Archive for July, 2009
Milton Friedman über Gier und Kapitalismus
Posted by Björn in Ökonomie, Geschichte, Liberalismus, Politik, Politische Philosophie, Sozialphilosophie on 2009/07/31
[via]
Immanuel Kant song
Posted by Björn in Humor, Philosophie allgemein, Philosophiegeschichte, Quellen, Verschiedenes on 2009/07/31
Gar nicht mal so schlecht – besser als vieles andere “Hausgebackene” zur Philosophie auf Youtube.
Podcast und Bericht zu Amartya Sens Buchvortsellung
Posted by Björn in Ökonomie, Buecher, Liberalismus, Politische Philosophie, Rechte, Sozialphilosophie on 2009/07/29
Am Montag hat Amartya Sen an der LSE einen Vortrag aus Anlass der Veröffentlichung seines neuen Buches “The Idea of Justice” gehalten.
Die LSE bietet den Vortrag als MP3-Datei zum Download an.
Die Zeitung The Telegraph aus Kalkutta berichtet über das Ereignis.
Interview mit Stephan Schleim zum Neuro-Enhancement
Posted by Björn in Ethik, Medizinethik, Moralphilosophie, Philosophie des Geistes, Psychologie on 2009/07/29
Arvid Leyh hat mit dem Philosophen Stephan Schleim ein Videointerview zum Thema Neuro-Enhancement geführt, dessen erster Teil jetzt auf seinem Weblog Braincasts erschienen ist.
Stephan Schleim hat auch eine Webseite zu Neuro-Enhancement.
Braincast 165 – Neuro-Enhancement 1 from Anita Leyh on Vimeo.
Demnächst wird dann wohl der zweite Teil des Videos bei Braincasts erscheinen.
Weitere Philoblog-Beiträge zum Enhancement finden sich hier und hier.
—
.
Porträt über und Vortrag von Amartya Sen
Posted by Björn in Ökonomie, Buecher, Liberalismus, Links, Politische Philosophie, Sozialphilosophie on 2009/07/24
The Independent hat ein ausführliches Porträt von Amartya Sen (Nobelpreis für Ökonomie 1998) [via greater or smaller].
Aus Anlass der Veröffentlichung seines neuen Buches “The Idea of Justice” hält Sen nächsten Montag an der London School of Economis einen Vortrag (6.30-8pm britische Zeit), der als Live Webcast verfolgt werden kann.
Sixty Symbols – 60 Symbole der Physik und Astronomie im Video erklärt
Posted by Björn in Akademisches, Internet, Links, Naturwissenschaft, Verschiedenes on 2009/07/24
Die Universität Nottingham ist erfreulich kreativ in der Aufbereitung von Informationen fürs Internet. Die “Periodic Table of Videos” gibt es schon ein Weilchen (hier habe ich sie kurz erwähnt). Die Seite liefert kurze Videos zu jedem Element des Periodensystems, und sie wird laufend ergänzt und aktualisiert.
Im Rückspiegel habe ich heute gelesen, dass die Universität Nottingham außerdem die Webseite Sixty Symbols unterhält. Dort werden zu 60 Symbolen aus Physik und Astronomie kurze Videos bereitgehalten. Da geht es beispielsweise um Brain Imaging, die Drinking Duck, Planeten, die Rotverschiebung oder Fraktale. Großartig! Wissenschaft mit einem leichten Schwung, leicht zugänglich und doch professionell.
Ob in Nottingham nur die Naturwissenschaften so locker und kreativ sind? Auf den offiziellen Seiten der Universität konnte ich keine weiteren derartigen Internetangebote aus anderen Bereichen finden. Jedenfalls scheint der Campus in Nottingham sehr schön und inspirierend zu sein:
Happy Maybe Day
Posted by Björn in Humor, Religion, Verschiedenes on 2009/07/23
Heute ist Maybe Day – nach einer Idee des Schriftstellers Robert Anton Wilson, wie John Higgs im Guardian berichtet. Mal einen Tag auf alle ideologischen Gewissheiten verzichten und über die Mauern hinweg die Vielfalt der Weltbilder zur Kenntnis nehmen.
Zeigen Isaiah Berlins Briefe von 1946 bis 1960 den Autor in einem anderen Licht?
Posted by Björn in Buecher, Kulturphilosophie, Leute, Liberalismus, Philosophiegeschichte on 2009/07/20
Henry Hardy hat Briefe von Isaiah Berlin aus den Jahren 1946 bis 1960 herausgegeben. Darin macht Berlin keine gute Figur, so eine Rezension von A.N. Wilson im Times Literary Supplement: “the letters he dictated for fourteen years leave a nasty taste“. Die Beurteilung Wilsons ist selbst ungewöhnlich spitz, so dass der Leser nicht recht weiß, was seltsamer ist – die Kritik oder das Kritisierte. Berlins Briefe scheinen demnach den Autor als einen ängstlich auf seine Reputation bedachten Snob darzustellen, der, anders als es seine Bücher, Aufsätze und Reden erwarten lassen, in der persönlichen Korrespondenz flach und ohne menschliche Größe war. Ob dieses Bild zutrifft, bleibt angesichts von Formulierungen wie “The 800 pages are peppered with malice about poor A. L. Rowse (a more interesting man than Berlin and ultimately more intellectually distinguished)” allerdings zumindest zweifelhaft.
Band mit Aufsätzen von Viktor Vanberg (Einführung Hans Albert)
Posted by Björn in Ökonomie, Buecher, Liberalismus, Politische Philosophie, Sozialphilosophie on 2009/07/18
Anlässlich des 65. Geburtstags Viktor Vanbergs haben Nils Goldschmidt und Michael Wohlgemuth einen Band mit Aufsätzen Vanbergs herausgegeben, der nun als unveränderte Studienausgabe vorliegt: “Wettbewerb und Regelordnung“. Eine Einführung mit dem Titel “Viktor Vanberg und das sozialwissenschaftliche Erkenntnisprogramm” hat Hans Albert verfasst.
Vanberg war unter anderem Mitarbeiter James Buchanans, Leiter des Walter Eucken-Instituts und Professor für Wirtschaftspolitik. Seine Texte zeichnen sich durch klare Argumentation und leichte Lesbarkeit aus. Er untersucht die methodologischen und sozialphilosophischen Grundlagen eines Programms, das Buchanans Verfassungsökonmik und den durch den Evolutionsgedanken geprägten Liberalismus Friedrich August Hayeks ausformulieren will. Er plädiert für eine Ökonomik als erfahrungswissenschaftlich orientierte “Lebenswissenschaft”, und knüpft damit an Hans Alberts Kritik des ökonomischen “Modell-Platonismus” an.
Sein Ansatz steht in der individualistischen Tradition der Schottischen Moralphilosophie, den er 1975 in dem Buch “Die zwei Soziologien. Individualismus und Kollektivismus in der Sozialtheorie” dargestellt hat. Dieses Buch ist ein Meilenstein der sozialphilosophischen Literatur, in dem es die zwei gegensätzlichen Leitbilder, die die Sozialwissenschaften der letzten Jahrhunderte geprägt haben, analysiert.
Gegen die ewige Wiederkehr des Hüftgolds – die Nietzsche-Diät
Das amerikanische Wissenschaftsmagazin The Onion berichtet, dass vor drei Jahren ein verschollenes Werk Nietzsches aus dem Jahr 1880 wieder aufgetaucht ist, das in der amerikanischen Übersetzung den so schlichten wie pompösen Titel “Fat is dead” trägt. Darin geht es um die Nietzsche-Diät. “Iss das, wovor du Angst hast, denn die Angst macht dich dick. Lache darüber, wenn du es verzehrst – zusammen mit großzügigen Salatportionen“, so ein Auszug aus dem Diätplan. Die englische Übersetzung ist offenbar ebenso genuin wie werktreu: “Remember, as you stare into the lettuce, the lettuce stares also into you.”
Anwender berichten von erfolgreichen Diäten, aber Vorsicht ist dennoch geboten. Wie bei den Ernährungsempfehlungen von Schopenhauer oder Freud seien Nebenwirkungen möglich.