Pille gegen Liebeskummer?

Wer Liebeskummer hat, hätte ihn gerne nicht. Doch wen es getroffen hat, der ist oft ratlos. Liebeskummer ist eines der mächtigsten Gefühle, das enorme biografische Auswirkungen haben kann. In Situationen großer Hilflosigkeit kann professionelle psychologische Hilfe ratsam sein. Die Ohnmacht und Verzweiflung, die Betroffene empfinden, hat zweifellos auch eine neurologische Basis. Aber die ist bislang kaum bekannt. Würde man sie kennen, wäre es dann möglich, sie pharmazeutisch zu behandeln, mit dem Ziel, den Liebeskummer zu überwinden? Welche Auswirkungen hätte das auf die Psyche?

Jedenfalls betrachtet man in der Psychologie die Fähigkeit zu autonomer Rationalität als zentralen therapeutischen Wert. Zwei Artikel in einem Special des NewScientist denken darüber nach, ob es möglich und sinnvoll ist, Liebeskummer biochemisch zu behandeln: hier und hier.