Archive for April, 2009

3D-Periodensystem und andere

In Second Life gibt es bei der American Chemical Society ein dreidimensionales Periodensystem, das offenbar als Freebie (kostenlos) erhältlich ist.

Auch im Internet gibt es beeindruckende und sehr informative Darstellungen des Periodensystems, wie diese interaktive Version und diese Seite der Universität Nottingham mit Videos zu jedem Element.

Und hier schließlich eine gesungene Version des Periodensystems:

[via Glaserei]

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Wittgensteins Bedeutung für die Psychologie

Band 27/2 (August 2009) der Zeitschrift “New Ideas in Psychology” ist dem Thema “Mind, Meaning, and Language: Wittgenstein’s Relevance for Psychology” gewidmet. Die Beiträge (u.a. von Rom Harré) handeln vom Regelbefolgen, von Normativität und Intention, Folk Psychology, der Analyse von Emotionen und weiteren Themen.

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Darwin liebte Schuhe

Wie der Telegraph berichtet, geht aus jüngst gefundenen Aufzeichnungen hervor, dass Charles Darwin als Student in Cambridge mehr Geld für Schuhe als für Bücher ausgegeben habe. Außerdem war er darauf bedacht, die von der Universität ausgegebenen Mahlzeiten durch selbst gekauftes Gemüse zu ergänzen. [via Glaserei]

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Die Modularität des Geistes

In der Stanford Encyclopedia of Philosophy ist ein neuer Artikel zur “Modularität des Geistes” (Modularity of Mind) von Philip Robbins erschienen. Ausgehend von Jerry Fodors Thesen in The Modularity of Mind (1983) erläutert Robbins drei Varianten der These: Fodorian modules, modest modularity und massive modularity. Der Artikel schließt mit einer Bibliografie und weiterführenden Internetlinks ab.

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AC Grayling über die herausragende Bedeutung der Wissenschaft

Bei Edge gibt es einen Artikel (und ein Video) von AC Grayling über die Bedeutung der jüngeren wissenschaftlichen Entwicklungen. Die Wissenschaft sei eine wunderbare kollektive Unternehmung und eine großartige Errungenschaft der Menschheit. Es komme darauf an, mehr Menschen an Kenntnissen darüber teilhaben zu lassen, auch um den bevorstehenden Wandel von kompetenten Leuten beurteilen zu lassen: “The point here is not about making more scientists necessarily, but making more people who are competent to observe what’s happening in science, to be interested in reading about it, to keep abreast of developments, to be excited by what is happening in science. And as responsible and informed citizens of this world of ours, to be part of the discussion about what we should and shouldn’t do with our science.” (Pressing questions for our century – A Talk With AC Grayling)

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Die Aktualität Adam Smiths

Karen Horn hat auf Standpoint.online einen Artikel über die Aktualität von Adam Smith veröffentlicht: “Why Adam Smith Still Matters

Critics worry that markets need a moral foundation that they automatically erode. They ridicule the naïve belief that free markets bring everybody happiness at no cost, a conviction allegedly lacking all philosophical underpinnings. This is entirely off the mark. The last thing one can say about Smith is that he lacked philosophical depth.

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Ned Block über aktuelle Bewusstseinstheorien

Ned Block hat einen Artikel über drei in den Neurowissenschaften wichtige Bewusstseinstheorien als PDF-Dokument online gestellt: Comparing The Major Theories Of Consciousness.

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Das moralische Thermostat: Die Guten verhalten sich schlecht

Not Exactly Rocket Science berichtet von einem moralphilosophisch interessanten Ergebnis psychologischer Studien von Sonya Sachdeva: “Through three psychological experiments, Sonya Sachdeva from Northwestern University found that people who are primed to think well of themselves behave less altruistically than those whose moral identity is threatened. They donate less to charity and they become less likely to make decisions for the good of the environment. … Having established our persona as a do-gooder, we feel less impetus to bear the costs of future moral actions.

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Deja vu – Simon Blackburn über Hume, Atheismus und Religion

In der Times Higher Education schreibt Simon Blackburn aus Anlass der aktuellen Debatten um Religion, Glaube und Atheismus über David Humes “Dialoge über natürliche Religion” (Divine irony). Die gegenwärtige wortreiche Diskussion sei ärgerlich, allein schon, weil der informierte Zeitgenosse weiß, dass das alles schon mal dagewesen sei – ein Deja vu: “But it is not just that old tunes are being replayed, but that they are being replayed badly.

Die “Dialoge über natürliche Religion” von David Hume sind die klassische Abhandlung über die vorliegenden Positionen. Hume sei zu subtil, um sich selbst als Atheisten zu bezeichnen. Was man von ihm lernen könne sei die skeptische Ironie. Der Olympische Überblick über die ins Spiel gebrachten Argumente und Positionen sei für diejenigen, die sich auf spezielle Autoritäten berufen, schwer auszuhalten.

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PhilPapers.org gedeiht

PhilPapers, das Verzeichnis von Online-Aufsätzen und -Büchern (akademischer) Philosophen, ist zwar erst zwei Monate alt, blüht und gedeiht aber prächtig. David Chalmers berichtet von den neuesten Entwicklungen: Benutzerzahlen, 200.000 Pfund frischer Fördermittel, ein Editorsystem zur Kategorisierung der Einträge und schließlich ein Forum und ein Blog.

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Kann man durch Sex mit Robotern betrügen?

Betrügt man seinen Partner, wenn man Sex mit einem Roboter hat? Dieses Video ist ein gutes Beispiel dafür, was Philosophie kann (und was dieser Witz von Elliott Sober treffend auf den Punkt bringt) – Gedankenexperimente:

Watch more Asylum videos on AOL Video

[via Wide Scope]

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Nachruf auf Brian Barry in der Times

In der Times gibt es einen Nachruf auf Brian Barry, der am 10. März 2009 im Alter von 72 Jahren gestorben ist.

Update: Die British Humanist Association hat auch einen Nachruf veröffentlicht. Weitere Nachrufe werden bei Crooked Timber aufgelistet.

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