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	<title>Das Philoblog &#187; Bloggen</title>
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	<description>Artikel, Links, Nachrichten zur Philosophie</description>
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		<title>Bertrand Russell über Klarheit</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 06:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aristoteles hat die Suche nach Erkenntnis als eine Frage der Einstellung gesehen (Zweite Analytik, II, 19; 99b17), wobei uns die antiken Philosophen die Rationalität als Ausweg aus dem bloßen Meinen und dem gewaltsamen Übertrumpfen anempfehlen. Rationales, nachvollziehbares Argumentieren ist die demokratische, intersubjektive Methode, die von allen denjenigen, die die Welt mit ihrer Überzeugung beglücken wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aristoteles hat die Suche nach Erkenntnis als eine Frage der Einstellung gesehen (Zweite Analytik, II, 19; 99b17), wobei uns die antiken Philosophen die Rationalität als Ausweg aus dem bloßen Meinen und dem gewaltsamen Übertrumpfen anempfehlen. Rationales, nachvollziehbares Argumentieren ist die demokratische, intersubjektive Methode, die von allen denjenigen, die die Welt mit ihrer Überzeugung beglücken wollen, ohne kritische Fragen zuzulassen &#8211; auch besonders heute wieder &#8211; verachtet wird.</p>
<p><em>Für </em>die rationale Einstellung sprach sich der Pazifist, Logiker, Lebensberater, Schriftsteller, Philosoph und Nobelpreisträger Bertrand Russell aus:</p>
<p><iframe width="500" height="339" src="http://www.youtube.com/embed/mpJcn0Otk7I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=philob-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3492242081&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> . <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=philob-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3518102079&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> . <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=philob-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3787317074&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Postprivacy ist das Gegenteil von Philosophie</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 16:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit wir das Read-Write-Web haben genießen wir die mittlerweile ausführlich beschriebenen Vorzüge der individuellen Kreativität und Kommunikation im Internet. In der Euphorie über diese Entwicklung wäre man vor einigen Jahren nicht auf die Idee gekommen, dass es später Leute geben wird, die recht grobe Vorurteile zu einer ziemlich ungelenken Konstruktion zusammenfassen, die sie als Internetphilosophie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit wir das Read-Write-Web haben genießen wir die mittlerweile ausführlich beschriebenen Vorzüge der individuellen Kreativität und Kommunikation im Internet. In der Euphorie über diese Entwicklung wäre man vor einigen Jahren nicht auf die Idee gekommen, dass es später Leute geben wird, die recht grobe Vorurteile zu einer ziemlich ungelenken Konstruktion zusammenfassen, die sie als Internetphilosophie ausgeben, wie es Vertreter der &#8220;Postprivacy&#8221; tun. Und noch weniger hätte man geglaubt, dass solche spontanen, theoretisch wie historisch bedauerlich uninformierten &#8220;Theorien&#8221; Aufmerksamkeit finden.</p>
<p>Dabei ist eine klare Argumentationsstruktur für positive Thesen der Postprivacy auch mit viel hermeneutischem Aufwand und Wohlwollen nicht auszumachen. Die &#8220;Letztbegründung&#8221;, dass es sowieso unabwendbar so kommen werde (&#8220;<a href="http://www.ctrl-verlust.net/utopie-and-me/"><em>friss! Ist eh alternativlos</em></a>&#8220;), zeigt eindeutig, dass hier nicht philosophiert, sondern nebulös geahnt und gefühlt wird. An sich ist diese &#8220;Begründung&#8221; lediglich ein Hinweis darauf, dass hier ein affektiver Impuls den Wunsch zum Ausdruck bringt, Anerkennung dafür zu erhalten, dass man mit digitaler Technik im Alltag Umgang hat.</p>
<p>Für die Durchdringung des Alltagslebens durch das Internet zu argumentieren ist aber so sinnvoll, wie dafür zu kämpfen, dass Regen nass sein soll. Einen avantgardistischen Deutungsstandpunkt für die kulturellen Konsequenzen des Internet zu reklamieren, weil man mit Freunden ein Stück Technik benutzt, ist so überzeugend, als wollte man dem Rest der Welt das Gehen erklären, weil man einen bestimmten Sportschuh trägt. Und dass Alles sowieso so kommen werde ist ein rekordverdächtig unphilosophisches Argument. Verbunden mit dem Pathos, für die <em>Durchsetzung dessen</em>, was sowieso kommt, zu kämpfen, ist die &#8220;Postprivacy&#8221; &#8211; die um Verständnis dafür bittet, (noch) nicht definieren zu können, was &#8220;Post&#8221; und was &#8220;Privacy&#8221; ist &#8211; eine profunde Hirnverrenkung, einer Erweckungsreligion nicht ganz unähnlich. Da wird mit Zweiflern und Fragern auch nicht lange diskutiert. Eine zivile und sorgsame Diskussion und ein eigenes Bemühen um argumentative Sorgfalt erscheint aufgrund der Evidenz des eigenen Sendungsbewusstseins völlig überflüssig.</p>
<p>Postprivacy sagt mit vielen Worten wenig, vor allem nichts Konsistentes und nichts philosophisch Interessantes. Darüberhinaus lässt sie jede Sorgfalt &#8211; und allzuoft auch diskursiven Respekt &#8211; vermissen.</p>
<p>.</p>
<p style="Text-align: center;"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=philob-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3406583784&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> . <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=philob-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3518584502&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=000000&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Für das Meckern, gegen das Meckern</title>
		<link>http://philoblog.de/2011/05/06/fur-das-meckern-gegen-das-meckern/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 13:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Argumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einer Woche hielt Sascha Lobo auf Spiegel Online ein Plädoyer für das Meckern, insbesondere in der allseits geschätzten Form, wie es im Internet praktiziert wird. &#8220;Ein besseres Internet, eine bessere Welt muss herbeigemeckert werden&#8220;. Es sei die Pflicht eines jeden &#8220;vernünftigen Bürgers&#8221; sich über &#8220;störende Umstände laut zu beschweren, in meckerndem, keine Zweifel am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Woche hielt Sascha Lobo auf Spiegel Online ein <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,759188,00.html">Plädoyer für das Meckern</a>, insbesondere in der allseits geschätzten Form, wie es im Internet praktiziert wird. &#8220;<em>Ein besseres Internet, eine bessere Welt muss herbeigemeckert werden</em>&#8220;. Es sei die Pflicht eines jeden &#8220;<em>vernünftigen Bürgers</em>&#8221; sich über &#8220;<em>störende Umstände laut zu beschweren, in meckerndem, keine Zweifel am Unmut lassenden Ton.</em>&#8221;</p>
<p>Zweifellos ist eine Hauptzutat dieses Lobs der &#8220;<em>Nölpest</em>&#8221; die Ironie, und vermutlich war es für Lobo auch nur eine Fingerübung, der als geübter Rhetoriker auf Wunsch zu einem frei gewählten Standpunkt eine unterhaltsame Rede aus den Ärmeln schüttelt. Oft gelingt ihm dies brilliant, und nicht selten kokettiert er dabei mit einer Bescheidenheit, mit der er zeigt, dass er die Fallstricke des Dogmatismus vermeiden möchte. Im Gegensatz zu vielen Lobohassern nehm ich ihm das ab &#8211; nämlich weil er es sagt.</p>
<p>Nur eine Woche nach dem Lob des Meckerns kritisierte er auf Spon das &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html">Netz der Besserwisser</a>&#8220;, wobei er von dem Prinzip &#8220;<em>Alles zu allem und auch das Gegenteil davon</em>&#8221; verblüffenderweise selbst Gebrauch macht. Mit seiner Kritik der &#8220;<em>gefühlten Experten</em>&#8221; scheint er das genaue Gegenteil des vorherigen Lobs der Meckerkultur zu behaupten: Ausgerüstet &#8220;<em>mit der Normalimpertinenz des erfahrenen Internetnutzers</em>&#8221; würde jedes Geschehen der Weltgeschichte &#8220;<em>durch immense Hinterher-Klugheit</em>&#8221; kommentiert, oft nur einen &#8220;<em>Schritt von der Verschwörungstheorie entfernt</em>&#8220;. Das Internet laufe Gefahr, zur <em>Besserwissensmaschine</em> zu werden. (Dazu passt es dann, wenn auch unfreiwillig, dass er ausgerechnet Michael Seemann als &#8220;<em>Netzdenker</em>&#8221; zitiert, der hauptsächlich durch selbstgerechtes Rumpöbeln und beliebiges Buzzwording auffällt, und es nicht fertigbringt, bei <a href="http://philoblog.de/2008/01/23/kein-platz-fur-nachruf-auf-nozick-man-brauchte-mehr-platz-fur-bourdieu/">Sachfragen außerhalb seines vertrauten Vorurteilshorizonts</a> im Internet zu recherchieren, geschweige denn in einem Buch wie bspw. einem Standard-Philosophielexikon nachzuschlagen.) Lobo hat völlig recht, wenn er feststellt, dass zum Suchen von Informationen auch die &#8220;<em>Kenntnis um ihre Relativität, Subjektivität und eventuelle Falschheit</em>&#8221; gehört.</p>
<p>Tatsächlich ist das Ventilieren dogmatischer Vorurteile, Rumposen und Pöbeln, das auch euphemistisch als Internetdiskurs gehandelt wird, kein guter Garant für die Wissensvermehrung. Und auch als Unterhaltungsfaktor fehlt ihm das zeitlose Etwas &#8211; wer lacht heute schon noch über Pocher und Raab? Wer nicht auf das argumentative Niveau von Sarah Palin absinken will, muss sich an anderen Kriterien orientieren: Guter Ton, Vielfalt, Sorgfalt, kritische Reflexion, und weniger Rumposen. Es ist wahr: Was Street Credibility und Ruhm angeht, sind Wirkung und Schein die ausschlaggebenden Kriterien. Wissen dagegen braucht die von Lobo zurecht hervorgehobenen epistemologischen Kriterien, zu denen auch noch ein Schuss Argumentationstheorie gehören dürfte. Insofern sind Sokrates und Aristoteles kein bisschen 350 v.u.Z. (Sagt ja auch der Lobo.)</p>
<p>Es ist richtig, dass die Meinungsvielfalt im Netz gut ist für eine bessere Welt &#8211; vielleicht erleben wir sie ja dereinst einmal. Das Meckerartige des Meckerns aber, nämlich Dummheit und Dogmatismus, führen geradewegs in die Hölle.</p>
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		<title>Hysterie statt Rationalität</title>
		<link>http://philoblog.de/2010/10/13/hysterie-statt-rationalitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 11:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ich in der letzten Zeit als lähmend empfinde, und was meines Erachtens tatsächlich auch Beobachter und Teilnehmer in verschiedenen Bereichen lähmt, ist das implizite Verbot, die &#8220;nicht-richtigen&#8221; Positionen zur Kenntnis zu nehmen, zu untersuchen und zu diskutieren &#8211; und das auf ganz unterschiedlichen Feldern der Politik, der Kultur, der Technologie. Wer es dennoch wagt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich in der letzten Zeit als lähmend empfinde, und was meines Erachtens tatsächlich auch Beobachter und Teilnehmer in verschiedenen Bereichen lähmt, ist das implizite Verbot, die &#8220;nicht-richtigen&#8221; Positionen zur Kenntnis zu nehmen, zu untersuchen und zu diskutieren &#8211; und das auf <em>ganz unterschiedlichen</em> Feldern der Politik, der Kultur, der Technologie. Wer es dennoch wagt, kann mit hysterischen Reaktionen rechnen.<br />
Es ist der Mechanismus des Schulhofs, des Fanclubs, des Stammtischs, der die wichtigen Debatten prägt.</p>
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		<title>Blogs zur Psychologie</title>
		<link>http://philoblog.de/2008/12/09/blogs-zur-psychologie/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 12:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Katja Schwab stellt auf ihrem Psychologieblog einige andere Blogs zum selben Thema vor. Sie bedauert, nicht viel gefunden zu haben, insbesondere nicht aus Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katja Schwab stellt auf ihrem <a href="http://www.brainlogs.de/blogs/blog/psychologieblog/2008-11-24/blogs-zum-thema-psychologie">Psychologieblog</a> einige andere Blogs zum selben Thema vor. Sie bedauert, nicht viel gefunden zu haben, insbesondere nicht aus Deutschland.</p>
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		<title>Blog-Charts und Technorati-Authority</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 17:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
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		<category><![CDATA[webstatistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Marc Scheloske vom Wissenschafts-Café (und der Wissenswerkstatt) macht einen ganz hervorragenden Job: er bündelt die Informationen aus den wissenschaftlichen Blogs der deutschsprachigen Blogosphäre, stellt Reflexionen dazu an, ruft Initiativen ins Leben und erstellt unermüdlich Analysen und Statistiken. Genauso großartig finde ich das, was Benedikt Köhler so alles auf die Beine stellt. Durch Marc und Benedikt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marc Scheloske vom <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/">Wissenschafts-Café</a> (und der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/">Wissenswerkstatt</a>) macht einen ganz hervorragenden Job: er bündelt die Informationen aus den wissenschaftlichen Blogs der deutschsprachigen Blogosphäre, stellt Reflexionen dazu an, ruft Initiativen ins Leben und erstellt unermüdlich Analysen und <a href="http://www.wissenschafts-cafe.net/blogportal/2008/05/wissenschaftsblog-charts-052008/">Statistiken</a>. Genauso großartig finde ich das, was <a href="http://blog.metaroll.de/">Benedikt Köhler</a> so alles auf die Beine stellt. Durch Marc und Benedikt ist viel Leben in die Bloglandschaft gekommen. Beide verstehen es, schlummernde Potenziale zu wecken, von denen alle etwas haben.</p>
<p>Ich schicke dies vorweg, um meine beiläufigen Überlegungen zum Stellenwert, den Charts und Statistiken für mich haben, ins rechte Licht zu rücken. Nach vier Jahren Bloggerei, in denen ich stets auch verschiedene Eitelkeitstools verwende &#8211; Google-Analytics, Blogscout, Webstatistiken (und dieses sang- und klanglos verblichene Ding damals bei blogg.de, dessen Namen ich vergessen habe), haben Charts und &#8220;Authority&#8221; bei Technorati und Co. keine besondere Bedeutung mehr für mich.<br />
Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass meine Blogs nie in den Top-100-Charts auftauchten, oder daran, dass es mir, der seine Brötchen annähernd 50 Stunden die Woche fernab der Bloggerei verdient und Zeit für Familie und andere private Interessen braucht, nicht möglich ist, in kurzen Abständen ausführliche Beiträge für Weblogs zu verfassen und größere Diskussionsstränge in der Blogosphäre zu verfolgen. Ist die Zeit besonders knapp, zeigt sich, dass sich der Nutzen meines Weblogs darauf reduziert, für mich selbst Notizen und Links in leicht abrufbarer Form festzuhalten, immer mit ein wenig Hoffnung, dass noch jemand anderes damit etwas anfangen kann und vielleicht noch einen Hinweis oder eine Bemerkung ergänzt. Habe ich ein paar Minuten mehr, versuche ich manchmal, eigene Bemerkungen hinzuzufügen oder woanders zu kommentieren. (Jetzt hätte ich eigentlich keine Zeit, denn der Boden liegt voll mit vorsortiertem Papierkram, der vor dem Wochenende in die entsprechenden Ablagen verschwinden sollte &#8211; und um 8 bin ich zum Tanzen verabredet.)<br />
Was meine Skepsis gegenüber Charts ein wenig bestärkt hat, ist meine Erfahrung, dass ich die Diskussionen und die Meinungsführerschaft der A-Blogs besonders unergiebig fand &#8211; ein Faktum, dass sich nach 4 Jahren intensiver Bloggerei sozusagen immer weiter von selbst erhärtet. (Aber das mag jetzt bei den Wissenschaftsblogs anders werden.) Charts generieren außerdem Hordenphänomene, die mehr über soziale Dynamik sagen, als dass sie wirklich Raum geben für weiterführende Diskussionen (wobei im übrigen per se nichts gegen &#8220;Hordenphänomene&#8221; und Gruppenkuscheln einzuwenden ist). Und sie produzieren einen aberwitzigen Eifer: in einem unbedeutenden privaten Weblog habe ich Trackbacks abgeschaltet. Einige Leute lassen sich davon nicht abhalten und fügen dann eben bei Bedarf einen manuellen Trackback ein &#8211; URL, sonst nix. Kein besonderer Bezug zu meinem Beitrag, nicht im Trackback, noch im Ziel, auf das der URL verweist.</p>
<p>Ein Leben für die und von der Technorati-Authority &#8211; das ist nicht das, was ich mir vom Bloggen erwarte.</p>
<p>Webstatistiken sagen nichts über Qualität, sei es intellektuell, sei es hedonistisch (sprich: Spaß). (Marc und Benedikt beispielsweise sagen das auch so.) Ich hatte meinen Spaß und meine Aha-Erlebnisse viel häufiger in den abseitigen Zonen der Blogosphäre als bei den erfolgreichen Bloggern.</p>
<p>Ich muss aufhören, darum kurz mein Fazit:<br />
Prima, dass es Versuche gibt, aussagefähige Statistiken zu den Wissenschaftsblogs zu erstellen. Die Leute machen das ziemlich gut. Sie verfolgen außerdem damit ein eigenständiges wissenschaftliches Interesse, das bestimmte Fragestellungen zu beantworten sucht.<br />
Für mich persönlich hat die Technorati-Authority keine Bedeutung mehr (obwohl ich immer wieder eitle Impulse verspüre, auch mal besser dastehen zu wollen). Und für meine Orientierung über das, was gut ist, helfen mir Charts auch nicht. Ein Weblog mit einem sehr guten Ranking muss bei mir die Hürde einer großen, empirisch gesättigten Anfangsskepsis überwinden.</p>
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		<title>Fischblog &#8211; ein Wissenschaftsblog</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 14:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Links]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fischblog hat in letzter Zeit (so lange lese ich dort noch nicht) einige gut geschriebene Beiträge gebracht, die helfen, das eigene halbsortierte Halbwissen zu sortieren oder dazu anregen, weiter nachzuforschen; &#8211; und solche lakonischen, aber nicht unausgewogenen Formulierungen machen einfach Spaß: &#8220;Ganz genau. Was also enthält die aktuelle Arbeit in Science Großartiges? Irgendwie nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fischblog hat in letzter Zeit (so lange lese ich dort noch nicht) einige gut geschriebene Beiträge gebracht, die helfen, das eigene halbsortierte Halbwissen zu sortieren oder dazu anregen, weiter nachzuforschen; &#8211; und solche lakonischen, aber nicht unausgewogenen Formulierungen machen einfach Spaß: &#8220;<em><a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/04/26/von-sauriern-nichts-neues-4096814">Ganz genau. Was also enthält die aktuelle Arbeit in Science Großartiges? Irgendwie nicht viel: Reichlich Bekanntes und einen nachweislich fehlerhaften Stammbaum. Tolle Wurst.</a></em>&#8221; Oder auch: &#8220;<em><a href="http://fisch-blog.blog.de/2008/04/14/p4044816#more4044816">Da haben also einige Neurologen mal wieder Probanden in die Röhre gestopft und dabei festgestellt, dass, siehe Benjamin Libets Experiment von 1979, der bewussten Entscheidung zu einer bestimmten Handlung eine Hirnaktivität vorausgeht.</a></em>&#8221;<br />
Schönes Themenspektrum da im Fischblog, und gut zu lesen.</p>
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		<title>Die Philobar ändert die Zielgruppe</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 10:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Philobar, eines der ältesten und informativsten deutschsprachigen Philosophie-Blogs, will ihre Zielgruppe ändern: mehr bibliothekarische Informationen für Fachreferenten. Vermutlich bleibt auch das für den gewöhnlichen Philosophen interessant. Ich hoffe jedenfalls, dass mir diese sehr gute Fundgrube erhalten bleibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Philobar, eines der ältesten und informativsten deutschsprachigen Philosophie-Blogs, will ihre Zielgruppe ändern: <a href="http://philobar.blogspot.com/2008/04/dieses-blog-ndert-seine-zielgruppe-die.html">mehr bibliothekarische Informationen für Fachreferenten</a>.<br />
Vermutlich bleibt auch das für den gewöhnlichen Philosophen interessant. Ich hoffe jedenfalls, dass mir diese sehr gute Fundgrube erhalten bleibt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Führen Blogs zu mehr Ideenaustausch oder zu größerer Polarisierung?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Eindruck von den politischen Diskussionen in der deutschsprachigen Blogosphäre der letzten vier Jahre ist eher negativ. Ich kann mich nicht an viele Beispiele einer offenen und interessierten Diskussion gegensätzlicher Standpunkte erinnern, vielmehr dagegen an Gruppen- und Grüppchenbildung um einen Standpunkt herum, wobei die Diskussion einen bestimmten Radius des sozialen Netzwerkes nicht überschritt. Mein Eindruck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Eindruck von den politischen Diskussionen in der deutschsprachigen Blogosphäre der letzten vier Jahre ist eher negativ. Ich kann mich nicht an viele Beispiele einer offenen und interessierten Diskussion gegensätzlicher Standpunkte erinnern, vielmehr dagegen an Gruppen- und Grüppchenbildung um einen Standpunkt herum, wobei die Diskussion einen bestimmten Radius des sozialen Netzwerkes nicht überschritt. Mein Eindruck ist zudem, dass dies ganz gut zum Diskussionsverhalten in der deutschen poltischen Kultur außerhalb des Internets passt.<br />
Auf Crooked Timber gibt es einen interessanten Beitrag zu &#8220;<a href="http://crookedtimber.org/2008/03/03/deliberation-vs-participation-in-blogs/">Deliberation vs. participation in blogs</a>&#8220;. Cass Sunstein vertritt in einem Videodialog mit Henry Farrell eine eher skeptische Auffassung zum Beitrag, den Blogs zur Diskussionskultur leisten:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Cass is pretty skeptical about the virtues of Internet communication; he believes that it is quite likely to lead to political polarization and perhaps extremism, and not to the kinds of thoughtful, deliberative exchanges between left and right that he’d like to see.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Allerdings haben Blogs möglicherweise ein größeres Potenzial in der Frage der Partizipation, also der Mobilisierung. Politische Kampagnen könnten davon profitieren. Sie müssten allerdings vermeiden, kontroverse Debatten in ihren eigenen Foren zu führen, um nicht den gegenteiligen Effekt hervorzurufen. Kampagnen müssen ihre Anhänger mitreißen &#8211; kritische Fragen würden sie dagegen verunsichern.</p>
<p>Heißt das auch, dass erfolgreiche Blogs unter ihren Lesern wenig Kontroversen auslösen &#8211; oder überhaupt eher unkontroversen Mainstream produzieren?</p>
<p><b>Nachtrag</b>: Dazu passend fragt Richard Chappell nach &#8220;<a href="http://www.philosophyetc.net/2008/03/good-political-blogs.html">Good political blogs?</a>&#8221; Um die gepflegte Kontroverse zu entfachen, würde ich einfach mal das <a href="http://www.antibuerokratieteam.net/">Antibürokratieteam</a> ins Rennen schicken.</p>
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		<title>Philosophie bloggen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 11:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits im Februar hat Richard Chapell erläutert, wozu Blogs in der Philosophie gut sein könnten. Was er sagt, klingt ganz vernünftig (obwohl ich noch ein oder zwei Punkte ergänzen würde): &#8220;so long as blogs don&#8217;t presume to provide everything, such limitations needn&#8217;t be a problem.&#8220;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Februar hat Richard Chapell erläutert, <a href="http://www.philosophyetc.net/2007/02/blogging-philosophy.html">wozu Blogs in der Philosophie gut sein könnten</a>. Was er sagt, klingt ganz vernünftig (obwohl ich noch ein oder zwei Punkte ergänzen würde):</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>so long as blogs don&#8217;t presume to provide everything, such limitations needn&#8217;t be a problem.</em>&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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