“before some audiences not even the possession of the exactest knowledge will make it easy for what we say to produce conviction. For argument based on knowledge implies instruction, and there are people whom one cannot instruct. Here, then, we must use, as our modes of persuasion and argument, notions possessed by everybody”
(Aristoteles, Rhetorik, Buch I, Kapitel 1 (Alternativlink), in der Übersetzung von W. Rhys Roberts)
“we must be able to employ persuasion, just as strict reasoning can be employed, on opposite sides of a question, not in order that we may in practice employ it in both ways (for we must not make people believe what is wrong), but in order that we may see clearly what the facts are, and that, if another man argues unfairly, we on our part may be able to confute him.”
(Aristoteles, ebd., m. Hvh.)
"before some audiences not even the possession of the exactest knowledge will make it easy for what we say to produce conviction. For argument based on knowledge implies instruction, and there are people whom one cannot instruct. Here, then, we must use, as our modes of persuasion and argument, notions possessed by everybody"
(Aristoteles, Rhetorik, Buch I, Kapitel 1 (Alternativlink), in der Übersetzung von W. Rhys Roberts)
"we must be able to employ persuasion, just as strict reasoning can be employed, on opposite sides of a question, not in order that we may in practice employ it in both ways (for we must not make people believe what is wrong), but in order that we may see clearly what the facts are, and that, if another man argues unfairly, we on our part may be able to confute him."
(Aristoteles, ebd., m. Hvh.) Es ist erstaunlich, welches Bild von Adam Smith heute allgemein verbreitet ist. Nun, er war sozusagen im Zentrum der großen ideologischen Auseinandersetzungen der letzten zweihundert Jahre – allerdings von Gegnern und Anhängern dieser Ideologien dort hingestellt. In der Politik wird bekanntlich grob gehobelt, da nimmt man auf Einzelheiten keine Rücksicht. Dennoch ist es unverständlich, dass ausgerechnet ein Wissenschaftler, der auf ein überhöhtes Podest gehoben wird, so wenig bekannt, sein Bild so verzeichnet ist.
Nicholas Phillipson hat jetzt eine neue Adam-Smith-Biografie geschrieben, die beim New Statesman rezensiert wird. Eine kurze, aber vorzügliche deutsche Biografie hat Gerhard Streminger schon vor einigen Jahren in der Reihe Rowohlts Monographien veröffentlicht.
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Es ist erstaunlich, welches Bild von Adam Smith heute allgemein verbreitet ist. Nun, er war sozusagen im Zentrum der großen ideologischen Auseinandersetzungen der letzten zweihundert Jahre - allerdings von Gegnern und Anhängern dieser Ideologien dort hingestellt. In der Politik wird bekanntlich grob gehobelt, da nimmt man auf Einzelheiten keine Rücksicht. Dennoch ist es unverständlich, dass ausgerechnet ein Wissenschaftler, der auf ein überhöhtes Podest gehoben wird, so wenig bekannt, sein Bild so verzeichnet ist.
Nicholas Phillipson hat jetzt eine neue Adam-Smith-Biografie geschrieben, die beim New Statesman rezensiert wird. Eine kurze, aber vorzügliche deutsche Biografie hat Gerhard Streminger schon vor einigen Jahren in der Reihe Rowohlts Monographien veröffentlicht.
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Bei Google Books sind über 500 antike griechische und lateinische Texte zum Lesen und Download als zip-file bereitgestellt worden, darunter Texte von Aristoteles, Cicero, Seneca, Galen, Ovid, Horaz u.a.
Google Books – Ancient Greek and Latin Texts
Bei Google Books sind über 500 antike griechische und lateinische Texte zum Lesen und Download als zip-file bereitgestellt worden, darunter Texte von Aristoteles, Cicero, Seneca, Galen, Ovid, Horaz u.a.
Google Books - Ancient Greek and Latin Texts 
Die Welt aka teh internets bewegt ja dieser Tage die Frage, warum das Mannequin nur einen gelben Socken trägt. Der Werbefotograf scheint mir allerdings mit der Sockenlösung die unterschiedlichen Strumpfhosentypen kongenial ins Bild gesetzt zu haben. Verwirrender ist demgegenüber die Frage, was der Sockenträger da liest? Ein Buch der Edition Suhrkamp?
Die Welt aka teh internets bewegt ja dieser Tage die Frage, warum das Mannequin nur einen gelben Socken trägt. Der Werbefotograf scheint mir allerdings mit der Sockenlösung die unterschiedlichen Strumpfhosentypen kongenial ins Bild gesetzt zu haben. Verwirrender ist demgegenüber die Frage, was der Sockenträger da liest? Ein Buch der Edition Suhrkamp?
Laura Miller schreibt bei Salon.com über ein massives Problem, das Leser mit E-Books haben werden – nämlich das, gute Bücher zu finden. Und wie machen sich introvertierte Autoren in einem Ozean von Veröffentlichungen bemerkbar?
“Everybody acknowledges that there have to be a few gems out in the slush pile — one manuscript in 10,000, say — buried under all the dreck. The problem lies in finding it. …
In other words, it’s a dirty job, but someone’s got to do it, and if the prophecies of a post-publishing world come true, it looks, gentle readers, as if that dirty job will soon be yours. …
Writers who are charming in person and happy to promote themselves and interact with fans will prosper, while antisocial geniuses may fail. (It’s unsettling to wonder how the Salingers, Pynchons, Naipauls and David Foster Wallaces of tomorrow will fare in a world where social networking and glad-handing are de rigueur. Why should extroversion be required of a great novelist?)”
Laura Miller schreibt bei Salon.com über ein massives Problem, das Leser mit E-Books haben werden - nämlich das, gute Bücher zu finden. Und wie machen sich introvertierte Autoren in einem Ozean von Veröffentlichungen bemerkbar?
"Everybody acknowledges that there have to be a few gems out in the slush pile -- one manuscript in 10,000, say -- buried under all the dreck. The problem lies in finding it. ...
In other words, it's a dirty job, but someone's got to do it, and if the prophecies of a post-publishing world come true, it looks, gentle readers, as if that dirty job will soon be yours. ...
Writers who are charming in person and happy to promote themselves and interact with fans will prosper, while antisocial geniuses may fail. (It's unsettling to wonder how the Salingers, Pynchons, Naipauls and David Foster Wallaces of tomorrow will fare in a world where social networking and glad-handing are de rigueur. Why should extroversion be required of a great novelist?)"
Marcel Weiß: Online-Medien sind Filter, keine Gatekeeper
“Immer wieder liest man, wie Blogs und andere Online-Medien als die “neuen Gatekeeper” bezeichnet werden. …
Michael Arrington hat mit dem erfolgreichen US-Techblog TechCrunch Macht. Aber die Macht unterscheidet sich massgeblich von z.B. der eines FAZ-Herausgebers bis vor wenigen Jahren.
Arrington kann Tech-Geschichten nach oben pushen, weil er sie auf TechCrunch einem breiten Publikum präsentieren kann. Er kann aber keine Geschichten verhindern, weil diese dann einfach von anderen Blogs aufgegriffen werden. Die Informanten suchen sich notfalls einen anderen Weg. Wenn die Geschichte in die Öffentlichkeit will, findet sie einen Weg. Heute einfacher als früher.
Er ist ein Filter, kein Gatekeeper.“
Marcel Weiß: Online-Medien sind Filter, keine Gatekeeper
"Immer wieder liest man, wie Blogs und andere Online-Medien als die “neuen Gatekeeper” bezeichnet werden. ...
Michael Arrington hat mit dem erfolgreichen US-Techblog TechCrunch Macht. Aber die Macht unterscheidet sich massgeblich von z.B. der eines FAZ-Herausgebers bis vor wenigen Jahren.
Arrington kann Tech-Geschichten nach oben pushen, weil er sie auf TechCrunch einem breiten Publikum präsentieren kann. Er kann aber keine Geschichten verhindern, weil diese dann einfach von anderen Blogs aufgegriffen werden. Die Informanten suchen sich notfalls einen anderen Weg. Wenn die Geschichte in die Öffentlichkeit will, findet sie einen Weg. Heute einfacher als früher.
Er ist ein Filter, kein Gatekeeper."