Archive for September, 2010

Ist Hawkings Kritik der Philosophie gerechtfertigt?

Bei der BBC gibt es einen Audiomitschnitt einer Sendung, in der Susan Greenfield und AC Grayling zu Stephen Hawkings jüngst geäußerter Auffassung Stellung nehmen, dass die Philosophen nicht Schritt gehalten hätten mit den Entwicklungen der Physik, und ihre Beiträge daher nicht mehr zeitgemäß seien.

, , ,

No Comments

British Library publiziert griechische Manuskripte im Web

Die British Library wird zunächst ein Viertel der etwa 1000 in ihrem Besitz befindlichen handschriftlichen griechischen Manuskripte im Internet veröffentlichen. Weitere Schriften sollen in den nächsten Jahren folgen. [via via]

, ,

No Comments

Neue Einträge in der Stanford Encyclopedia of Philosophy

In der Stanford Encyclopedia of Philosophy tut sich so viel, dass man allein hier genug Lesestoff für lange Herbstabende findet. Unter anderem zu folgenden Personen und Themen gibt es neue (oder revidierte) Artikel, die ich besonders interessant finde:

Jean Jacques Rousseau (neu)

Carl Hempel (neu)

Charlie Dunbar Broad (neu)

Hume’s Moral Philosophy (revidiert)

Leukipp (revidiert)

Demokrit (revidiert)

Aristoteles’ Psychologie (revidiert)

Aufklärung (neu)

Simone de Beauvoir (revidiert)

Otto Neurath (neu)

Folk Psychology als Theorie (revidiert)

Philosophie der Psychiatrie (neu)

, , , , , , , , , , ,

No Comments

Öffentlich oder privat? Was Sokrates uns heute sagt

Angus Kennedy rezensiert bei Spiked das neue Buch von Bettany Hughes – “The Hemlock Cup”. Kennedy beschreibt zunächst Sokrates’ Einstellung zur Rolle der philosophischen Diskussion in der öffentlichen Debatte. Sokrates’ Fragen konnten seine Gesprächspartner nerven. Zwar sagt er in der “Apologie”, für die Gesundheit ist es klüger, im Privaten zu philosophieren und der Politik fern zu bleiben. Allerdings spielte die Politik und die politische Diskussion in der Öffentlichkeit des antiken Athens eine ungleich größere Rolle als heute bei uns. Sokrates hätte die Art, wie heute Sprache in Politik und Wirtschaft verbogen wird, scharf kritisiert. Deshalb, so Kennedy und Hughes, brauchen wir ihn heute als Vorbild, um Werte, Sinn und Wissen wieder zu verstehen.

.

. .

, , , , ,

No Comments

Video zu Datenjournalismus

Das Thema Datenjournalismus nimmt in letzter Zeit erfreulich an Fahrt auf.

Auf Vimeo hat Geoff McGhee nun ein Video mit dem Titel “Journalism in the age of data” veröffentlicht (Spieldauer 56 min.):

Journalism in the Age of Data from geoff mcghee on Vimeo.

No Comments

Diverse Links 20101025

Reiche, die sich herabgewürdigt fühlen, sollten herabgewürdigt werden. [via BoingBoing]

100 Best First Lines from Novels

Daten Journalismus – Data Driven Journalism: Let The Data Flow

Stephen Fry: Pope Should Not Have a State Visit

No Comments

Online-Journalismus ist Journalismus

Leider wird ja immer noch über “Online-Journalismus” versus “Print-Journalismus” diskutiert – in einer Weise, die eher künstliche Gräben zementiert als sachgerecht und produktiv zu sein, und nach Lage der Dinge wird uns diese Diskussion sicher noch eine ganze Weile erhalten bleiben.

Stefan Niggemeier hat in seiner Auseinandersetzung mit Ausführungen des Kulturstaatsministers Bernd Neumann und des scheidenden Chefredakteurs der „Süddeutschen Zeitung”, Hans Werner Kilz, die Schieflage der Argumente, die die eine oder die andere Form von Journalismus abwerten, auf den Punkt gebracht:

Ich habe nicht Print-Journalismus gelernt, sondern Journalismus. Was soll das überhaupt sein, „Print-Journalismus”? Und was würde eine Ausbildung zum „Onlinejournalisten”, falls es das gibt, minderwertig machen? Dass die Texte nicht auf Papier gedruckt werden?

und weiter:

Eines ist, um die Formulierung von Kilz aufzugreifen, eben nicht klar: Warum Journalismus in digitaler Form nicht genauso, nein: viel mehr in die Tiefe gehen können soll wie auf Papier gedruckt.

, , ,

1 Comment

Singer über Internet und Kritik an Internetutopien

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Chronicle Review haben die Herausgeber Wissenschaftler und Künstler gefragt, welche Idee die nächste Dekade prägen wird. Peter Singer antwortet – ganz unpolemisch: Das Internet. Es werde neue Freiheiten schaffen.

Polemisch antwortet darauf Trevor Butterworth bei Forbes: “Erspart uns das Internet als Befreiungstheologie“. Der Herr Professor (Singer) sei ahnungslos, sein Beitrag voller Klischees. Butterworth führt ausgerechnet den irreführenden und viel diskutierten Beitrag bei Wired über das Verschwinden des Webs an.

Butterworths Skepsis bezüglich der überhypten Internetutopien finde ich angebracht, aber es wäre hilfreicher, würde er sie mit weniger polemischer Vernebelung beschreiben. Denn eines wird sicher die nächste Dekade prägen – wir werden noch mehr Polemik und noch mehr schlechte Argumentationen erleben, die die Sache vernebeln.

, , , , ,

No Comments

Mach den Computer aus

We don’t know where we get our ideas from. We do know that we do not get them from our laptops.” (John Cleese on creativity, via Dr Shock)

, , ,

No Comments

Rezension von Gellners ‘Conditions of Liberty’

Vor einigen Wochen ist John Halls Biografie über Ernest Gellner erschienen, die in den (natürlich nicht deutschen) Blogs einige Beachtung fand. Eines der Bücher Gellners, “Conditions of Liberty”, hat kürzlich Jacob Levy lesenswert rezensiert. [via]

, , , , , ,

No Comments

Es gibt kein analoges Leben im digitalen

Das Internet ist großartig. Allein schon die vielen tollen Leute auf Twitter. Endlich weiß man, wo man ist und findet neue Freunde. Nirgendwo sonst wird so raffiniert diskutiert. Das Glück nimmt unbegrenzt zu, zuhause oder überall.
Wie arm ist doch die analoge Welt.

No Comments

Karikatur des Tages

Link: Die komplizierte Mechanik des Regierens

, , ,

No Comments