Nachdem mir gestern der kleine Lapsus mit der Konfusion von “Metaversum” und “Multiversum” passiert ist, will ich nicht aufgeben, und hier ein paar Links und Infos zum “Metaversum” sammeln (als work in progress – der Beitrag wird also peu a peu ein wenig wachsen). Während mir gestern dämmerte, dass man in diesem Zusammenhang häufiger von “Meta” als von “Multi” spricht, fand ich den Begriff Metaversum auch nicht viel sinnvoller. Schließlich sind Technik, Benutzer, Bedürfnisse und Verhaltensmuster doch recht irdischer Natur, oder jedenfalls von dieser Welt. Außerdem sollen in diesen virtuellen Welten keinesfalls rein theoretische Reflexionen über Theorien von Technik, Soziologie und Kommunikation oder was auch immer angestellt werden – wofür der Term “Meta” ja gebräuchlich ist.
Solche begriffshistorischen und etymologischen Überlegungen interessieren widerum auch kaum jemanden, so dass der Begriff unbekümmert davon Verbreitung finden wird. Aber man kann ja mal drüber sprechen.
Dass der Begriff “Metaverse” aus Neal Stephensons durchaus satirischen Science-Fiction-Roman Snow Crash (1992) stammt, erfährt man aus dem betreffenden Eintrag in der Wikipedia, von wo auch der Link zu der interessanten Mauz’s Active Worlds History stammt.
Es gibt – neben den kommerziellen, proprietären virtuellen 3D-Welten, auch ein Open-Source-Projekt, dass sich naheliegenderweise Open Source Metaverse Project (OSMP) nennt.
Die Acceleration Studies Foundation betreibt eine Webseite mit dem Namen Metaverse Roadmap.
Der Metaverse Messenger möchte “A Real Newspaper For A Virtual World” sein.
Nicht zu vergessen ist natürlich das 3pointD-Weblog, das sich auf 3D-Welten spezialisiert hat und natürlich auch ein Tag Metaverse führt.
MetaverseSessions ist eigentlich ein Ableger von SecondCast, dessen Absicht es ursprünglich war, “to cover the culture and events going on in the virtual world Second Life”