Ich war gespannt, und da ich kaum jemanden von der Teilnehmerliste kannte, ein wenig skeptisch. Aber das Konzept funktioniert. Die Vorträge waren kurz und knackig, mal mehr, mal weniger technisch – eine gute Mischung.


Carsten Bormann
Carsten Bormann
Hosted on Zooomr

Beim lockeren Rumstehen und Am-Glas-Festhalten ergab sich das eine oder andere Gespräch, man konnte Informationen mitnehmen und das Ganze blieb zeitlich sehr im Rahmen.
Ich habe mit Ralf Bendrath gesprochen, der unter anderem bei netzpolitik.org bloggt und sich auf Fragen zum Datenschutz spezialisiert hat. Etwas peinlich war mir, dass mir nicht auf Anhieb einfiel, ob ich netzpolitik.org regelmäßig lese. Ich denke in Bildern, brauche bildliche Repräsentationen um meine grauen Zellen in Gang zu bringen. Als ich heute morgen meinen Rechner einschaltete, löste sich das “schlechte Gewissen” allerdings sofort in Wohlgefallen auf: die Seite steht in meinem Feedreader gleich an zweiter Stelle, weshalb ich das Blog selten direkt besuche – Tücke der Gewohnheit. Zumal mich immer wieder das dreispaltige Layout des Blogs mit der Link- und der Newsleiste inspiriert – genau so etwas schwebt mir selbst schon lange vor. Zeit müsste man haben. Und ich weiß auch, warum ich mich nicht in die Tiefen von PHP begeben mag:


Schmutziges Foto, dynamische Sprachen :-)
Schmutziges Foto, dynamische Sprachen :-)
Hosted on Zooomr

Außerdem habe ich Hilmar Bender kennengelernt, Autor, Texter und Blogger, der sich seinerzeit schon mit edithispage rumgeschlagen hat. Es ist ja nichts Neues, bleibt aber trotzdem kurios, wenn man das erste Mal jemandem begegnet, den man schon länger online “kennt”, aber nichts Reales damit verbindet.
In Bremen bleiben diese Erfahrungen wohl eher seltener, da hier die Bloggerszene nicht so groß ist wie in Hamburg oder Berlin. Dafür ist der Webmontag ein Treffpunkt aller Webinteressierten, und ich hatte gestern den Eindruck, dass die Mischung unterschiedlicher Interessengebiete – technisch, geschäftlich, soziokulturell, akademisch, inhaltlich (im Sinne des berüchtigten Contents, um den sich ja eigentlich alles dreht) – eine gute Voraussetzung für eine produktive und kreative Veranstaltung in offener Atmosphäre ist. Deshalb hier auch ein Danke an die Organisatoren!


Sascha Peters und Christian Clawien
Sascha Peters und Christian Clawien
Hosted on Zooomr

Weitere Eindrücke bei Sören Weber, Björn Hornemann und Sebastian Tolk.

1 Comment