Der Nutzen von Rhetorik

September 2, 2010 | Filed Under Antike, Argumentation, Quellen, Rationalität, Worte | Leave a Comment

“before some audiences not even the possession of the exactest knowledge will make it easy for what we say to produce conviction. For argument based on knowledge implies instruction, and there are people whom one cannot instruct. Here, then, we must use, as our modes of persuasion and argument, notions possessed by everybody”

(Aristoteles, Rhetorik, Buch I, Kapitel 1 (Alternativlink), in der Übersetzung von W. Rhys Roberts)

“we must be able to employ persuasion, just as strict reasoning can be employed, on opposite sides of a question, not in order that we may in practice employ it in both ways (for we must not make people believe what is wrong), but in order that we may see clearly what the facts are, and that, if another man argues unfairly, we on our part may be able to confute him.”

(Aristoteles, ebd., m. Hvh.)

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Sucht und Selbstkontrolle – Patricia Churchland über Entscheidungen

Auf einer Konferenz des Oxford Centre for Neuroethics unter dem Titel “Mechanisms of Self-Control: The lessons from Addiction” referiert Patricia Churchland und diskutiert mit George Ainslie. (Das Embedding des Videos funktioniert leider nicht wie angegeben, aber es kann auf der Webseite angesehen werden.)

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Adam Smith – der Philosoph

Es ist erstaunlich, welches Bild von Adam Smith heute allgemein verbreitet ist. Nun, er war sozusagen im Zentrum der großen ideologischen Auseinandersetzungen der letzten zweihundert Jahre – allerdings von Gegnern und Anhängern dieser Ideologien dort hingestellt. In der Politik wird bekanntlich grob gehobelt, da nimmt man auf Einzelheiten keine Rücksicht. Dennoch ist es unverständlich, dass ausgerechnet ein Wissenschaftler, der auf ein überhöhtes Podest gehoben wird, so wenig bekannt, sein Bild so verzeichnet ist.
Nicholas Phillipson hat jetzt eine neue Adam-Smith-Biografie geschrieben, die beim New Statesman rezensiert wird. Eine kurze, aber vorzügliche deutsche Biografie hat Gerhard Streminger schon vor einigen Jahren in der Reihe Rowohlts Monographien veröffentlicht.

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Platon mit Emoticons (Smilies und so)

:-> Plato with emoticons :^D – um den heutigen Studenten den kognitiven Zugang zur Philosophie zu erleichtern. Witzig und pädagogisch fürs Erste vielleicht gar nicht so schlecht.

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Biografie über Ernest Gellner

July 30, 2010 | Filed Under Geschichte, Leute | Leave a Comment

John A. Hall hat eine Biografie über Ernest Gellner veröffentlicht, über die hier, hier und hier berichtet wird.

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Herlinde Pauer-Studer erhält EU-Förderung

Herlinde Pauer-Studer von der Universität Wien erhält den “ERC Advanced Grant” der EU für ihr Projekt “Der Holocaust und die Normativität des Bösen“.

Hoch dotierter “ERC Advanced Grant” für Universität Wien

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Griechische und lateinische Texte bei Google Books

July 30, 2010 | Filed Under Antike, Buecher | Leave a Comment

Bei Google Books sind über 500 antike griechische und lateinische Texte zum Lesen und Download als zip-file bereitgestellt worden, darunter Texte von Aristoteles, Cicero, Seneca, Galen, Ovid, Horaz u.a.

Google Books – Ancient Greek and Latin Texts

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Die Strumpfhosen der 68er

July 4, 2010 | Filed Under Buecher, Humor, Medien, Verschiedenes | 4 Comments

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Die Welt aka teh internets bewegt ja dieser Tage die Frage, warum das Mannequin nur einen gelben Socken trägt. Der Werbefotograf scheint mir allerdings mit der Sockenlösung die unterschiedlichen Strumpfhosentypen kongenial ins Bild gesetzt zu haben. Verwirrender ist demgegenüber die Frage, was der Sockenträger da liest? Ein Buch der Edition Suhrkamp?

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How to find a good self-published e-book

June 30, 2010 | Filed Under Buecher, EBooks, Verschiedenes | 1 Comment

Laura Miller schreibt bei Salon.com über ein massives Problem, das Leser mit E-Books haben werden – nämlich das, gute Bücher zu finden. Und wie machen sich introvertierte Autoren in einem Ozean von Veröffentlichungen bemerkbar?

“Everybody acknowledges that there have to be a few gems out in the slush pile — one manuscript in 10,000, say — buried under all the dreck. The problem lies in finding it. …
In other words, it’s a dirty job, but someone’s got to do it, and if the prophecies of a post-publishing world come true, it looks, gentle readers, as if that dirty job will soon be yours. …
Writers who are charming in person and happy to promote themselves and interact with fans will prosper, while antisocial geniuses may fail. (It’s unsettling to wonder how the Salingers, Pynchons, Naipauls and David Foster Wallaces of tomorrow will fare in a world where social networking and glad-handing are de rigueur. Why should extroversion be required of a great novelist?)”

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Bildungsmisere – ein Problem nicht nur bei uns

June 29, 2010 | Filed Under Erziehung, Verschiedenes | Leave a Comment

Hier ein gut gemachtes Infographics-Video zu einem wichtigen Thema [via]. Bemerkenswert, dass man in den USA ebenso eine nationale Bildungsmisere beklagt wie bei uns.

TakePart: Participant Media – Waiting For ‘Superman’ – Infographic from Jr.canest on Vimeo.

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Gatekeeper oder Filter?

June 24, 2010 | Filed Under Intern, Medien | Leave a Comment

Marcel Weiß: Online-Medien sind Filter, keine Gatekeeper

Immer wieder liest man, wie Blogs und andere Online-Medien als die “neuen Gatekeeper” bezeichnet werden. …

Michael Arrington hat mit dem erfolgreichen US-Techblog TechCrunch Macht. Aber die Macht unterscheidet sich massgeblich von z.B. der eines FAZ-Herausgebers bis vor wenigen Jahren.

Arrington kann Tech-Geschichten nach oben pushen, weil er sie auf TechCrunch einem breiten Publikum präsentieren kann. Er kann aber keine Geschichten verhindern, weil diese dann einfach von anderen Blogs aufgegriffen werden. Die Informanten suchen sich notfalls einen anderen Weg. Wenn die Geschichte in die Öffentlichkeit will, findet sie einen Weg. Heute einfacher als früher.

Er ist ein Filter, kein Gatekeeper.

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On the internet

June 11, 2010 | Filed Under Argumentation, Internet, Technik | Leave a Comment

Die Debatte über das Internet in Deutschland ist unbefriedigend. Argumente anderer Autoren werden allzuoft leichtfertig abgetan, statt eine differenzierte Position dazu einzunehmen. Es hat den Anschein, als sei man stolz auf die eigenen polemischen Fabulierkünste und begnüge sich dann damit. Pose statt Argument. Hype und Hysterie. Meiner Ansicht nach ist es für eine nüchtern-realistische Abwägung angebracht, das Internet zu entmystifizieren.

Cecilia Webber hat diese Situation in diesem Webcomic “dialektisch” eingefangen:
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Aufgabe im Argumentationsseminar: “Nehmen Sie Stellung zu den Vor- und Nachteilen des Internet”.

Article written by Björn
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