Ronald Dworkin erhält den Bielefelder Wissenschaftspreis 2006.

Die Laudatio wird Jürgen Habermas am 15. Dezember in der Bielefelder Stadthalle halten. “Mit Ronald Dworkin wird einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen der Gegenwart geehrt”, heißt es in der Begründung der Jury. Bekannte Bücher von Dworkin sind “Taking Rights Seriously” von 1977 (deutsch: “Bürgerrechte ernst genommen”, 1984), “Law’s Empire” von 1986 oder “Freedom’s Law” von 1996. (Bericht bei Information Philosophie)
Der norwegische Philosoph Dagfinn Føllesdal erhält den diesjährigen Preis für Analytische Philosophie der “Lauener Stiftung” in Bern.

Bekannt ist Føllesdal durch seine Arbeiten in der Sprachphilosophie, Logik, Handlungstheorie, Wissenschaftstheorie und Ethik. Auf deutsch erhältlich ist von ihm beispielsweise “Rationale Argumentation. Ein Grundkurs in Argumentations- und Wissenschaftstheorie” (1988). Er ist Herausgeber des fünfbändigen Werkes “The Philosophy of W.V. Quine” und derzeit Clarence Irving Lewis Professor of Philosophy der Stanford University.