Privates im Internet – und die Blindheit der Personaler und Profiler

Robert Basic hat sich einen Artikel mit interessanten Gedanken zur Veröffentlichung von privaten Sachen im Internet von der Seele geschrieben – “warum das Internet ein Arschloch ist“:

Du hast was vor 10 Jahren im Netz geschrieben und handelst heute anders? Das wird Dir dann vor die Nase gehalten … Du schreibst was Politisches, wie Du es fühlst, ohne 50 Jahre Politikstudium und 10 Doktortitel? …
Warum können wir nicht privat ausleben, wer wir sind und dennoch zugleich öffentlich im Netz agieren? Dürfen sich Jugendliche nicht selbst finden, bevor man mehr von ihnen erwartet? … Soll man sich nur noch gesellschaftlich konform verhalten und sich bloß dem Druck der Normen beugen? Das gleiche gilt übrigens auch für Erwachsene, denen man noch viel mehr abverlangt. Der Druck ist noch größer.
Mein zentraler Gedanke: Will ich eine Gesellschaft voller Angepassten und Drückeberger, nur weil das Netz zunehmend stromlinienförmiges Privatleben erzwingt?