Habermas und die Möglichkeit der Sharia


In der Aprilausgabe der “Blätter für deutsche und internationale Politik” nimmt Jürgen Habermas positiv Stellung zu der Diskussion über das Ende der Säkularisation und die Einführung religiöser Prinzipien ins öffentliche Leben – wie auch hier berichtet wird. Unsere Zeit sei “post-sekular”, Modernismus gehe nicht mit Säkularismus / Rationalismus einher, wie die poltischen Aktivitäten religiöser Gemeinschaften in den USA zeigten. Religiöser Glaube müsse das öffentliche Leben informieren, der Staat dürfe die polyphone Komplexität öffentlicher Stimmen nicht reduzieren.

Anmerkung dazu: Man wird in diese Richtung nur denken können, wenn man Diskurs- und Machbarkeitsbedingungen betont, wie sie Frank Zappa, der als Amerikaner ja den von Habermas geschätzten Erfahrungshintergrund in dieser Frage schon vor dreißig Jahren aufwies, immer wieder formuliert:
… what to do if the geeks over there
don’t belive in the book we got over here

, ,

Comments are closed.