Kamenin über freien Willen und Searle


Kamenin diskutiert das Interview mit John R. Searle, das ich neulich erwähnt habe. Wie immer habe ich zu wenig Zeit, um zu kommentieren – aber mir gefällt, dass es endlich mehr davon in der Blogosphäre gibt.

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  1. #1 by Monika on 2008/05/16 - 8:49 pm

    Um ein langes Kommentar zu vermeiden, hinterlasse ich meinen Link, wo ich diese Frage (ohne Searle) in einem Beitrag aufgenommen hatte:
    Sinnloses um ein “sinnleeres” Thema….= Pseudowissenschaftliche Diskussionen um den Freien Willen
    Philosophie nutzt nicht, wie im erwähnten Beitrag die Ressourcen eristischer Dialektik um eine pseudophilosophische Diskussion nach der anderen vom Zaume zu brechen.

  2. #2 by Björn on 2008/05/16 - 11:59 pm

    Jeder möchte gerne einen großen Philosophen vom Sockel stoßen und stattdessen selbst da stehen. Aber anders als für die Medien gilt für die Philosophie: man hat viel Zeit. Mal sehen, was wir aus dieser Diskussion lernen.

  3. #3 by Monika on 2008/05/17 - 8:53 am

    Welchen “großen” Philosophen meinst Du, welcher hier vom Sockel gestossen werden soll? Aber doch nicht jene, welche ein noch “logisches” Argumentationsgebäude nutzten? ;-))

    Ich denke vielmehr, es geht schlicht darum, das “Spotlight” der Medien auf seinen Wissenschaftszweig zu richten und sich als Wissenschaftler (wobei das ja nichts mehr mit Wissenschaft, sondern viel mehr mit Spekulation zu tun hat) im Medienhype, welchen man selber verursacht hat, zu positionieren.
    Wäre ich Singer & Co. würde ich mich über meine willfährigen “Helferlein” freuen, welche eine solche Argumentationsebene noch ernst nehmen und meinen (unseriösen) Medienhype am “kochen” halten…da wäre es mir auch egal wenn ich – wie das bei Singer und seinen widersprüchlichen Statements passiert – oft missdeutet werde……

    Und wenn schon eine philosophische Auseinandersetzung, dann gibt es neben Metzinger noch etliche andere Philosophen, welche bereits vor 8 Jahren sich wirklich philosophische und fundierte Gedanken um das Thema gemacht haben. Was wir hier in den meisten Blogs lesen, ist oberflächliches blabla……so nach dem Motto, man hat ja mit Philosophie so gut wie nichts am Hut, dennoch meint man darüber zu “philosophieren” oder besser “philopolemisieren”.Ja, oder wie Du sagst, man setzt sich auf die Schulter eines zweiten “vermeintlichen” Wissenschaftsriesen und diskutiert mit dessen Argumente am Thema vorbei. Kein Wunder wird Philosophie dann zum “Laberfach”, welches offenbar jeder beherrscht, welcher eine akademische “Lehre” hinter sich hat…..

    Mich wundert nicht, dass an den Unis (zumindest weiß ich das über meine ehemalige Uni) derartige “Wissenschaftsblogs” belächelt und nicht ernst genommen werden…

    Nach dem Motto, schön, dass wir mal darüber gesprochen haben ;-)

  4. #4 by Björn on 2008/05/18 - 7:19 pm

    Ich meine eigentlich keinen bestimmten Philosophen. Nur “große Namen” an sich, unabhängig vom Thema.

    In der Philosophie hat das Thema ja eine lange Tradition, mit vielen bekannten Positionen, z.B. die zeitgenössischen von Searle, Peter Bieri, Hilary Putnam, Ernst Tugendhat, Ansgar Beckermannm, Jaegwon Kim, Gilbert Ryle, Patricia Churchland, Donald Davidson, Daniel Dennett und vielen anderen.

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