Archive for September, 2009

Carl Sagan singt (Was man für einen Apfelkuchen braucht)


[via]

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Also sprach Zarathustra, 2009style

Diese Darbietung eines Schulorchesters ist möglicherweise die Antwort auf alle Fragen.

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John Stuart Mill: Utilitarismus ohne Konsequenzialismus

Daniel Jacobsons Artikel in der Philosophical Review 117-2, pp. 159-191, “Utilitarianism without Consequentialism: The Case of John Stuart Mill” ist bei Philosopher’s Annual als einer der zehn besten Artikel des Jahres 2008 aufgeführt und dort als PDF-Datei erhältlich. [via]
Obwohl in der üblichen Definition der Konsequenzialismus ein Bestandteil des Utilitarismus ist, will Jacobson zeigen, dass Utilitarismus ohne Konsequenzialismus logisch möglich ist und dass genau dies die Position von Mill gewesen sei. In der gängigen Interpretation sei ein wichtiger Aspekt von Mills Theorie übergangen worden, der seinen unorthodoxen Utilitarismus gerade besonders interessant mache.

“I refer here to Mill’s sentimentalist metaethics, which proves crucial for understanding his view of morality as comprising just one distinct sphere within what he called “the Art of Life, in its three departments. Morality, Prudence or Policy, and Aesthetics; the Right, the Expedient, and the Beautiful or Noble, in human conduct and works”.

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Steven Weinberg über Philosophie in seiner Jugend

In der New York Times beschreibt der Physiker und Nobelpreisträger Steven Weinberg, wie er als junger Mann an Deutsch- und Philosophiekursen interessiert war – und daran scheiterte. Ob man das als Beleg nehmen kann, dass Weinberg taub für philosophische Probleme ist? Umgekehrt haben ja auch Philosophen und Geisteswissenschaftler oft genug ihre Taubheit gegenüber den Naturwissenschaften als geradezu konstitutiv für ihre Disziplin zelebriert. Ich fand jedenfalls während des Studiums Weinbergs Buch “Die ersten drei Minuten” faszinierend und philosophisch inspirierend, und ebenso habe ich später seinen “Traum von der Einheit des Universums” gelesen

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Willensfreiht in der Antike

Bob Doyle hat auf seiner Webseite The Information Philosopher einen Überblick über Willensfreiheit in der Antike veröffentlicht, und diesen Text ebenfalls im Blog Garden of Forking Paths gepostet:

It tries to answer questions like who was the first determinist?, the first libertarian?, the first compatibilist?, and the first agent-causalist? And who first discovered the traditional “free will problem?”

Candidates for the first thinkers to form these views include Democritus (460-370), Aristotle (384-322), Epicurus (341-270), the Stoic Chrysippus (280-207), and the skeptic Carneades (214-129).

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