Von Havel zu Habermas


Paul Linden-Retek untersucht Havels und Habermas’ Analyse der gegenwärtigen Politik nach 1989. Habermas verpasse mit seiner Kritik die aktuellen Möglichkeiten politischen Engagements – schreibt der Economist. “What, for example, does e-democracy (for example, wiki-style public input to lawmaking) mean for Mr Habermas’s deliberative model? Those planning next year’s anniversary festivities in Prague could do worse than to invite Messrs Havel and Habermas to a public discussion.

,

  1. #1 by Robert on 2008/12/04 - 2:30 pm

    Man sollte auch nicht verlangen, dass Habermas sich mit allen Themen auseinander setzt.
    Dennoch ist jedem Entwickler von e-democracy tools anzuraten sich mit den Werken Habermas zu beschäftigen, um nicht “Rückschritte im Fortschritt” zu begehen. Alleine schon die Tatsache, dass viele Konzepte der E-Demokratie (undemokratisch) von Programmierern entwickelt werden, die nur selten Kenntnisse in Staats- und Rechtstheorie mitbringen, unterstützt die Forderung nach der Beschäftigung mit Habermas Theorien.
    Gleichzeitig gilt es für die jungen Philosophen, sich den philosophischen Herausforderungen der neuen Medien zu stellen. Wir können die Zukunft der Demokratie nicht ignorieren. So lange online nur passende Instrumente für die Prozesse der gegenwärtigen Politik umgesetzt werden, scheint das Thema zwar vernachlässigbar, jedoch wird die Kultur der neuen Medien hier nicht halt machen.

Comments are closed.