Bei Information Philosophie ist ein Aufsatz von Theda Rehbock (online nur Leseprobe) und ein Vortrag von Bernhard H.F. Taureck zum Thema Menschenwürde und Bioethik erschienen.
Obwohl ich persönlich einen Begriff der “Menschenwürde” habe, ist er in ethischen Begründungen sehr problematisch, weil er weltanschaulich aufgeladen und von “Dogmen geprägt” (Norbert Hoerster) ist, die eine Verallgemeinerbarkeit als fragwürdig erscheinen lassen. Er ist eine Art Blackbox, die die weltanschaulichen Auffassungen eines Proponenten enthält, die explizit gemacht werden müssen, um die Begründung nachvollziehbar zu machen. (Siehe bspw. “Sanctity of Life and Human Dignity“, hg. von Kurt Bayertz, insbesondere die kommentierte Bibliographie.)