Pics and nothing happens

Ich war heute einem Jugendlichen behilflich, seinen Rechner wieder halbwegs gangbar zu machen. Einmal abgesehen davon, dass ich mir nach jahrelanger beruflicher Überdosis der kafkaesken Computerwartungstätigkeit (eines von Milliarden alltäglichen Beispielen hier), die wir heute als Zivilisationstechnik hinnehmen, nur ein minimales Residuum von Enthusiasmus für digitale “Verbesserungen” bewahrt habe, war die allererste wichtige Maßnahme an dem Teeniecomputer, erst einmal Plattenplatz frei zu machen. Denn die Platte war voll, bis an den Rand (die neuen Macbooks mit ihren 128GB Flashspeicher sind ja auch niedlich – da werden Krauses von nebenan bald eine Menge Spaß haben). Auf die Schnelle war es das Einfachste, die Unmengen an Grafikdateien – alles selbstgeschossene Fotos – auf einen externen Speicher zu verschieben, um überhaupt erst einmal wieder Luft zum Atmen zu bekommen. Und während der Speichervorgang so vor sich hin speicherte bestand reichlich Gelegenheit, darüber zu philosophieren, was man eigentlich mit den vielen tausend digitalen Fotos, die man so ansammelt, macht.

Nichts, weitestgehend. Wie diese Infografik veranschaulicht.