Archive for February, 2008
Was bedeutet Nietzsche heute
Posted by Björn in Geschichte, Leute, Quellen on 2008/02/19
Peter Bergmann, Teodor Münz, Frantisek Novosád, Paul Patton, Richard Rorty, Jan Sokol und Leslie Paul Thiele beantworten bei Eurozine einige Fragen der Zeitschrift Kritika&Kontext danach, wie Nietzsches Äußerungen heute zu verstehen und zu bewerten sind. Die Antworten sind durchaus nicht einhellig.
Kinder lügen oft – das haben sie von den Eltern gelernt
Posted by Björn in Erziehung, Ethik, Kinder, Psychologie on 2008/02/15
Ein interessanter Artikel im New York Magazine: “Learning to Lie” (hier die Druckversion).
“Darling says 98 percent of the teens reported lying to their parents. …
Avoiding punishment is still a primary catalyst for lying, but lying also becomes a way to increase a child’s power and sense of control …
According to Talwar, parents need to teach kids the worth of honesty, just like George Washington’s father did, as much as they need to say that lying is wrong. …
The most disturbing reason children lie is that parents teach them to. According to Talwar, they learn it from us. …
Consider how we expect a child to act when he opens a gift he doesn’t like. We instruct him to swallow all his honest reactions and put on a polite smile.“
Donald Davidsons No-Language-Argument
Posted by Björn in Analytische Philosophie, Sprache, Sprachphilosophie on 2008/02/11
In seinem Aufsatz “A nice derangement of epitaphs” hat Donald Davidson seine berühmte These formuliert, dass es so etwas wie Sprache nicht gibt. Anhand zahlreicher Beispiele versucht er zu belegen, dass es nicht so ist, dass Sprache aus einem Satz vordefinierter Bedeutungen und Regeln besteht, die man nur erlernen und anschließend korrekt anwenden muss. Versprecher, Malapropismen oder absichtliche spontane Neuschöpfungen zeigen, dass wir keine starren Konventionen in der Kommunikation benutzen.
Eine kurze deutschsprachige Skizze von Davidsons Auffassung hat Christian Pentzold in “LEO – Lingua et Opinio” veröffentlicht.
Die von Kirk Ludwig herausgegebene Aufsatzsammlung “Donald Davidson” (Cambridge, 2003) befasst sich ausführlicher mit den Beiträgen Davidsons zu verschiedenen Bereichen der Philosophie. Darin untersucht u.a. Samuel Wheeler die Bedeutung des No-Language-Argumentes für die Literatur. Eine ausführliche Rezension dieses Bandes hat Anthony Dardis in den Notre Dame Philosophical Reviews veröffentlicht.
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Podcast mit Colin McGinn über Skeptizismus, Religion und Shakespeare
Posted by Björn in Ethik, Geschichte, Leute, Moralphilosophie, Politische Philosophie, Religion, Wissenschaftstheorie on 2008/02/11
Point of Inquiry hat einen Podcast mit Colin McGinn veröffentlicht, in dem es um Skeptizismus, radikalen Fallibilismus, Postmoderne, Atheismus, Religion und Shakespeare als Philosophen geht. Er zeigt, wie Kritik unter Philosophen bei gleichzeitiger Toleranz als vorbildliches Modell für “citizenship” dienen kann.