Archive for February, 2012
Sloterdijk for President
Posted by Björn in Humor, Leute, Politik, Verschiedenes on 2012/02/24
Der Musiker Heinz-Rudolf Kunze kann sich Peter Sloterdijk als Bundespräsidenten vorstellen. Dies würde dem Vorbild der klassischen griechischen Demokratie entsprechen und Sloterdijk außerdem zwingen, sich einfacher auszudrücken. Aber auch dem griechischen Philosophen Otto “Rehakles” Rehagel würde Kunze das Amt des Bundespräsidenten zutrauen.
Kants kategorischer Imperativ in 30 Sekunden
Posted by Björn in Ethik, Humor, Moralphilosophie, Verschiedenes on 2012/02/23
Man macht sich manchmal einfach zu viel Arbeit, wenn man es doch auch so entspannt wie Bill Bailey machen könnte:
Ihre Ablehnung meiner Bewerbung muss ich leider zurückweisen
Posted by Björn in Akademisches, Humor, Internet on 2012/02/10
In den USA läuft gerade die jährliche Runde der Vergabe neuer Stellen in den Philosophie-Departments. Das Blog “Philosophy Smoker” hat deshalb dieses wunderbare Antwortschreiben eines Bewerbers auf die Mitteilung, dass seine Bewerbung nicht angenommen wurde, veröffentlicht.
Der Text macht immer wieder mal die Runde im Internet. Eine frühe Variante aus dem Jahr 1996 findet sich hier. Und dieses Posting nennt einen Aufsatz von Neil Postmann von 1988, der das Antwortschreiben erwähnt.
Bentham-Workshop in Darmstadt
Posted by Björn in Liberalismus, Philosophiegeschichte, Politische Philosophie, Termine on 2012/02/09
Wie das Theorieblog berichtet, wird es am 23. und 24. März in Darmstadt einen Workshop “Beyond the New Bentham” geben. Gäste sind u.a. Philip Schofield, Paul Kelly und Michael Quinn. Mehr dazu im Theorieblog.
Wahlkampfniveau
Posted by Björn in Politik, Verschiedenes on 2012/02/07
Neueste Attacken im amerikanischen Wahlkampf: Obama ist ein Platoniker (sprich: “wie die Europäer”) und Mitt Romney spricht Französisch! Die philosophische Aufklärung über Obama stammt übrigens von einem ehemaligen Berater für die Privatisierung der Britischen Eisenbahn.
Die Frankophobie-Karte wurde in diesem Wahlkampf allerdings offenbar zuerst von den Demokraten gezogen (nachdem in früheren Jahren die Republikaner dieses Argument darlegten), und jetzt ist Newt Gingrich auf diesen Zug aufgesprungen.
Wenn das Beherrschen einer Fremdsprache zum Vorwurf wird, liegt es nahe, das Schulsystem gründlich zu entrümpeln.
Wilhelm Vossenkuhl über Derek Parfits “On What Matters”: “Ein Werk der Superlative”
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Buecher, David Hume, Ethik, Moralphilosophie on 2012/02/01
Wilhelm Vossenkuhl rezensiert in der NZZ Derek Parfits voluminöses neues Buch “On What Matters“. (Weitere Hinweise zu dem Buch hier.)
Vossenkuhl gibt einen guten Überblick von Parfits Argumentation. Mit seiner Einheitstheorie der Moral, die das “richtig zusammengefügte und von Fehlern bereinigte Alte” der Konzeptionen von Kant, Scanlon und Sidgwick enthalte, tritt er gegen “internalistische” Moraltheorien an, die sich auf Hume berufen und “auf die Kraft von Motiven, Wünschen und Willensakten” setzen. Seiner wertbasierten Theorie fällt auch die mikroökonomische Theorie des Begehrens zum Opfer.
Da man mit Parfits Theorie Schritt für Schritt zu konkreten Zielen moralischen Handelns – wie dem Verzicht von Reichen auf einige Luxusgüter oder die Bewahrung des Planeten – kommt, “ist «On What Matters» trotz den erwähnten Defiziten ein Werk der Superlative, das die geduldige Lektüre lohnt“.
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