Carrier über Werte und Objektivität in den Wissenschaften

Anfang der Woche habe ich kurz Martin Carriers “Einführung zur Wissenschaftstheorie” vorgestellt. Das letzte Kapitel dieses Einführungsbuches ist eine Darstellung der aktuellen Diskussionslage über Werte, Wertfreiheit und Objektivität in den Wissenschaften. Diese Diskussion ist ja schon lange Bestandteil des Nachdenkens über wissenschaftliches Arbeiten. Martin Carrier ist zusammen mit Gerhard Schurz Herausgeber einer 2013 bei Suhrkamp erschienenen Aufsatzsammlung “Werte in den Wissenschaften”. Darin werden historische Schlüsseltexte der Werturteilsdebatte (von Max Weber über Jürgen Habermas bis zu Carl G. Hempel) ebenso präsentiert wie aktuelle Aufsätze zu diesem Thema (z.B. von Noretta Koertge, John Dupré oder Gerhard Schurz). Carrier ist mit einem Beitrag zum Thema “Wissenschaft im Griff der Wirtschaft” vertreten.

In der Information Philosophie 4/2013 hat Carrier einen kurzen Aufsatz veröffentlicht, in dem er diskutiert, welche – positive und negative – Bedeutung Werte für die Objektivität haben. Der Aufsatz ist dort online abrufbar: “Werte und Objektivität in der Wissenschaft“.

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