Archive for March, 2007

Aus der Vergangenheit für Europa lernen

Timothy Garton Ash hat kürzlich für Europas gemeinsame Werte plädiert. Bernard-Henry Levy schlägt bei SPON-International eine negative Annäherung an europäische Identität vor und kritisiert Fundamentalismus, Terrorismus und ihre Verharmlosung:

“We reject the horrors of our past: That should be enough. Even if it doesn’t sound like it at first, that’s an identity that Europe can go out into the world with and take a leading role.”

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Milton Friedman in China

Bertrand Horwitz ergänzt in der NYRB Paul Krugmans Aufzählung der Dinge, mit denen sich Milton Friedman beschäftigt hat. So hat Friedman die chinesische Regierung in den Zeiten nach Mao offenbar zweimal in kritischen ökonomischen Phasen beraten. Und er hat die “negative Einkommenssteuer” propagiert: Familien, die unter eine bestimmte Einkommensgrenze fallen, sollten Schecks zur freien Verfügung erhalten.

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Daniel Dennett diskutiert über Glaube und Wahrheit

Daniel Dennett und der Theologe Alister McGrath diskutieren über Wahrheit, Objektivität, Gewissensfreiheit und Glauben.

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Darwins “Origin of Species” als Hörbuch

Richard Dawkins liest Darwins “Origin of Species” – bei CSA WORD als Hörbuch-CD erschienen.
Die vollständige Fassung von Darwins Grundwerk gibt es für die USA bei LibriVox zum kostenlosen Download. “Total running time: 24:22:37″. Auch in Einzelkapiteln erhältlich.
[via]

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Charles Taylor erhält hochdotierten Preis für Spiritualität

Charles Taylor erhält den mit 1.5 Millionen Dollar dotierten “Templeton Prize for advancement and research of spiritual matters”

“The deafness of many philosophers, social scientists and historians to the spiritual dimension can be remarkable,” Professor Taylor said … This is damaging because it “affects the culture of the media and educated public opinion in general.”

Professor Taylor, a Roman Catholic who said in an interview he was heavily influenced by pre-Vatican II documents he read while an adolescent in Quebec, is currently studying how spirituality influences those who commit random violence and whether traditionally spiritual motivations such as a sense of purpose could be a factor.

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Milton Friedman und der homo oeconomicus

Bei der New York Review of Book ist ein Aufsatz von Paul Krugman online: “Who Was Milton Friedman?“. Darin auch die Würdigung um die Verdienste Friedman’s zur Klärung der Rolle des homo oeconomicus, der ökonomisch-rationalen Idealsierung der Individuen:

“You might ask, why not represent people the way they really are? The answer is that abstraction, strategic simplification, is the only way we can impose some intellectual order on the complexity of economic life. And the assumption of rational behavior has been a particularly fruitful simplification. …
But was it really a good idea to diminish the role of Economic Man that much? No, said Friedman, who argued in his 1953 essay “The Methodology of Positive Economics” that economic theories should be judged not by their psychological realism but by their ability to predict behavior. And Friedman’s two greatest triumphs as an economic theorist came from applying the hypothesis of rational behavior to questions other economists had thought beyond its reach.”

Auf Krugman entgegnen Anna J. Schwartz und Edward Nelson kritisch

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Sind Philosophieblogs möglich?

Ophelia Benson über Philosophieblogs

“… from the philosophy angle, it’s not impossible to imagine Epictetus, Seneca or Montaigne, for instance, messing around with a blog.”

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Dworkin – Liberalismus als Basis für Wertedebatten

Jonathan Derbyshire bespricht Ronald Dworkins Verteidigung des Liberalismus im Licht von Michael Sandels Liberalismuskritik und der Auseinandersetzung um fundamentale Werte: “Is Democracy Possible Here?: a review

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Jean Baudrillard gestorben

Thomas Assheuer schreibt in der Zeit einen Nachruf auf Jean Baudrillard – Der letzte Prophet:

Nichts verbindet sich mit seinem Namen mehr als die Vorstellung von der »Postmoderne«, der Zeit nach dem Ende der Zeiten und dem Abschied von der Geschichte. Die Rede von der Postmoderne war die suggestive Zauberformel der achtziger Jahre, und sie hat die Köpfe verhext wie kaum eine zweite. Postmoderne hieß für Baudrillard: Die Zivilisation hat ihren Siedepunkt überschritten, von nun an wird sie erkalten.

Das war Antihumanismus als Provokation und der frivole Sound der frühen Jahre. Doch Baudrillards Ungeheuerlichkeiten waren auch eine Form bewaffneter Melancholie, die seit je keinen anderen Traum träumte als den, unrecht zu haben. »Die verrückte Hoffnung darauf, widerlegt zu werden«, notiert er in einem seiner schönsten Bücher, den Cool memories.

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Rezension zu Alain de Botton

Alison Lurie rezensiert in der New York Review of Books mehrere Bücher von Alain de Botton (*1969, Studium der Geschichte und Philosophie).

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