Archive for September, 2007

Ein neues Buch über Wittgenstein und Russel

Die Philobar berichtet, dass Gregory Landini ein Buch über die Auffassungen von Russell und Wittgenstein geschrieben hat: ‘Wittgenstein’s Apprenticeship with Russell‘ (Cambridge : Cambridge UP, 2007). Landini revidiert die übliche Sichtweise und versucht anhand der bislang unveröffentlichten Manuskripte von Russell zu zeigen, dass Russell und Wittgenstein als Verbündete an einem Forschungsprogramm arbeitete, dass logische Analyse und Rekonstruktion ins Zentrum der philosophischen Tätigkeit stellt.
Ein Auszug aus dem Buch ist hier verfügbar.

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Ian Hacking (und Philip Kitcher) gegen den Anti-Darwinismus

Ian Hacking kritisiert Anti-Darwinismus und Intelligent Design:

Living With Darwin, Philip Kitcher’s brief and cogent manifesto, very rightly disagrees. Anti-Darwinism is, he says, dead science, recapitulating old stuff long abandoned. I prefer to call it degenerating.”

Philip Kitchers Buch “Living with Darwin” erschien im Dezember 2006 bei Oxford University Press. “Kitcher has just the combination of philosophical talent, biological insight, and wonderfully lucid writing needed to address the thorny problem of creationism. In Living With Darwin , he clearly shows that the persistent battle between evolution and creationism in America is part of a wider war–one between superstition and rationality.” (Jerry Coyne)

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Reemtsma über Religiösität in einer offenen Gesellschaft

Die überarbeitete Version eines Vortrags von Jan Philipp Reemtsma über Religiösität in modernen Gesellschaften ist bei Eurozine erschienen: “Muss man Religiosität respektieren? Über Glaubensfragen und den Stolz einer säkularen Gesellschaft

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Weblogs von Philosophen

Brian Leiter zählt weitere Weblogs von Philosophen auf:
David Chalmers
Colin McGinn
Tim Crane

In dieser bereits erwähnten Liste finden sich zahlreiche weitere Philosophenweblogs.

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Otto Neuraths universelle Silhouetten

George Pendle schreibt im Cabinet Magazine über Otto Neurath und seine Isotype-Symbole: Otto Neurath’s Universal Silhouettes. (Ein früher Eintrag in diesem Weblog zu Neuraths Isotype findet sich hier.)

Isotype ist Neuraths Beitrag zu einer möglichst allgemeinen und leicht verständlichen Distribution von Informationen durch neue visuelle Darstellungsformen. “The one constant throughout Neurath’s polymathic life was his interest in visual innovation.” Dieses Anliegen ist anti-elitär: “Not only would it help educate the common Viennese man, but he also believed it might widen the sphere of peaceful cooperation across the world. “The more cooperative man is,” he declared, “the more ‘modern’ he is.”

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Von Otto Neurath als Visionär der multimedialen Wissenskultur und seinem Isotype-System handelt der Band “Bildersprache. Otto Neurath Visualisierungen” von Frank Hartmann und Erwin K. Bauer.
Neurath war Mitglied des Wiener Kreises. Die bebilderte Monographie von Manfred Geier bei rororo, “Der Wiener Kreis. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten” enthält einen guten Überblick über Leben und Werk seiner Mitglieder. Das Institut Wiener Kreis widmet sich der Dokumentation von Werk und Wirkung des Wiener Kreises.

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Safranskis Buch “Romantik”

Bei Deutschlandradio Kultur gibt es ein Interview mit Rüdiger Safranski (Direktlink, mp3) zu seinem neuen Buch “Romantik – Eine deutsche Affäre”, das einige positive Besprechungen bekommen hat, das Lothar Müller in seiner in der SZ erschienenen Rezension aber für lückenhaft hält, wie man bei Georg nachlesen kann.

Mich erinnert das jedenfalls daran, dass ich Isaiah Berlins unter dem Titel “Die Wurzeln der Romantik” 1999 posthum erschienene Oxforder Vorlesungsreihe aus dem Jahre 1965 auch noch nicht durchgelesen habe.

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Beckermann: Gerhard Roth ist ein Cartesianer

Ende der Willensfreiheit? Hirnforscher wie Gerhard Roth, die in den letzten Jahren mit ihrer Behauptung populär wurden, Willensfreiheit sei nur eine Illusion, hängen einem cartesianischen Weltbild an. Dies schrieb Ansgar Beckermann 2002 in der Frankfurter Rundschau – der Text ist als PDF-Datei bei Sammelpunkt verfügbar.

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Arthur C. Danto über Richard Rorty

Arthur C. Danto schreibt über Richard Rorty und sein letztes Buch ‘Philosophy as Cultural Politics’. Dabei stimmt Danto Rortys Urteil über die Philosophie nicht zu:

Rorty writes that “philosophers’ explanations of how the mind is related to the brain, or of how there can be a place for value in a world of fact, or of how free will and mechanism might be reconciled, do not intrigue most contemporary intellectuals.” The obvious response to this is surely, “So what?” Maybe the things that intrigue contemporary intellectuals don’t especially engage philosophers. What guarantee is there that turning our backs on the great questions of philosophy in favor of doing cultural politics will make people happier, freer, and more flexible persons? Philosophy no more than physics produces practical wisdom.” [Arthur C. Danto: Margins for Error]

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Kommunismuskritik

Communism doesn’t work because people like to own stuff. (Frank Zappa)

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