IBM engagiert sich weiter in 3D-Welten wie Second Life


IBM konzentriert sich auch weiterhein “auf die Anwendung virtueller Welten in der Wirtschaft und Gesellschaft”. Das Unternehmen setzt auf diese Form der Interaktion, die, verglichen mit dem zweidimensionalen Web, noch in den Anfängen steckt, und hofft auf offene Standards. “Angesichts der Zukunft dieser Industrie glaubt IBM nicht an eine bestimmte Plattform. Second Life war ein Katalysator.” [Interview mit Ian Hughes, IBM, auf Technology Review]

Der Schriftsteller Neil Stevenson hat übrigens Vorzüge des 2D-Web gegenüber dem 3D-Web herausgestellt, die es auch weiterhin unverzichtbar machen werden:

“In vielen Fällen ist 3-D nicht sinnvoll. Die meisten Inhalte des Internets basieren auf Dokumenten wie Texten, Fotos, Videos und Audio. Die sind extrem benutzerfreundlich, so wie sie sind. Die Frage ist: Was kann eine 3-D-Landschaft anbieten, das den hohen Aufwand rechtfertigen würde? Zwei Antworten sind: Eine naturalistische soziale Interaktion und die Möglichkeit, die Warenwelt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Andere Lösungen werden mit der Zeit sicher kommen. Aber Text, Fotos, Video und Audio werden daneben bleiben.”
[Interview mit Stevenson in der Netzeitung

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