In seinem Aufsatz “A nice derangement of epitaphs” hat Donald Davidson seine berühmte These formuliert, dass es so etwas wie Sprache nicht gibt. Anhand zahlreicher Beispiele versucht er zu belegen, dass es nicht so ist, dass Sprache aus einem Satz vordefinierter Bedeutungen und Regeln besteht, die man nur erlernen und anschließend korrekt anwenden muss. Versprecher, Malapropismen oder absichtliche spontane Neuschöpfungen zeigen, dass wir keine starren Konventionen in der Kommunikation benutzen.
Eine kurze deutschsprachige Skizze von Davidsons Auffassung hat Christian Pentzold in “LEO – Lingua et Opinio” veröffentlicht.
Die von Kirk Ludwig herausgegebene Aufsatzsammlung “Donald Davidson” (Cambridge, 2003) befasst sich ausführlicher mit den Beiträgen Davidsons zu verschiedenen Bereichen der Philosophie. Darin untersucht u.a. Samuel Wheeler die Bedeutung des No-Language-Argumentes für die Literatur. Eine ausführliche Rezension dieses Bandes hat Anthony Dardis in den Notre Dame Philosophical Reviews veröffentlicht.
. .