Bob Doyle hat auf seiner Webseite The Information Philosopher einen Überblick über Willensfreiheit in der Antike veröffentlicht, und diesen Text ebenfalls im Blog Garden of Forking Paths gepostet:
It tries to answer questions like who was the first determinist?, the first libertarian?, the first compatibilist?, and the first agent-causalist? And who first discovered the traditional “free will problem?”
Candidates for the first thinkers to form these views include Democritus (460-370), Aristotle (384-322), Epicurus (341-270), the Stoic Chrysippus (280-207), and the skeptic Carneades (214-129).
Die Philobar berichtet von einem neuen Buch von Maria Michela Sassi – Gli inizi della filosofia: in Grecia – in dem es um die Frage der Anfänge der abendländischen Philosophie geht. Was weiß man aus der Zeit vor den Vorsokratikern?
Bei Wikipedia gibt es eine Zeittafel der Philosophen, die von den Vorsokratikern bis zur Gegenwart reicht, also gut 2600 Jahre Philosophiegeschichte umfasst. Sie ist zwar nicht vollständig, bietet aber doch einen recht guten Überblick.
Ich beschäftige mich gerade mit dem “Sokratischen Gespräch”, d.h. mit den Auffassungen, die man dazu finden kann. Auch Platons Symposion (Übersetzung von Susemihl hier und von Schleiermacher hier) habe ich wieder mal mit viel Vergnügen gelesen (in der Übersetzung von Bruno Snell). Da trifft es sich gut, dass bei Philosophy Bites ein neuer Podcast mit MM McCabe zur Sokratischen Methode erschienen ist.
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Nietzsche hat bei der Untersuchung von Kunst und Wahrheit unter anderem die dionysischen und appollonischen Elemente unterschieden. Aaron Ridley spricht bei Philosophy Bites darüber.
Unterwasserarchäologen haben in der Rhone bei Arles eine Büste gefunden, die sie für die älteste Caesar-Büste halten, noch zu seinen Lebzeiten entstanden.
Liegt der Flusslauf der Rhone nach 2000 Jahren denn immer noch an derselben Stelle?
Die Yale University hat Einführungskurse aus sieben Fachbereichen (Astronomie, Englisch, Philosophie, Physik, Politikwissenschaft (Politische Philosophie), Psychologie, Religionswissenschaft) im Audio- und im Videoformat online gestellt – Open Yale Courses.
Der Beitrag von Shelly Kagan zur Philosophie behandelt das Thema Tod und personale Identität. Steven B. Smith spricht über Klassiker der Politischen Philosophie von Platon bis Tocqueville. Interessant für Naturwissenschaftler dürften die Beiträge von Ramamurti Shankar (Physik) und Charles Bailyn (Astronomie) sein. Auch der Psychologiekurs von Paul Bloom sieht sehr interessant aus.
Die Kurse stehen als Transkript (HTML) oder Online-Stream (Audio oder Video) zur Verfügung und können auch downgeloadet werden.
[via Statler].
Gemeinfreie philosophische Texte findet man bei zeno.org:
“Die Zeno.org-Bibliothek versammelt unter der Rubrik Philosophie Texte bedeutender Philosophen von der Antike bis ins beginnende 20. Jahrhundert. Hinzu kommen eine Reihe von grundlegenden Kompendien zur Philosophiegeschichte und zur philosphischen Begriffsbildung sowie Klassiker der indischen und chinesischen Philosophie.“
Zwei neue Podcasts bei Philosophy Bites:
Alain de Botton diskutiert mit Nigel Warburton über Philosophie inner- und außerhalb des akademischen Betriebes und über den erforderlichen literarischen Stil.
Miles Burnyeat erläutert Aristoteles’ Konzeption von Glück.
Michael Frede ist am 11. August beim Baden im Golf von Korinth ertrunken (Quelle: Wikipedia). Frede war ein anerkannter Experte der antiken Philosophie. Er hat zusammen mit Günther Patzig Aristoteles’ “Metaphysik Z” herausgegeben, übersetzt und kommentiert. Das Classics Department der University of California, Berkeley, hat auf seiner Webseite einen Nachruf veröffentlicht.
Tim Madigan glaubt, dass E-Mail ganz im Sinne von Aristoteles hilft, Freundschaften zu pflegen.
Ich behaupte meinen Freunden gegenüber, dass dies auch für SMS, Weblogs und ganz besonders sogar für Second Life gilt. Normalerweise glaubt mir aber niemand Letzteres, obwohl die meisten von ihnen ohne Telefon und SMS in der Freundschaft nicht auskommen.
Bei Vorbereitungsarbeiten zu einem Bau auf der Akropolis sind drei Büsten gefunden worden, darunter eine bemerkenswerte Darstellung von Aristoteles aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert, die anders als die 19 bisher bekannten Plastiken den Philosophen mit einer Hakennase zeigt – so wie es einige historische Berichte über den Philosophen auch berichtet hatten.